Ein Versuch der Wiederbelebung: die „Erfahrungen“-Rubrik…

Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog versucht, Sie, liebe Leser, etwas stärker ins Geschehen miteinzubinden. Die „Erfahrungen“-Rubrik steht seitdem weiterhin bereit, um IHRE Erfahrungen in der Begegnung mit verfolgten Christen, den unterdrückten Kirchen usw. weiterzugeben. 

Gebetskreis_Pur2Wann haben Sie zum letzten Male für verfolgte Christen gebetet ? Wann hat es in Ihrer Gemeinde zum letzten Male eine Ermutigung gegeben, sich mit den Schicksalen der unterdrückten Kirchen zu befassen ? Hat Ihr Pastor/Ihre Pastorin, Ihre Hauskreisleitung, Ihr Gemeindevorstand, Diakon o. ä. in letzter Zeit für inhaftierte Christen beten lassen ?

Wann hat in Ihrer Ortsgemeinde zum letzten Male ein Vertreter von „open doors“, „HMK“, „AVC“ oder ähnlichen Gruppen gesprochen ? Gibt es in Ihrer Gemeinde, Ihrem Ort oder Landkreis bereits eine kirchliche oder private Initiative, die sich für verfolgte Christen einsetzt ? Wenn ja, wie läuft die Kooperation mit den geistlichen Leitern Ihrer Region ?

An welchen Aktionen haben Sie selbst schon teilgenommen, die sich mit dem Thema Christenverfolgung befassen ? Demonstrationen, Tagungen, Gebetstreffen oder Vorträge ? Kennen Sie Christen, die aus Ländern der Verfolgung geflohen sind ? Welche Erfahrungen haben Sie im Umgang mit diesen Geschwistern gemacht ?

Hier soll es in Zukunft weiterhin darum gehen, Erfahrungen von Christen in unserem Land mit dem Thema dieses Blogs widerzuspiegeln, ihre Stimmen zu hören und einen Gedankenaustausch anzuregen. Dazu können nun Sie, liebe Leser, beitragen, indem Sie z. Bsp. diesen Artikel kommentieren, uns unter „stefanus1@gmx.de“ eine e-mail schreiben, auf unserer facebook-Seite Ihren „Senf“ dazugeben und „gefällt mir“ – Klicks verteilen oder sinnvolle, dem Thema dieses Artikels entsprechende links „twittern“ (@GebetskreisVK). Diskretion bei den Details, die wir dann auf Ihre Initiative hin hier möglicherweise in weiteren Beiträgen weiterreichen werden, kann auf Wunsch natürlich gewährleistet werden. Wir sind uns nämlich mehr als bewusst, dass z. Bsp. die Klarnamen verfolgter Christen oftmals nicht genannt werden sollten, um ihre Sicherheit auch hierzulande zu gewährleisten. So ist es kein Geheimnis, dass etwa der iranische Geheimdienst auch in Europa unter (in diesem Falle christlichen) Exil-Iranern sein Unwesen treibt und diese deshalb oftmals sehr zurückhaltend sind, was das Mitteilen ihrer Erlebnisse angeht.

Ups, da bin ich ja schon fast wieder beim Mitteilen erster Erfahrungen. Aber hier sollten SIE, liebe Mitbeter, Leser und Mitchristen, das Sagen haben ! Also dann, bis bald mit IHREN Erfahrungen, Eindrücken, Ansichten, Meinungen, links, Ermutigungen ….

Ihr

Martin Clemens Kurz

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5 Gedanken zu “Ein Versuch der Wiederbelebung: die „Erfahrungen“-Rubrik…

  1. Hallo Martin Clemens,

    heute war in unserer Gemeinde wieder ein bekannter türkischer Prediger, der besonders in den christenverfolgenden Ländern aktiv ist, zb Türkei, Libanon, Antiochien.
    Er erzählte uns von der Situation in der Türkei, von Syrien. Ihm liegt besonders das Schicksal der S. Geske am Herz, jetzt, das die brutalen Mörder ihres Ehemannes ohne Anklage auf freiem Fuß sind.
    Wir können nur darum beten, dass sie nicht weiter morden und auch die Frau in Ruhe lassen, die ja so vorbildlich reagiert hat, indem sie ihnen vergeben hat.

    Vielleicht könnte man einmal einen offenen Brief an unsere Bundeskanzlerin schreiben, wie es erklärlich ist, dass dieser Fall (und noch die vielen weiteren, zb in Syrien die Kreuzigungen) von der Presse zu Tode geschwiegen werden…

    Gruß
    ub

    • Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich freue mich, dass dieser türkische Bruder einen so wirksamen Dienst tut und Sie die Freude hatten, ihm zu begegnen und sein Zeugnis zu hören.
      Was die Idee mit dem Brief an die „ewige Kanzlerin“ angeht: Denken Sie, dass Frau Merkel so einen Hinweis „hilfreich“ finden würde ?
      Ihr
      MCK

      • Was in diesem Falle richtig ist, weiß ich nicht, sehe jedoch die große Ungerechtigkeit in der Behandlung von Straftätern nach ihrer Nationalität. Wäre der Mordfall Tilmann Geske und die beiden anderen Christen in D. passiert an Anhängern der „Friedensreligion“ , wäre Herr Erdogan persönlich angereist, um die Täter hinter Gitter zu bringen.

      • Ja, das denke ich auch. Es hätte ganz sicher Massendemonstrationen und Kundgebungen für das Opfer gegeben und die Politik hätte sich überschlagen „böse rechte“ Umtriebe hinter jedem Strauch und Gartenzaun zu vermuten. „Islamophobie“ wäre das „Unwort des Jahres“ geworden und die Türkei wahrscheinlich längst Mitglied der EU vor lauter deutschem Schuldbewußtsein.
        Aber die Verhältnisse sind eben weit von der Reziprozität entfernt. Wenn in der Türkei ein deutscher Evangelist in brutalster und widerlichster Art und Weise gefoltert und abgeschlachtet wird, dann juckt das in der Duckmäuser-Republik Deutschland keine Kanzlerin, keinen Minister, keinen Bundestagsabgeordneten (außer Volker Kauder vielleicht), keinen Medienvertreter, keine Kirchenbonzen etc. Das ist die Realität im 21. Jahrhundert. Wir können nur weiter aufklären, beten, versuchen, von der Basis her (Gemeinden, einzelne Christen, soziale Netzwerke…) den Christen hierzulande die Augen zu öffnen und um ihre Gebete, ihr Wort zu anderen Gläubigen, ihr Rückgrat und ihr Bewusstsein für die wahre, geistliche Lage in der Welt zu bitten.
        Kampagnen sind sicher auch nicht schlecht, aber sie sollten mit den christlichen Hilfswerken abgestimmt sein und die Unterstützung von möglichst vielen Christen (Geistlichen auch ?) haben, schon BEVOR man sie lostritt. Sonst geht man unter im Meer der „gerechten Anliegen“ unserer Multimedia-Gesellschaft.
        Puh, lange Antwort. Ich hoffe, ich habe alles so niedergeschrieben, wie ich es sehe…

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