England: Attacken auf Priester nehmen zu…

Wie es um das geistliche Klima auf dieser Insel vor Europas Küste bestellt ist, darüber berichten wir ja auch hier von Zeit zu Zeit. Ein für überzeugte Christen zunehmend engerer Spielraum, sich öffentlich zum Glauben und dessen Werten zu bekennen wird dort mit einem wachsenden Unwillen, islamischen Hasspredigern (Bsp. Anjem Choudary und Anhang) ihr Tun zu untersagen oder zumindest einzuschränken, gepaart. Eine verhängnisvolle Mischung, die von atheistischen Medien und ängstlichen Politikern im Namen vermeintlicher „political correctness“ massiv befeuert wird. Wo das hinführt, sehen wir gerade…

Großbritannien

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Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die jüngst veröffentlichten Zahlen der körperlichen Angriffe auf christliche Geistliche in England nicht mehr so verwunderlich. Was vielleicht vor 30 Jahren noch als undenkbar galt, nämlich einen „Mann Gottes“ (kann auch eine Frau sein, keine Diskriminierung beabsichtigt) zu beschimpfen, zu schlagen oder gar mit Waffen anzugreifen, scheint immer mehr zu einer „lässlichen Sünde“ in den Augen der Öffentlichkeit zu verkommen. Die evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ und „kath.net“ berichten folgendes:

Christliche Geistliche sind in England einer Welle von Attacken auf ihre körperliche Unversehrtheit ausgesetzt. Sie werden nicht nur öffentlich verunglimpft, sondern in vielen Fällen auch verprügelt oder mit Messern angegriffen. Das geht aus einem Bericht der britischen Denkfabrik Parliament Street (London) hervor. Darin werden Berichte von 25 Polizeistationen zusammengefasst. Rund 200 Angriffe auf Geistliche aus den vergangenen fünf Jahren sind dort aufgeführt.

Auf die Gefahr hin, von Ihnen, Liebe Leser, als „vorurteilsbeladen“ verurteilt zu werden, weise ich darauf hin, dass Messerangriffe mir irgendwie vertraut vorkommen. Aber weiter im Thema, denn da ist mehr:

Doch sei dies „nur die Spitze des Eisbergs“, meint die Direktorin der Organisation, Clare George-Hilley (London), da nur ein geringer Teil der Polizeiberichte berücksichtigt werden konnte. Parliament Street fordert die Regierung auf, Übergriffe auf Geistliche als religiös motivierte „Hass-Verbrechen“ zu werten.

Die Chance, dass dies in absehbarer Zeit in IRGENDEINEM Land der freien Welt passieren wird, geht aber leider gegen „0“, denn nach dem derzeit gültigen, öffentlich-gesellschaftlichen Narrativ können „Weiße, Christen, Männer, Heterosexuelle oder Konservative“ NIEMALS Opfer von Diskriminierung, Gewalt oder gar Hassverbrechen sein. Prüfen Sie Ihre einschlägigen Politiker, Kirchenvertreter oder Massenmedien mal daraufhin, liebe Leser. Jedoch wird dieses gefährliche, auch von unseren Unterhaltungsmedien getragene Narrativ, durch die Realität ad absurdum geführt:

Die Skala der Übergriffe reicht von Nachstellungen (Stalking) über Körperverletzungen bis hin zum Mord.

So wurde im Februar 2012 der anglikanische Pfarrer John Suddards in seinem Pfarrhaus in Thornbury nahe Bristol erstochen. Der inzwischen verurteilte Täter Stephen Farrow hatte auf der Leiche eine aufgeschlagene Bibel sowie Kalender mit homosexueller Pornographie drapiert.

Szenen, die wir sonst nur aus Ländern wie dem Irak, Ägypten, Pakistan oder anderen Ländern kennen, in denen nichtchristliche Religionen dominieren und Christendiskriminierung und -verfolgung an der Tagesordnung sind. Erschreckend. Aber noch erschreckender erscheint das weitgehende Schweigen über solche Taten. Antichristliche und kirchenfeindliche Angriffe (in Wort und Tat) gelten also den durch Schweigen zu Komplizen werdenden Medien als „lässliche Sünden“ bzw. überhaupt nicht mehr als problematisch. Was wäre aber passiert, wenn das Opfer ein Imam gewesen wäre ? Malen Sie es sich selbst aus, liebe Leser. Hier noch ein paar Details aus dem Artikel:

Bei den meisten Übergriffen handelt es sich um Körperverletzungen. So wurde ein Pfarrer mit einem Holzknüppel niedergeschlagen, weil er sich einem Motorradfahrer in den Weg gestellt hatte, der auf einem kirchlichen Parkplatz ein Auto beschädigt hatte und Fahrerflucht begehen wollte.

In einem anderen Fall bewarfen Jugendliche ohne erkenntlichen Anlass einen Pfarrer mit Steinen; auf einen weiteren Geistlichen wurden Hunde gehetzt.
(Hervorherbung von mir)

Nun, wir Christen wissen es: der Mensch ist eben sündig. Ja, ich scheue mich vor diesem Wort nicht. Wir leben in der Welt und die Erbsünde drückt uns. Nur gibt es eben keinen unvermeidlichen Zwang, dieser auch nachzugeben. Ganz im Gegenteil, Christus weist uns Wege, sie zu überwinden. Den „inneren Schweinehund“ hinter sich zu lassen und das Richtige zu tun. Dies und nur dies ist gemeint, wenn er davon spricht, dass er das „Schwert“ bringe und nicht den Frieden. Man verstehe diesen Vers nicht falsch ! (Mt. 10, 34) Wie auch immer: das Klima wird härter für Christen, die als solche erkennbar sind. Nicht nur im Irak, Nigeria oder Libyen, sondern auch in Europa und den Amerikas. Richten wir uns darauf ein, denn Verfolgung ist uns ja biblisch prophezeit worden.

Johannes 15, 20: Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen;

Ich gestehe es, liebe Leser, ich weiss nicht, ob hier Beten noch viel hilft. Schaden täte es jedenfalls nicht. In jedem Falle aber sollten wir versuchen, ähnlich wie bei der weltweiten Verfolgung, auch bei Nachrichten über das härter werdende Klima für Christen in den „westlichen“ Ländern, die Schweigespirale zu durchbrechen und das vorherrschende Narrativ zu hinterfragen, das (bis in die Unterhaltungsformate des TV hinein) immer Christen die Schuld an allem gibt.

(Quelle: „kath.net“ vom 09. Januar 2014)

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