Was ist „Verfolgung“ und wo beginnt sie ?

Oft werden Organisationen, die sich mit der Aufklärung über die Christenverfolgung befassen, gefragt, wie sie eigentlich diese Verfolgung genau definieren. Wo fängt echte, aktive Verfolgung an und was ist vielleicht „nur“ Diskrimierung von Nachfolgern Christi ? Gerade aus Kirchenkreisen kommen oftmals sehr kritische Nachfragen, ob man nicht vielleicht das Ausmaß antichristlicher Aktivitäten in der Berichterstattung übertreiben würde, um seine eigene Existenzberechtigung als Hilfsorganisation, als Berichterstatter und „Mahner“ zu sichern. Oder um sich selbst wichtiger zu tun, als man sei. Diese Kritik ist bis zu einem gewissen Grade legitim, auch wenn ich die Absichten hinter mancher, gerade innerkirchlicher Kritik gelegentlich ernstlich hinterfragen muss.

AEgypten-brennende-KircheGerade an Zahlen scheiden sich ja oftmals die Geister. Die vor einigen Jahren vom italienischen Soziologen Massimo Introvigne in den Raum gestellte Zahl der 100.000 Christen, die weltweit seiner Schätzung nach jedes Jahr einzig aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus getötet würden, war Anlass zu manch inner- und außerkirchlicher Diskussion über die Seriosität solcher Aussagen und mancher grundlegenden wissenschaftlichen Erhebung. Ganze „ökumenische Kommissionen“ haben sich vor allem hierzulande damit befasst, den Verfolgungsbegriff so scharf zu umreißen und einzugrenzen, dass etwa die o. g. Zahl keinen Bestand mehr haben konnte.

Ich gebe es zu: ich will mich immer nur sehr ungerne an Zahlen klammern und eine fruchtlose Diskussion über deren Zustandekommen und Belastbarkeit führen. Mögen es in einem Jahr mal 100.000 Christen gewesen sein, die den Märtyrertod des Stefanus (nicht zu verwechseln mit dem, was Muslime unter „Märtyrern“ verstehen. Das eine sind Selbstmörder, die andere mit in den Tod reißen, das andere sind nur zu oft deren Opfer und nur diese verdienen den Namen „Blutzeugen“ für Christus) gestorben sind und im nächsten Jahr vielleicht „nur“ 40.000. Sind nicht auch diese 40.000 zu viele ? Sind nicht die Umstände von deren Ableben genauso wichtig zu hinterfragen, zu beleuchten, darzustellen und zu disktutieren ? Schieben wir also mal das sperrige Ungetüm der Zahlendiskussion gleich beiseite, wenn wir uns mit der Annäherung an die Begrifflichkeit der Christenverfolgung befassen. Solche und ähnliche Hindernisse blockieren nämlich nur die Sicht auf die Fakten und die Wahrheit. Wie ich nämlich schon in meinem oben verlinkten Kommentar zum Bericht der „ökumenischen Kommission“ von EKD und Katholischer Kirche vom letzten Jahr deutlich gemacht habe, müssen wir den klaren Blick auf die weltlichen und geistlichen Dimensionen der Verfolgung behalten, wenn wir die sonst scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse im Gesamtbild erkennen wollen.

