Philippinen: Pastor von kommunistischer Miliz erschossen

Die Philippinen haben mit vielen, innenpolitischen Problemen zu kämpfen. Islamistische Separatisten ebenso wie kommunistische Umstürzler nagen am Staatsgebilde und wollen ihre Ziele gewaltsam durchsetzen. Erstaunlicherweise haben beide Gruppierungen eine „Opfer“- Gruppe gemeinsam: Christen. Sie zu vertreiben, ihre Kirchen zu schließen etc. scheint ihnen aber mittlerweile nicht mehr genug zu sein, wie „Morning Star News“ berichtet:

Pastor Lasawang +

Denn am 27. November 2015 wurde der örtliche Pastor Feliciano Lasawang (50) in der Provinz „Davao el Sur“ von maoistischen Rebellen erschossen. Sowohl er als auch sein Sohn Darwin (24) badeten gerade im Culaman-Fluss in der Nähe des Ortes San José Abad, als sie vom militanten Arm der regionalen, kommunistischen Partei, der sog. „Neuen Volksarmee“ (NVA, wir Deutschen kennen diese Abkürzung ja schon !) niedergestreckt wurden. Der Pastor erhielt drei Volltreffer und sein Sohn wurde direkt ins Gesicht geschossen, wie Angehörige später aussagen werden. Beobachter machen die wachsenden Probleme der Kommunisten mit dem evangelistischen Einfluss diverser Kirchen im von ihnen beeinflussten Gebiet für diese Tat verantwortlich.

Denn die „NVA“ sah ihre Rekrutierungtätigkeit, auch die von Kindersoldaten, offensichtlich vom „Alternativangebot“ der diversen Kirchengemeinden, auch der von Pastor Lasawang, langfristig in Gefahr. So wollten die Rebellen, die seit 1969 nach eigenen Aussagen beabsichtigen, die Philippinen in eine „Volksrepublik“ umzuwandeln (wie archaisch klingt das denn ?) vermutlich ein „Zeichen setzen“ und haben den Gottesmann und seinen Sohn am hellichten Tage hingerichtet.

Im selben Fluss, in dem er ermordet wurde, pflegte Pastor Feliciano Lasawang seine Schäfchen übrigens auch zu taufen. Im Vorfeld der Tat habe es sogar bereits Warnungen gegeben, dass die NVA ihn „im Auge“ habe, seine Aktivitäten beobachten ließe und seiner Gemeinde ganz speziell feindlich gegenüberstehe. Pastor Feliciano hatte sich bei ihnen dadurch unbeliebt gemacht, dass er angeblich gezielt Sympathisanten der Guerilla angesprochen haben soll, um sie vom Pfad der Gewalt abzubringen und ihnen zu zeigen, dass es einen anderen Lebensweg gibt, die Nachfolge Christi.

Die NVA soll unlängst Anschläge auf philippinisches Militär verübt und dafür Waffen durch das Gebiet von Pastor Lasawangs Gemeinde transportiert haben. Von den USA wird die NVA als „Terrororganisation“ eingestuft. Der Gottesmann hinterlässt eine Ehefrau und weitere Kinder. Er hatte sich im Jahre 2007 bekehrt, widmete sich daraufhin dem Studium des Wortes, wurde im Jahre 2013 Pastor und gründete eine Baptisten-Gemeinde im besagten Ort San José Abad. Diese soll bis zu 300 Menschen pro Gottesdienst angezogen haben. Bis auf weiteres hat die Gemeinde keinen Vollzeit-Geistlichen mehr, um sie zu leiten.

Bitte beten wir für die Kirchen in Südostasien, die oftmals in politische und sonstige Machtkämpfe verwickelt werden. Mögen sie bald in Frieden unseren Glauben leben und verbreiten können. Mögen die Hinterbliebenen der Gewalt in Ländern wie Indonesien, Malaysia oder den Philippinen Trost und inneren Frieden finden.

(Quelle: „Morning Star News“ vom 16. Dezember 2015)

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