Uganda: Studentin vergewaltigt, weil sie Christin ist

Manchmal ist es eine echte Interessenabwägung, welche Nachrichten man weitergibt und von welchen man besser „die Finger lässt“. Ich gestehe, bei der folgenden Nachricht aus Uganda habe ich lange nachgedacht und darüber gebetet, ob ich sie hier im Blog verbreiten soll. Im Zweifel versuche ich mich aber immer für die Wahrheit zu entscheiden, für die Fakten und überlasse den Lesern, sich selbst ein Bild zu machen, darüber nachzudenken und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. In diesem Sinne:

Uganda

Uganda

Am 09. September 2015 befand sich eine 19-jährige College-Studentin (Name der Redaktion von „morning star news“, meiner Quelle, bekannt, mir aber nicht) im Bukedea-Distrikt im östlichen Uganda auf dem Nachhauseweg, als sie von drei Männern belästigt, körperlich angegangen und anschließend brutal vergewaltigt wurde. Nach ersten Aussagen des Opfers haben die Täter Kenntnis von ihren Familienverhältnissen gehabt und dies zum Ausdruck gebracht, während sie sich dranmachten, die junge Frau zu missbrauchen. Dies bedeutet, dass sie ihr mitteilten, sie wüssten über den Religionswechsel ihrer Familie bescheid. Waren da etwa Christen zum Buddhismus konvertiert ?

Nein, liebe Leser, wenn Sie schon länger den Blog des „BGvK“ verfolgen, dann werden Ihnen die Umstände dieser Schreckenstat sicher bewusst sein: die Familie der Studentin hatte vor fünf Jahren die Nachfolge Christi angetreten und dafür den Islam verlassen. Offensichtlich auch in Uganda bereits ein lebensgefährliches Verhalten, wenn auch ein angeblich per UN-Charta verbrieftes „Menschenrecht“. Für die Studentin hatte dies immerhin die Konsequenz, dass sie geknebelt, geschlagen, von ihrem Fußweg verschleppt und dann von ihren Angreifern stundenlang missbraucht wurde. Wenn man die wenigen Angaben, die sie sonst noch in den Tagen nach der Tat gemacht hat, etwas mutwillig interpretieren möchte, dann könnte es sein, dass sie nur noch lebt, weil sich mindestens einer der Angreifer nicht sicher war, ob sie wirklich selbst auch Christin geworden sei oder nur ihre Eltern. Nach Angaben aus Uganda wurde sie jedenfalls am nächsten Morgen von einem Passanten namens James Kalanga (ja, hier ist der Name bekannt und darf genannt werden) entdeckt, dem ihre auf dem Boden und in Bäumen verstreuten Schulsachen sowie ihre ebenfalls dort platzierte Kleidung auffielen. Als er die junge Frau schließlich fand, war sie nicht in der Lage, zu sprechen.

Nachdem sie schnellstmöglich in ärztliche Behandlung gegeben wurde, musste sie dennoch tagelang im Hospital bleiben. Wir mögen den Mantel des Schweigens über die Bilder decken, die sich dem Leser hier aufdrängen könnten. In jedem Falle hat ihre Familie bereits um geistliche Unterstützung nachgesucht und mit einem lokalen Pastor für sie gebetet. Die Familie gehört nach Angaben von „morning star news“ der Katholischen Gemeinde von Bulefe an. Auch ein weiterer Fall von (diesmal geistlichem) Missbrauch von Muslimen an einer Christin kann in dem von mir als Quelle genutzten Artikel nachgelesen werden (Englisch!), aber mir reicht es ehrlich gesagt jetzt an menschlicher Niedrigkeit und an widerlichen Nachrichten.

In diesem Sinne: bitte beten Sie doch (auch unbekannterweise, Gott kennt die Adressatin !) für die missbrauchte Studentin in Uganda, für ihre Familie und Freunde. Für ihren Seelenfrieden, ihre Heilung an Körper, Geist und Seele und dafür, dass der Hass in den Herzen der Täter ein Ende finden mag.

Ihr

Martin Clemens Kurz

(Quelle: „morning star news“ vom 18. September 2015)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s