Flashmob zum Gedenken der verfolgten Christen

Nun mag man ja von „neumodischen“ Aktionsformen wie dem sog. „flashmob“ halten, was man will, aber zum ersten Male hörte ich kurz vor Weihnachten davon, dass es Anfang Januar einen solchen zum Thema unseres Blogs in mehreren, deutschen Städten geben soll. Er steht unter dem Motto „stumm die Stimme erheben“.

TransparentÜberraschenderweise haben es uns die Schweizer vorgemacht: sie haben bereits vor einiger Zeit einen solchen „öffentlichen Auftritt“ für die verfolgten Geschwister am Bahnhof in Zürich hingelegt. Organisator war damals die christliche Hilfsorganisation „open doors“, die sich seit Jahrzehnten weltweit der Verbreitung von Informationen über Christenverfolgung widmet. Nun verstehe ich jeden, der sich denkt: „Was bringt solch ein albernes Kasperltheater denn schon ?“ Ich gestehe es offen: als „nicht-mehr-ganz-so-junger“ Mitbürger habe ich auch so meine Probleme mit den Dingen, Verhaltensweisen und Aktionsformen, die das Multimedia-, „social-network“-  und Internet-Zeitalter hervorgebracht haben. Aber jede Zeit hat ihre Formen des Austausches. Wichtig ist letztlich doch der INHALT dessen, worüber man kommuniziert und worüber man sich mit anderen Menschen austauscht.

Wer wie ich also zu den „Älteren“ im Lande gehört, dem sei noch einmal kurz das Prinzip eines „flashmobs“ erklärt:

Im Internet, auf sozialen Netzwerken etc. , verabreden sich Menschen, die sich ansonsten nicht kennen, zu kurzfristigen, öffentlichen Aktionen an zumeist wohlbekannten Orten einer Stadt. Das können „Umarmungs“-Treffen am Hamburger Hauptbahnhof sein oder „Tanz-Einlagen“ auf der Kölner Domplatte etc.
Zumeist laufen diese Dinge sehr schnell ab und suggerieren eine Spontaneität, die der vorherigen Verabredung in den „neuen Medien“ natürlich widerspricht. Die Aufmerksamkeit der Passanten ist einem solchen „flashmob“ jedoch zumeist sicher.

In diesem Sinne unterstütze ich ausdrücklich diesen Flashmob. Jedoch habe ich ein paar Tage mit der Veröffentlichung hier im Blog gewartet, weil Weihnachten natürlich die Aufmerksamkeit auch meiner sehr geschätzten Leser ablenkt und weil der Termin des hier thematisierten Flashmobs sowie die Städte, in denen sich Gruppen daran beteiligen, noch unklar waren. „Open doors Deutschland“ wollte z. Bsp. einen anderen Termin vorschlagen, als die Initiatoren dieser Aktion selbst, um damit eine bessere Abstimmung mit dem Anfang des Jahres publizierten „Weltverfolgungsindex“ zu ermöglichen. Ich gestehe Ihnen, Liebe Leser, hier noch etwas: ich bin nicht vollkommen davon überzeugt, dass diese Aktion wirklich ein durchschlagender Erfolg wird. Die notorisch Christentums-feindlichen Medien werden es ignorieren. Die Passanten werden nur verstört dreinblicken und dann weitergehen. Einige Teilnehmer werden ganz sicher sogar angepöbelt und vielleicht sogar körperlich angegangen werden. Das muss jedermann klar sein, der überlegt, an einer solchen Aktion teilzunehmen und somit ein Zeichen zu setzen. Und dennoch…

Wir Christen, zumindest diejenigen von uns, die einen echten, lebendigen Glauben haben, wissen es ja: unser Glaube ist von Anbeginn an ein einziges „UND DENNOCH“. Christus galt nichts im eigenen Gebiet ? Und dennoch … Die heilige Familie mußte nach Ägypten fliehen ? Und dennoch… Die ausgestreckte Hand der Versöhnung Gottes mit den Menschen wurde ans Kreuz genagelt ? Und dennoch… Dennoch ist die Botschaft Jesu wahr, dennoch haben sich auch 2013 wieder Millionen Gläubige zu Weihnachten versammelt, dennoch wächst die Gemeinde Christi in vielen Regionen der Erde weiter, dennoch gibt es eine Hoffnung, die über das Simple, Materielle, scheinbar so „Logische“ und Nachvollziehbare hinausgeht. In diesem Geiste dürfen wir auch Dinge wie Flashmobs unterstützen, den Hilfsorganisationen spenden (ohne zu wissen, wo das Geld letztlich landen wird) und weiter die Nachricht vom Leiden der Schafe des Guten Hirten verbreiten, auch wenn uns niemand zuhören mag.

Wer mehr wissen will über diesen Flashmob, z. Bsp. über die Orte und Zeiten, der kann auf einer Facebook-Seite dies herausfinden. Derzeit ist der 11. Januar 2014 als „Stichtag“ ausersehen.

https://www.facebook.com/events/432999390156262/permalink/436610276461840/

oder

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=495815303870421&set=gm.439318246191043&type=1&theater

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