Aber genug vom Theoretisieren, jetzt hin zu den Begriffen. Ich gestehe nämlich, dass diese Diskussionen über „Verfolgung“, „Diskriminierung“ oder etwa „Vertreibung“ mich auch nicht ganz unbeeindruckt gelassen haben. Wenn man sich mit der Thematik auseinandersetzt und auch in Gemeinden relativ offen darüber spricht, wird man dazu nämlich mit allerlei Reaktionen konfrontiert. Da gibt es dann z. Bsp. diejenigen, die „noch nie etwas von gegenwärtiger Christenverfolgung“ gehört haben und das Ganze für ein Thema aus der Frühgeschichte des Glaubens halten. Ja, im „Alten Rom“ haben die Gläubigen gelitten, aber dass es so etwas heute noch (oder wieder verstärkt) gibt, erscheint ihnen völlig unvorstellbar. Ich bin mir nicht sicher, in welcher Art von Seifenblasen-Gemeinde diese Geschwister unseren Glauben praktizieren, aber wer selbst durch die Kampagnen etwa von der „Hilfsaktion Märtyrerkirche“, von „open doors“, der „IGfM“ (um mal eine „weltliche“ Organisation zu nennen) oder den „Helfenden Händen“ Schwester Hatunes nicht tief berührt wurde, muss sich eigentlich schon ganz schön angestrengt haben, um den Kopf auch schön fest im Sande zu behalten, wie der sprichwörtliche Vogel Strauß und die Christenverfolgung als Phänomen dieser Welt komplett zu ignorieren. Eine solche Begegnung hatte ich aber tatsächlich im letzten Jahr, wo mir eine sonst sehr offene, intelligente Schwester bei einem ganz anderen Anlaß ihr völliges Unwissen über diese Dinge in geradezu entwaffnender Unschuld offenbarte.
Es gibt aber noch die andere Art von Geschwistern, die zwar, u. a. dank der o. g. Organisationen und anderer unermüdlicher Aufklärer, von der Christenverfolgung schon mal gehört haben, aber die Dimensionen und Zielrichtungen derselben um jeden Preis zu relativieren, zu minimieren oder gar wieder ganz zu ignorieren versuchen. Aus dieser Ecke her weht dann auch der Wind, wenn es um das Hinterfragen von Quellen, die aus betroffenen Regionen von schrecklichen Massakern berichten, geht, oder um die schon von mir als kontraproduktiv gekennzeichnete Diskussion über die genauen Zahlen der verfolgten und getöteten Christen. Diese skeptischen Christen sind leider so sehr durch die erschreckend desinteressierten und anderenfalls dann immer um eine „ausgewogene“ Berichterstattung bemühten, weltlichen Massenmedien beeinflusst, dass sie ihren Skeptizismus dann voll an den „Mahnern“ etwa von „open doors“ ausleben, anstatt die Medien-Berichte etwas genauer zu lesen oder diese kritisch zu hinterfragen. Das ist bedauerlich, weil es u. a. auch mir viele Türen verschließt, da ich mich der allgemein üblichen Leisetreterei über das Thema und der Verschleierung von „Rössern und Reitern“ der Christenverfolgung bis heute hartnäckig verschließe.

In diesem Sinne präsentiere ich Ihnen, liebe Leser, hier meine ganz persönliche, MIT KEINERLEI HILFSORGANISATION ABGESTIMMTE, und auch nicht zwingend auf deren Erkenntnissen fußende, Einschätzung der Systematik antichristlicher Aktivitäten. Diese, absolut subjektive, aber  aufgrund einer langjährigen, intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Christenverfolgung gewachsene, Ansicht über strukturell immer ähnlich ablaufende Entwicklungen, darf im Anschluss dann gerne Ihnen, liebe Leser dieses Blogs, liebe Mitchristen und Mitbeter, als Anlass zur Reflexion, zum Gebet und auch zur kritischen Auseinandersetzung bspw. im Kommentarbereich dieses Artikels, dienen.
Als letztes möchte ich noch vorausschicken, dass alle hier von mir grob umrissenen „Stadien“ antichristlicher Aktivität natürlich auch fließend ineinander übergehen und nicht immer 100 / ig gegeneinander abgegrenzt werden können. Wollen Sie selbst einmal einschätzen, wo wir in Deutschland gerade stehen ? Meine eigene Sicht gebe ich Ihnen dann am Ende dieses Artikels zum Besten.

