Iran: drei christliche Gefangene entlassen

Liebe Leser und Mitbeter: heute möchte ich mal „gute Nachrichten“ verbreiten. Vielleicht liegt es an der Adventszeit, dass ich Sie für Ihre Treue im Gebet und in der aufrichtigen Sorge um die Christen in Not mal mit einer „glimpflich ausgegangenen“ Story „belohnen“ will. 🙂

Iran

Iran

Diesmal kommt sie aus dem Iran, wo am 12. Oktober 2012 die „Shiras-Six“ während eines Gebetstreffens verhaftet worden waren. Diese sechs Christen mussten spätestens 2014, nachdem ihre Berufungen abgeschmettert worden waren, mehrjährige Haftstrafen antreten. Ihre Namen sind:  Mohammad (Vahid) Roghangir, Suroush Saraie, Mehdi Ameruni, Massoud Rezai, Seyed Bijan Farokhpour Haghigi und Eskander Rezai. Was war der Vorwurf der Verfolgungs-Behörden („Justiz“ oder „Strafverfolgungs“-Behörden mag ich sie gar nicht nennen) ? „Staatsgefährdende Umtriebe“, „Aufweichung der staatlichen Ordnung“ etc. Selbstverständlich alles zusammengebastelte Anklagen, die im Kern nur bedeuten: IHR SEID CHRISTEN, WIR SIND DIE ISLAMISCHE REPUBLIK IRAN. Insofern sehen Beobachter diese Verhaftungen als Teil einer Einschüchterungswelle gegenüber religiösen Minderheiten im Iran an.

Seit dem 11. November 2015 ist bereits Suroush Saraie wieder auf freiem Fuß. Nun kommt über „Middle-East Concern“ die Nachricht, dass drei weitere der Shiras-Sechse das Gefängnis verlassen haben. Mehdi Ameruni, Seyed Bijan Farokhpour Haghigi und Eskander Rezai sollen wieder zu ihren Familien heimgekehrt sein. Zwar unter „Rückführungsvorbehalt“, so dass sie theoretisch jederzeit wieder ins Gefängnis „einbestellt“ werden können. Jedoch hätten die Behörden in Shiras wohl signalisiert, dass sie das nicht mehr vorhätten. Soweit, so unklar. Aber, als Christen hoffen wir natürlich auf das Beste.

Wir dürfen bei aller Freude aber auch nicht die „Spätfolgen“ derartiger Inhaftierungen übersehen. Traumata, Folgen körperlicher Misshandlungen, Druck der Behörden, jetzt als „Zuträger“ arbeiten zu sollen und andere Christen auszuspitzeln etc. Deshalb haben iranische Christen folgende Gebetsanliegen:

  • Für die drei Freigelassenen, ihre Familien und Freunde. Sie sollen allesamt in der Lage sein, die schwere Zeit im festen Gottvertrauen zu überwinden und zu guten Familienbeziehungen zurückzufinden.
  • Für alle Christen, die noch im Gefängnis sind, dass sie gestärkt und getröstet werden im Glauben, mögen sie bald auch freigelassen werden.
  • Für alle Gefangenen im Iran, dass sie mit Würde und Respekt behandelt werden, da sie alle im Abbilde Gottes geschaffen wurden.
  • Für alle „Offiziellen“ im Strafsystem des Iran, dass sie gnädig und vernünftig handeln, von Jesus erfahren und ihm folgen werden.

Na, dann. Auf zum Gebet ! 🙂

Ihr

Martin Clemens Kurz

(Quelle: „Middle East Concern“ vom 07. Dezember 2015)

 

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