Deutschland: Flashmob-Videos trudeln ein (update 14. 01.)

Zugegeben: mir sind moderne Kommunikations- und Organisationsformen wie „Tweets“, „facebook-friendships“ und eben „flashmobs“ immer etwas suspekt. „Viel Lärm um nichts“ kommt mir da in den Sinn bzw. „modische Verpackung“ ohne Inhalt.

Deutschland

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Dennoch hatte ich vor einigen Tagen einen solchen „flashmob“ unterstützt, der zum Gedenken an die Geschwister in Not in mehreren, deutschen Städten stattfand, hatte ihn gemeldet und somit gewissermachen „beworben“. Zwar konnte ich selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teilnehmen (und hätte es vielleicht auch sonst nicht getan), aber dennoch sei allen „Spontan“(hüstel…)Aktivisten gedankt, die sich bei teils wenig erfreulichem Wetter trafen, um an prominenten Plätzen ihrer Heimatstädte auf ungewöhnliche Art und Weise der Christen in Not zu gedenken. Die gesamte Initiative fand am Samstag, den 11. Januar 2014, in diversen Städten unseres Landes und Österreichs statt. Man spricht von ca. 25 Orten und mittlerweile trudeln dazu auch erste Dokumentationen ein.

So tauchen auf „Youtube“, dem Videoportal für mehr oder minder Skurriles, jetzt die ersten mit wackelnden Smartphones aufgenommenen Filme von den Aktionen auf. Machen Sie sich also selbst ihr Bild davon, wie diese Dinge gelaufen sind und was sie vielleicht gebracht haben mögen. Nach einer oberflächlichen Durchsicht der ÖR-TV-Bibliotheken kann ich nämlich mit gutem Grund behaupten, dass diese Flashmobs keine große, mediale Aufmerksamkeit erregt haben und damit eben auch unserem Thema vielleicht nicht wesentlich weitergeholfen haben. Aber, im 21. Jahrhundert machen wir uns unsere mediale „Gegenöffentlichkeit“ eben selbst, weshalb ich hier ein paar youtube-clips für Sie verlinke, liebe Leser:

Essen

Köln

Nürnberg

update: Stuttgart


Hier scheint es die beste Vorbereitung und die größte Beteiligung gegeben zu haben. Wie im Internet weiter kursiert, haben auch nahöstliche Christen (Armenier, Assyrer) eifrig an dieser Aktion teilgenommen. Info-Schriften, die sich mit dem Thema der Christenverfolgung befassen, wurden verteilt und somit für etwas Information bei Passanten gesorgt. Es wird von 200 Teilnehmern berichtet, jedoch auch von der zu erwartenden Medienblockade.

update, 14. Januar 2014:
Hier bei facebook gibts die Reprise von „open doors“, die vorbereitend sozusagen „mit dabei“ waren:

https://www.facebook.com/opendoorsDE?fref=ts

Gott segne alle, die guten Gewissens und in bester Absicht für die Geschwister in Not aufgestanden sind. Mein herzlicher Dank an alle in allen, teilnehmenden Städten. Vielleicht kann man so etwas mal wieder organisieren und Formen finden, bei denen Hilfsorganisationen wie „HMK e. V.“, „AVC“ oder eben auch „open doors“ (die diesmal schon dabei waren) sowie Kirchengemeinden stärker eingebunden werden können.

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2 Gedanken zu “Deutschland: Flashmob-Videos trudeln ein (update 14. 01.)

  1. Nun kann ich keinen Kommentar zu diesem Thema beitragen als den, dass ich diese Aktion unterstützenswert finde. Diese Aktionen für verfolgte Christen wären nicht nötig, wenn es keine Verfolgung gäbe.

    Hier möchte ich, wenn ich darf, einen Vortrag verlinken, den Pater Josef Herget über den Islam zum Besten gegeben hat. Eine Stimme, wie ich finde, die sich wohltuend heraushebt aus der Schar der Geistlichen, die gern einmal die Wahrheit über den Islam vernebeln. Er argumentiert sachlich und scharfsinnig. Wer Zeit mitbringt, kann sich hier informieren. Dieser Islam ist es, der die Welt in Gläubige = gut und Ungläubige = schlecht einteilt.

    Aber hören Sie selbst:
    Der Islam – Informationen für Christen (Teil 1 von 2)

    Der Islam – Informationen für Christen (Teil 2 von 2)

    Hoffentlich funktionieren die Links.
    Danke.

    • Ciao,
      schön, mal wieder von Ihnen zu hören. Auf meinem System laufen die Videos. Habe bereits einiges von diesem Vortrag gehört und gelesen. Bei Zeiten werde ich mir diese Videos sicher anschauen. Da könnten viele Erklärungen dafür geboten werden, warum Christen im islamisch geprägten Teil der Welt keinen Frieden finden und keine Form der ungehinderten Religionsausübung leben können. Traurig genug, dass diese ganz simplen Fakten hierzulande durch „political correctness“ nur allzuoft vernebelt werden.

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