  1. Das erste Stadium auf dem Weg in eine „Hölle auf Erden“ für Christen ist immer das Stadium der DIFFAMIERUNG ZUR DISKREDITIERUNG von christlichen Glaubensinhalten, rituellen Handlungen etc. Kirchen, das Wort Gottes in der Bibel, engagierte und tiefgläubige Christen als solche werden in diesem Stadium nicht nur öffentlich in ihren innersten Überzeugungen hinterfragt (wie es etwa in der „Aufklärung“ historisch geschehen ist) sondern bereits massiv diffamiert und zu sozialen Außenseitern gestempelt. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die behaupteten Dinge denn diesen Christen auch wirklich eigen sind oder nicht. Die Diffamierungsmaschine aus Medien, bestimmten politischen Richtungen und opportunistischer „Verfügungsmasse“ eigentlich mit christlichen Themen völlig unvertrauter Zeitgenossen, hat es nämlich mit Fakten oder gar mit geistlichen Inhalten und Wahrheiten nicht mehr so. Von letzterem versteht man nichts und erstere werden so zurechtmanipuliert, dass oft genau das Gegenteil dessen dann in der medialen Darstellung herauskommt, was eigentlich von christlicher Seite her intendiert war. Ich gebe hierfür mal kein zeitgenössisches Beispiel an, da die Medien in unserem Lande davor geradezu überquellen. Man verfolge nur mal die Berichterstattung über die „Anti-Bildungsplan“-Demonstrationen in Baden-Württemberg oder die Öffentlich-Rechtliche Medienkampagne gegen Evangelikale. Ups, jetzt habe ich doch Beispiele aus Deutschland genannt.
    Diese Diffamierung soll also ein gesellschaftliches, öffentliches Klima der Kirchen- und Christenfeindlichkeit herstellen, welches die Maßnahmen des zweiten Stadiums gedanklich vorbereiten und die breite Masse der „indifferenten“ Zeitgenossen darauf vorbereiten soll.
  2. Das zweite Stadium ist dann schon etwas handfester, hier greift die DISKRIMINIERUNG ZUR AUSGRENZUNG von Christen, Kirchen, christlicher Ethik und biblischer Werte. Bekennenden und öffentlich als solchen erkennbaren Christen wird dann der Zugang zu bestimmten Bildungsgängen, Jobs, Karriere-Zielen, und bislang eigentlich öffentlichen Diskussions- und Diskurs-Räumen verwehrt. Sie werden, wenn das entsprechende Klima in der ersten Stufe der antichristlichen Agenda ordentlich vorbereitet wurde, aus dem öffentlich erkennbaren Bild der gesellschaftlichen Diskussion entfernt. Ihre Stimmen werden, wenn sie über irgendwelche Spartenkanäle der Medien o. ä. doch noch ein wenig Gehör (etwa in der Politik) finden sollten, als „absolute Minderheitenmeinung“ abgetan, als „ewiggestrig“, „nicht hilfreich“ oder „nicht auf dem derzeitigen Stand der Diskussion“ befindlich marginalisiert und von allen meinungsbildenden Schlüsselstellen und Entscheidungsebenen einer Gesellschaft ferngehalten. Als Beispiel sei hier mal die gängige Praxis einiger islamischer Länder genannt, dass Christen ihren Glauben im Personalausweis registrieren lassen müssen (Ägypten !) und de facto von allen staatlichen Jobs ausgeschlossen werden (Pakistan). Keine Karriere im Staatsdienst für „Ungläubige“. Das ist Diskriminierung in Reinkultur. Ihr Ziel kann nur das systematische „An-den-Rand-der-Gesellschaft-Drängen“ von Christen sein. Man denke in dieser Hinsicht nur einmal an die „Müll-Männer“ von Kairo, die fast ausschließlich aus koptischen Familien stammen und die niedgristen Tätigkeiten oftmals nicht deshalb verrichten, weil ihnen Qualifikationen fehlen, sondern weil sie keine anderen Jobs bekommen. Pakistan ist in dieser Hinsicht ähnlich gestrickt, wo außer Müll-kutschieren und einfacher Landarbeit für viele Gläubige kaum ein anderer Job zu bekommen ist, auch wenn sie eigentlich besser qualifiziert wären.
  3. Im dritten Stadium, wenn also Christen bereits diffamiert und dann in der Folge ausgegrenzt wurden, ist die offene Gewalt, ist die VERFOLGUNG ZWECKS VERTREIBUNG ODER AUSLÖSCHUNG des Christentums im jeweiligen Land oder der jeweiligen Region vorherrschend. Jetzt sehen sich alle, die dieses Programm vorangetrieben haben oder deren Mitläufer in der Lage, Christen offen mit bestimmten Dingen drohen zu können, um ihnen weitere Zugeständnisse abzuringen, oder sie gleich ganz aus der jeweiligen Region zu vertreiben. Die Christenfeinde sitzen an dieser Stelle der Entwicklung bereits so fest in den Sätteln der Macht, der Medien, der Justiz etc. , dass auch offene Rechtsbrüche oder antichristliche Gewalttaten nicht mehr als solche gekennzeichnet werden können. Solche Verbrechen gegen Strafrecht und Menschenrechte gelten in dieser Situation dann zumeist sogar als gesellschaftlich erwünscht, als „mehrheitsfähig“ und allgemein akzeptiert. Die christliche „Stimme“ im sozialen Gefüge ist dann bereits ganz verstummt oder zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Man kann Christen ab jetzt also mit scheinbar „legalen“ Mitteln zu Leibe rücken (China, Iran), was einer staatlichen Verfolgung entspricht, oder dafür sorgen, dass staatliche Organe einfach wegschauen, wenn der „Zorn der Massen“ sich an der inzwischen zur „Pariah“-Minderheit gewordenen Sündenbock-Christenheit austobt (Indien, Pakistan). Oder wie haben SIE, liebe Leser, auf die Nachricht von der Brandstiftung reagiert, die im letzten Jahr die Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover abgefackelt hat ? Ja, in diesem dritten Stadium der offenen Verfolgung werden christliche, heilige Stätten oder Versammlungsorte geschändet (Deutschland !), werden Kirchen abgebrannt (Nigeria), Pastoren ermordet (Kenia, Somalia), „Untergrundchristen“ inhaftiert (Eritrea, Nordkorea) und gefoltert. Oftmals wird ihnen auch gleich ganz das „Lebensrecht“ abgesprochen und ein „Völkermord“ setzt ein, wie gerade erst die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGfM) für Nigeria feststellte. Zumindest aber eine Vertreibungswelle ist dann schon garantiert (Irak, Syrien, Nord-Nigeria).

