Nepal: hinterhältiger Mord an christlichem Aktivisten

Der zwar gelegentlich umstrittene, aber als „Maßstab“ für die weltweite Christenverfolgung dennoch gern zur Hand genommene „Weltverfolgungsindex“ der Hilfsorganisation „open doors“ führt Nepal nicht einmal in seinen Top 50. Und dennoch steht auch im Himalaya-Staat nicht alles zum Besten in Sachen Religionsfreiheit oder freie Ausübung des Glaubens für Christen.

Nepal

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Allein die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Nepal, wo bis 2006 der HInduismus Staatsreligion war, weist einen Anteil von 75% Hindus und nur ca. 2,8 % Christen an der Landesbevölkerung auf. Wie im benachbarten Indien wird der Hinduismus oftmals relativ radikal gehandhabt und vor allem als nationales Identitätssymbol gebraucht. In diesem Zusammenhang stören religiöse Minderheiten, noch dazu, wenn sie im Wachstum begriffen sind, das „Selbstbild“ der Propagandisten dieser Politik („Ein Volk, Eine Ethnie, ein Glaube“…). Dies wiederum führt oftmals zu brutalen Übergriffen, speziell gegenüber den Nachfolgern Christi, die per se zur Gewaltlosigkeit angehalten sind.

Wie „voice of the martyrs“-USA nun berichtet, wurde am 20. Oktober 2013 der 36-jährige, christliche Aktivist und Älteste der „Believers Church“ in Nepal, der selbst jetzt aus Sicherheitsgründen (Schutz der Familie) nur unter dem Namen „Debalal“ bekannt ist, heimtückisch ermordet. Unter dem Vorwand, für eine nicht nachlassende Krankheit beten lassen zu wollen, wurde Debalal in das Haus des radikalen HIndus Kumar Sardar gebeten. Nach anfänglichem Zögern, folgte der Gläubige schließlich dem vermeintlichen Ruf der Not. Zwar ist es in christlichen Kreisen weltweit umstritten, ob das Gebet zur Gesundung der Kranken und das diesem Zwecke dienende Handauflegen noch immer mit biblischen und anderen, christlichen Grundsätzen übereinstimmen, aber es ist auch kein Fall bekannt, wo ein Gebet alleine tatsächlich zusätzlichen Schaden angerichtet hätte.

Aber diese „innerchristliche“ Diskussion einmal beiseitegelassen, wurde Debalal im Hause von Kumar Sardar schließlich mit einem Eisenrohr und einem Krummdolch attackiert. Mit letzterem wurde ihm der Hals aufgeschlitzt, bis er verblutete. Nachbarn, die vermutlich etwas von der Tat mitbekommen haben, schweigen jedoch eisern. Ein „bedauerlicher Einzelfall“ in Nepal ? Nun, antichristliche Ausfälle haben leider eine gewisse Tradition im Lande, auch wenn sie nach Angaben von Experten in den letzten Jahren deutlich weniger offensichtlich regelmässig aufgetreten sein sollen. Wie gemeldet wird, hinterlässt Debalal in jedem Falle eine Familie, eine Ehefrau und mehrere Söhne. Bruder Debalal hat in jedem Falle „sein Kreuz“ nicht nur auf sich genommen, sondern auch bis nach „Golgatha“ getragen. Nun ist er beim Herrn und hat ewigen Frieden.

Mögliche Gebetsanliegen: Beten wir doch für die Familie von Debalal. Für seine Frau und Kinder, damit sie Unterstützung in ihrer Trauer erhalten, viele helfende Hände ihnen konkrete Hilfe zukommen lassen und sie so Trost aus den Händen des Herrn annehmen können.

(Quelle: „Canada Free Press“ vom 31. Oktober 2013)

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