Hamburg/Iran: Lichterkette für Behnam Irani

Die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ hält am 30. November 2013 eine Lichterkette ab. Anlass ist das bittere Schicksal des iranischen Hauskirchenleiters Behnam Irani, auf das wir hier im Blog auch bereits öfters hingewiesen haben.

Behnam und Familie

Behnam Irani und Familie

Pastor Behnam Irani wurde letztmalig 2010 inhaftiert und sitzt seitdem eine mehrjährige Haftstrafe ab. Sein Gesundheitszustand soll sich nach Angaben aus dem Iran immer mehr verschlechtern und die gesundheitliche Versorgung des christlichen Geistlichen ist in einem Gefängnis der „islamischen Republik Iran“ naturgemäß sehr von der Willkür der Behörden abhängig. Unbestätigte Gerüchte wollen immer wieder von Infektionen und inneren Blutungen Bruder Behnams wissen, die nur gelegentlich wenn überhaupt in einem Krankenhaus angemessen versorgt würden. In jedem Falle sind noch immer viele, christliche Aktivisten und Hauskirchen-Netzwerker im Iran inhaftiert. Namen wie eben Behnam Irani oder Farshid Fathi stehen so stellvertretend für die ganz praktisch erfahrbare Abwesenheit von Religionsfreiheit in der schiitischen Diktatur der Militärs und Mullahs.

Die erwähnte Lichterkette wird nun am:

  • Samstag, den 30. November 2013, in HAMBURG,
    Treffpunkt: Mönckebergstraße, am Mönckeberg-Brunnen,
    15.45 Uhr

beginnen. Es werden hier die Freilassung Behnam Iranis gefordert und ein Zeichen gegen das „schleichende Töten“ (Originalzitat aus der Einladung) des Geistlichen durch Verweigerung medizinischer Versorgung gesetzt werden.

Diese lobenswerte Aktion wird vom „Arbeitskreis christlicher Kirchen“ in Hamburg (ACK-Hamburg) und der Evangelischen Allianz Hamburg unterstützt. Ein Bündnis, das seit Jahren besteht und anfänglich für die Freilassung des ebenfalls lang inhaftierten Youcef Nadarkhani geschmiedet wurde und bis heute auf die Lage von inhaftierten Christen im Iran aufmerksam macht. Wem immer es möglich ist, den bitte ich darum, an der Lichterkette teilzunehmen, damit so ein bedeutsames Zeichen der innerchristlichen Solidarität gesetzt wird. Zumindest sollten wir alle für eine erfolgreiche Durchführung dieser Aktion beten.

(Kontakt zur IGfM-Hamburg über facebook: https://www.facebook.com/IgfmHamburg?ref=hl)

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