Während wir schliefen…die alltäglichen Morde der „Boko Haram“

Wir wissen es ja: der Gewaltvirus der islamistischen Terror-Miliz „Boko Haram“ in Westafrika breitet sich immer weiter aus. Nicht umsonst haben die Nachbarstaaten Nigerias, von wo der Wahnsinn für diesen Teil der Welt seinen Ausgang nahm, damit begonnen, eigene Sicherheitsvorkehrungen gegen den Virus zu installieren, der offensichtlich immer mehr Menschen in der Region und leider auch weltweit befällt und sie unter fröhlichem „Allahu Akbar“ – Geschreie Menschen niedermetzeln und schrecklich massakrieren lässt (IS, Charlie Hebdo etc. lassen grüßen). Burka – Verbote werden dabei in Ländern wie etwa Kamerun mittlerweile ebenso diskutiert, wie eine internationale Zusammenarbeit der Sicherheits- und Militärbehörden der betroffenen Länder und auch Eingriffe in die Versammlungsfreiheit der Bürger sind mittlerweile nicht mehr tabu. Wie berechtigt dieses Umdenken ist, zeigt uns ein kleines „Detail“ vom Tschad See….

Tschad

Tschad

Denn dort haben am 27. Juli 2015 mutmaßliche Boko-Haram-Terroristen 16 Fischer ermordet. Bei Nacht und Nebel wurden diesen in den Ortschaften Bundaram, Fishdam und Kwatar Mali die Kehlen aufgeschlitzt. Ein Zeichen, dass die in der Region alarmierten Sicherheitsbehörden nicht durch den Gebrauch von Schusswaffen „aufgeschreckt“ werden sollten. Warum wurden diese harmlosen Fischer als Ziele ausgesucht ? Quellen aus Tschad und Nigeria legen uns nahe, dass die Männer aus zwei Gründen zu Opfern der bösartigen Irren wurden: erstens waren sie Christen und zweitens Staatsbürger des Tschad. Seitdem der tschadische Präsident Idriss Deby sich nämlich vor einiger Zeit dazu entschlossen hatte, offensiver gegen die Boko Haram vorzugehen, die bislang sowohl den Tschad selbst, als auch Kamerun oder Niger als Rückzugsgebiete genutzt hatte, wenn ihr in Nigeria der „Boden zu heiss“ wurde, hat die Boko Haram sich dazu entschlossen, den Tschad stärker in ihren Feldzug gegen alles „Unislamische“ in der Region hineinzuziehen.

In diesem Kontext muss man wohl auch die Morde an tschadischen Fischern christlichen Glaubens betrachten. Sie sollen offensichtlich die Aufmerksamkeit der tschadischen Sicherheitsbehörden erwecken, damit man gegen diesen Staat eine neue „Front“ im Kampf um das weltweite, islamische Kalifat aufmachen kann. Ein paar dem Götzen „Allah“ geopferte Christen sind dabei wohl als „Kollateralschäden“ und günstige (weil „die-andere-Wange-hinhaltende“) Opfer hochwillkommen. Wie komme ich gedanklich auf „dieses schmale Brett“ ? Nun, die Boko Haram gehört selbsterklärt zu den Anhängern und Unterstützern des „Islamischen Staates“, der momentan in Syrien und dem Irak sein Unwesen treibt und hunderte, deutscher Jugendlicher dort zu Massenmördern und Barbaren ausbildet, die sich in einen Zustand vor der Entwicklung der Cro-Magnon-Kultur zurückentwickeln. Immer mehr islamische Terrorbanden weltweit unterstützen und anerkennen den IS als „Kalifat“, dem sie sich unterwerfen. Insofern haben allerspätestens ab jetzt auch Morde am Tschad-See eine globale Bedeutung, wenn sie von der Boko Haram begangen werden.

Was bedeutet das aber für die Christen in der Region ? Eigentlich nichts neues. Der „tollwütige Hund“ Boko Haram treibt seit Jahr und Tag im Norden Nigerias sein Unwesen und terrorisiert, ermordet und vertreibt Nachfolger Jesu dort nach Belieben, weil er u. a. auf die zumeist (aber nicht immer) passive Duldung seiner Untaten durch lokale Autoritäten und die muslimische Mehrheits-Bevölkerung zählen kann. Seit letztem Jahr aber fühlt die Boko Haram sich anscheinend stark genug, um auch Nigerias Nachbarländer in einen Sog der Gewalt und des Wahnsinns mit hinein zu ziehen. Christen sind hierbei IMMER die ersten und willkommensten Opfer, da man bei ihnen (fast immer zu Recht) auf den geringsten Widerstand zählen kann.

Wenden wir uns also im Gebet auch den Christen in Nigerias Nachbarstaaten zu, die zumeist schlicht und ergreifend aufgrund ihres/unseres Glaubens nicht nur diskriminiert oder bedrängt, sondern immer öfter auch aufgeschlitzt und massakriert werden. Vielleicht beten wir auch dafür, dass diese Fakten, diese Realitäten unserer Gegenwart nicht länger von Medien und Kirchen-Hierarchen ignoriert werden. Solidarität mit Glaubensgeschwistern fängt eben manchmal im Kleinen an.

(Quelle: „the christian post“ vom 03. August 2015)

 

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Ein Gedanke zu “Während wir schliefen…die alltäglichen Morde der „Boko Haram“

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