Liebe Leser, Sie haben sicher bemerkt, dass ich in dieser Einschätzung sowohl nationale wie internationale Beispiele benutzt habe, um die Formen antichristlichen Wirkens zu verdeutlichen. Wir dürfen nämlich nicht glauben, dass diese Welle an unserem Land vorübergeht. Sie baut sich gerade auf und wird früher oder später über uns einschlagen. Über uns oder unseren Kindern spätestens. Insofern finde ich solch eine spitzfindige Diskussion, die so gerne gerade von Kirchenvertretern angestoßen wird, wo denn genau „Diskriminierung“ aufhöre und „Verfolgung“ anfange für überflüssig. Die angestrebten ZIELE beider Formen christenfeindlichen Tuns sind im Kern nämlich dieselben: das Ende des Evangeliums, ein Erlöschen der „Guten Nachricht“ vom Weg zur Befreiung von Sünde und menschlichem Elend. ER ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“, wir Christen wissen das. Weil es im Wort Gottes steht, aber auch, weil wir die befreiende Kraft der Nachfolge selbst erlebt und erfahren haben. Diese Erfahrung, dieses „Überwinden der Welt“ ist der Welt als solcher ein Dorn im Auge, ein Stachel im Fleische, eine permanente Erinnerung daran, dass es einen „anderen“, als den halbgaren, kompromisslerischen Weg der Welt gibt, um sein Leben zu führen. Das aus dieser (teils unbewussten, wie ich zugebe) Erkenntnis erwachsene, schlechte Gewissen zwingt die Welt scheinbar dazu, nicht ihre Wege zu ändern, sondern die Botschafter der Guten Nachricht, die offenen Verkündiger des Evangeliums, beseitigen zu wollen. Zunächst mit Worten später in Taten. Getreu der alten Regel: Töte den Botschafter, wenn du schon den Absender (da zur Rechten Gottvaters im Himmel thronend !) nicht bekommen kannst. Mein Unverständnis über das scheinbar so „wichtige“ Ausdiskutieren der Definitionen von Verfolgung, Diskriminierung und Diffamierung von Christen ist also noch immer groß. Ich selbst sehe nicht jede Form gegen das Evangelium gerichteter Aktivität bereits als „Verfolgung“ an, aber ich berichte hier im Blog auch über die Vorstadien, da sie mit den Ergebnissen, nämlich der aktiven, brutalen Verfolgung durch staatliche und nichtstaatliche Gruppen, dann immer auch im Zusammenhang stehen.

