Kenia: Brennende Kirchen als Weihnachtsüberraschung

Am Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2013, kam es im kenianischen Mombasa zu zwei Brandanschlägen auf Kirchen. Eine davon brannte vollständig aus. Aus den Gemeinden und Sicherheitskreisen kommen Hinweise auf fanatische, muslimische Jugendliche als potentielle Täter.

300px-KeniaAuch bei den zwei Brandanschlägen, die am Vormittag des Weihnachtstages auf Kirchen im kenianischen Mombasa durchgeführt wurden, darf man zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf einen gezielten Anschlag gegen christliche Symbole an einem prominenten Datum tippen. Beide Gotteshäuser wurden mit Benzin-Bomben in Brand gesetzt. Die „Christ Outreach Church“ brannte dabei komplett ab. Aus dem Umfeld dieser Kirche, die in einem vorwiegend von Muslimen bewohnten Stadtteil liegt, wurde auch bekannt, dass es mehrfach Anfeindungen und Drohungen gegen die Kirchengemeinde gegeben haben soll. Der örtliche Polizeichef, ein Herr Robert Mureithi, wird jedenfalls bei der Nachrichtenagentur „Reuters“ dahingehend zitiert, dass ihm entsprechende Beschwerden seitens der Kirchen bekannt seien.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Täter der Brandanschläge im Umfeld des islamisch-separatistischen „Mombasa Republican Council“ vermutet werden. Diese Gruppierung strebt eine Loslösung der Küstenregion vom kenianischen Staat an, weil sie sich durch die „christliche Regierung in Nairobi“ nicht angemessen repräsentiert fühlt. So nimmt es auch nicht Wunder, dass auf den schwelenden Ruinen der Gotteshäuser auch aufgeschmierte Parolen wie „die Küste ist nicht Kenia“ aufgefunden worden sein sollen. Diese Parole ist für die MRC charakteristisch.
Ein Mitglied der komplett niedergebrannten „Christ Outreach Church“, das aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt ist, wird von Reuters jedenfalls bezüglich der Anschläge so zitiert:

Dies an Weihnachten zu tun, sendet eine starke Botschaft an uns.

So viel zum Thema des mythischen Weihnachtsfriedens weltweit. Wird diese „Botschaft“, wie es der kenianische Christ nennt, aber auch verstanden ? Wird z. Bsp. über die Realität der Weihnachtsattacken, Brandanschläge und Priestermorde zum Fest auch in unseren Gemeinden gesprochen ? Wissen unsere „Hirten“ darüber Bescheid und lassen sie eine Information und offene Gesprächs-Kultur zum Thema der Christenverfolgung in ihren Gemeinden zu ? Zumindest, ohne die vermeintlich „unbequemen“ Fakten unter den Tisch zu kehren oder zu relativieren ? Denken wir mal darüber nach.

(Quelle: „Reuters“ vom 27. Dezember 2013)

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