USA: Gebets-Marsch gegen Christenverfolgung in Orlando

Am Samstag, den 17. Mai 2014, marschierten in Orlando, Florida, Christen unterschiedlicher Gemeinden gemeinsam, um mit Plakaten, Gesang und Gebet auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam zu machen. 

Schwester Hatune

Schwester Hatune

Auf Einladung der „Burning Bush ministries“-Church in Orlando fanden sich mehr als 200 Gegner der weltweiten  Christenverfolgung zusammen, um auf die Lage von Kirchen in Ländern wie China, Ägypten oder Pakistan aufmerksam zu machen. Mit Plakaten, die ein Ende der Kirchenschändungen in Ägypten oder die Freilassung christlicher Glaubenshäftlinge in verschiedenen Ländern forderten, machten sie sich friedlich auf den Weg durch Orlandos Innenstadt. Die „Mickey-Mouse“-Metropole wurde somit mal mit einem ernstzunehmenden Thema konfrontiert. Sogar Besucher aus dem Ausland verstärkten die Reihen der friedlichen Protestler, wie die für ihr Engagement in Sachen Verfolgung bekannte, deutsche Schwester Hatune Dogan, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

Interessant an diesem Ereignis ist, dass sich Pastoren, also geistliche Leiter, gerne und ohne „Zähneknirschen“ daran beteiligt haben, wie in dem folgenden, etwas mehr als 11-minütigen Video zu sehen ist. Ebenso interessant ist, dass sich Menschen vieler Ethnien und regionaler Hintergründe für dieses Anliegen zusammengefunden haben. Speziell die hier in Deutschland ab und an aufkommende Kritik an den Christen, die sich mit der Verfolgung ihrer Geschwister befassen, sie seien „rassistisch“ und würden speziell gegen arabische oder Turk-Völker hetzen, ist somit als falsch entlarvt. Denn Christen werden ja in China, Ägypten, dem Iran, Nigeria oder Indonesien verfolgt. „Rasse“ spielt damit keine Rolle im Hass auf die Botschaft Jesu. In diesem Sinne binde ich das entsprechende Video hier für Sie ein, liebe Leser. Es ist in Englisch gehalten, aber die Botschaft und die Bilder sprechen in jedem Falle für sich. Wäre es möglich, auch in Deutschland Kirchengemeinden, Menschenrechtsgruppen und „einfache“ Christen einer Stadt für solch ein Ereignis zusammenzubinden ? Nun, es soll schon geschehen sein und es kann wieder geschehen, wenn sich genügend „Initiatoren“ für dieses Anliegen zusammenfinden können. Wer jetzt sagt, „NUR“ 200 Leute machen keinen Unterschied, der vergisst, dass auch die Montagsdemos, die letztlich der Anfang vom Ende der DDR waren, mit nur einer Handvoll mutiger Leute begonnen haben. Ich appelliere also noch einmal an alle Leser, Freunde und Mitbeter gegen die Christenverfolgung: Bitte denkt auch einmal darüber nach, was man TUN kann, wie man seine Haltung zeigen kann, auch wenn man in einer Stadt wie meiner beispielsweise wohl nicht so ungehindert würde demonstrieren können, wie die Christen von Orlando.

In diesem Sinne, Gott segne Sie

Ihr

Martin Clemens Kurz

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