Jetzt aber zu meiner versprochenen, persönlichen Einschätzung der Lage in Deutschland. Eigentlich sehe ich uns noch irgendwo zwischen Stadium 1 und 2, mit starker Tendenz zu 2. Allerdings geben Dinge wie Kircheneinbrüche und die schon erwähnte Abfackelung der Kirche in Niedersachsen einen klaren Ausschlag zum Stadium 3. Glauben Sie es, oder nicht, wir befinden uns hierzulande auf einer Rutschbahn nach unten, wenn wir Christen mit klarer Haltung und biblischer Orientierung sind und bleiben wollen. Heute muss man sich bereits Aufrufe zur Gewalt gegen Kirchen unwidersprochen gefallen lassen, da sie angeblich juristisch nicht bewertbar seien. Eine Welle von offenem Hass und verbaler Gewalt gegen alle Christen, die nicht permanent damit beschäftigt sind, die Botschaft Christi zu verwässern, sie dem „Zeitgeist“ anzupassen und selbst die simpelsten, biblischen Wahrheiten noch zu relativieren, läuft schon seit Jahren durch unsere Medien und es gibt immer weniger Christen, seien sie nun Amtsträger oder nicht, die sich zur Verteidigung des Evangeliums durch den öffentlichen (oft genug „öffentlich-rechtlichen“) Schmutz ziehen lassen wollen. Das spricht zwar für den gesunden Menschenverstand und für die Dezenz manches gut-meinenden Evangelikalen, Orthodoxen oder Katholiken, ist aber auch ein Signal für eine rapide abnehmende KONFLIKTFÄHIGKEIT von Kirchen, christlichen Verbänden und einzelnen Gläubigen in einer Welt, die ihnen die Konflikte schon beinahe aufzwingt (Beispiel: „Bildungsplan 2015“ in BaWü). Wer aber nicht bestehen kann, wird untergehen, so sehr wir auch dagegen „anbeten“ und ansingen mögen. Denn ebenso wahr ist es, dass WIR die Hände, Augen, Münder und Beine Christi sind. Der „Leib Christi“ im ganz einfachsten Verständnis eben, der Seine Werke tut, für Ihn einstehen muss (oftmals bis zum Tode, das verdrängen wir im „bequemen“, westlichen Christentum gerne, unter fleißiger Beteiligung unserer „Hirten“) und Seine Botschaft, nicht nur Seine Liebe, auch verkünden und leben muss.

Also, jetzt noch einmal, damit es alle verstehen und zum besseren Verständnis (nachdem mich Leser dazu aufforderten):

Verfolgung beginnt für mich da, wo AKTIV gegen Christen, gegen Kirchen und gegen christliche Symbolik, Rituale, gegen die freie Religionsausübung von Christen und gegen christliche Ethik angearbeitet wird. Da, wo man Maßnahmen ergreift, damit Christen ihren GLAUBEN (Straf- und Umerziehungslager, Konversionsdruck), ihre FREIHEIT (illegale Inhaftierungen, Folterlager), ihre HEIMAT (Ausgrenzung, Vertreibung) oder ihr LEBEN (Morde an Christen, Priesterermordungen etc.) einzig wegen ihrer Nachfolge Jesu verlieren. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich bei den Verfolgern nun um staatliche Behörden (Iran, Nordkorea) oder um einflussreiche, soziale Gruppen (Pakistan, Ägypten) handelt. Im Sinne meiner eigenen, ganz subjektiven Kategorisierung beginnt also die klar abgegrenzte Verfolgung erst mit dem Stadium 3, aber dieses wird selten „Knall auf Fall“ erreicht, sondern muss sorgsam durch die Stadien 1 und 2 vorbereitet werden.

In diesem Sinne, liebe Mitbeter, liebe Christen im deutschsprachigen Raume und liebe Geschwister mit dem großen Herzen für verfolgte Kirchen

einen gesegneten Sonntag, ihr

Martin Clemens Kurz

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