Zentralafrika: Gewalt gegen Christen führt zu Vertreibungen

Die zentralafrikanische Republik war bis zu Beginn dieses Jahres nicht gerade als Brennpunkt christenfeindlicher Aktivitäten bekannt. Mit der Machtübernahme durch die islamischen Rebellen von der „Seleka“-Bewegung im März 2013 änderte sich das aber schlagartig. Seitdem berichten diverse Kirchenmänner über ein Klima von Diffamierung und Gewalt gegenüber den christlichen Einwohnern Zentralafrikas.

zentralafrikanische-republik-karteBereits im Mai 2013 haben wir in einem Beitrag die Situation nach dem Staatstreich der Seleka-Koalition zusammengefasst und die Einschätzung von christlichen Quellen zur Lage im Lande dargestellt. Grundsätzlich hat sich bis heute wenig an dieser Lage geändert. Die Gewalt gegen Nachfolger Christi läuft weiter und dies von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Vermutlich, weil es in der Zentralafrikanischen Republik keine globalen Wirtschaftsinteressen wahlweise zu wahren oder von Medien „anzuprangern“ gibt.

Nun berichtet der katholische Missionar Bruder Aurelio Gazzera über eine Fluchtwelle christlicher Einwohner in der Bouar-Diözese, die am Wochenende vom 03. auf den 04. August 2013 den Ort Bozoum erreicht habe. Aus umliegenden, überwiegend von Christen bewohnten Dörfern flohen die Einwohner vor den Angriffen regionaler Seleka-Milizen, die ihre Gemeinden seit Ende Juli 2013 angegriffen haben sollen. Mindestens 1.000 Menschen sind mittlerweile in Bozoum eingetroffen. Aurelio Gazzera hat sich in der Folge dieser Nachrichten selbst ein Bild machen wollen und fuhr zu den betreffenden Dörfen hinaus. Er spricht davon, dass er Geisterdörfer angetroffen habe, die komplett von den Einwohnern geräumt wurden. Mindestens 14 Orte sollen auf diese Weise geräumt worden sein.

Aus dem Dorf Bossa wird auch Genaueres berichtet: So sollen die Seleka-Truppen zunächst in den Ort eingerückt sein und sich auf die Suche nach dem Bürgermeister gemacht haben. Nachdem sie erste Plünderungen durchgeführt hatten, seien sie wieder abgerückt. Gegen 23.00 Uhr seien die Milizen jedoch zurückgekehrt und hätten damit begonnen, die Gebäude des Dorfes niederzubrennen. Die Einwohner flohen derweil in die umliegenden Wälder.
Nach ersten, eingeholten Augenzeugenberichten muss von mindestens 15 Todesopfern dieser Welle von Gewalt ausgegangen werden. Bruder Gazzera spricht allerdings davon, dass diese Zahl sich seiner Einschätzung nach noch erhöhen wird. Auch sprechen die Berichte davon, dass überwiegend von Muslimen bewohnte Ortschaften in der Nähe nicht oder nur unwesentlich von diesen Aktionen betroffen worden seien. Die genaue Situation ist derzeit jedoch noch recht unklar.

Aurelio Gazzera arbeitet seit 1992 als Missionar in der Zentralafrikanischen Republik und ist seit 2003 in Bozoum ansässig.

(Quellen: „fidesdienst“ vom 09. August 2013 und „Independent Catholic News“ vom 11. August 2013)

Advertisements

Ein Gedanke zu “Zentralafrika: Gewalt gegen Christen führt zu Vertreibungen

  1. Die ganze Welt sieht auf Ägypten, zu Recht. Kopten sind unter Papst Tawadros II. politischer geworden. Sie haben sich zusammen mit anderen politsichen, auch islamischen Gruppen zur Absetzung Mursis bekannt. Darum brannten über 60 Kirchen. In Ägpten brennen Kirchen, in Zentralafrika brennen Dörfer. Christen werden zur Aufgabe ihrer Heimat gezwungen. In Indonesien werden mal Kirchen brutal durchsucht. Christenverfolgung in allen islamischen Staaten, natürlich auch in allen kommunistischen. Die Welt schaut völlig unbeteiligt zu. Erst jetzt, wo Kirchen flächendeckend in Ägypten brennen, meldet sich halbherzig die UNO zu Wort. Verlogen und heuchlerisch. Unsere Regierungen in der BRD und de EU machten gemeinsame Sachen mit den Muslimbrüdern, mit den Terrortypen aus Libyen mit den Islamisten aus Tunesien und jetzt unterstützen sie wieder die gleiche Geistesausgrenzungshaltung in Syrien. Mir scheint, dass unsere Regierungen alles daran legen, das Christentum in den nordafrikanischen und nahöstlichen Regionen auszurotten, indem sie Leute im „arabischen Gulag“ unterstützen, die explizit das Feindbild Christ pflegen. Das muslimische Feindbild „Jude“ hat kaum noch Bedeutung, dass es kaum noch Juden in islamischen Ländern gibt.

    Jahrzehntelang berichten christliche Menschenrechtsorganisationen von Christenverfolgung entweder punktuell oder je nach Bedarf flächendeckend, ohne dass dies der europäischen Journaille ein Wort wert gewesen wäre. wenn ein 10-jähriges Mädchen von der Bibelstunde nach Hause gehen wollen, mal eben von den Muslimbrüdern oder anderen Muslimen erschossen wird, ist das kein Wort für die Presse wert.

    http://www.kybeline.com/2013/08/13/agypten-10-jahriges-christliches-madchen-von-muslimen-niedergeschossen/#more-47609

    Nur die daily mail hat berichtet. Christenverfolgung wird islamschützend erst gar nicht beachtet und es soll auch nicht beachtet werden, müssten dann doch unsere Eliten zugeben, dass der Islam eben nicht Frieden, sondern Unterwerfung bedeutet. Unterwerfung durch „Schrecken in die Herzen werden“, d. h. durch Legitimaition von Terrorismus. Eine Religion, die dies erlaubt, hat nicht denselben Gott zur Anbetung wie wir Christen. Da können unsere linkslastigen und von Wunschdenken beseelten Priester noch so synkretistisch denken. Sie leugnen Wahrheiten. Sie verraten Jesus mit dieser Einstellung, egal von wem sie kommt. Da mag die Mehrheit der Musime friedlich sein, was auch richtig ist, aber sie übernehmen keinerlei Verantwortung für ihre Extremränder ihrer eigenen Religion, im Gegenteil, sie machen es sich äußerst leicht, indem ihr Vorsitzender Herr Mayziek landauf, landab erklärt, das habe alles nichts mit dem Islam zu tun. Diese Einstellung ist verwerflich. Immerhin morden, diskriminieren und verfolgen Mulsime im Namen desselben Gottes Christen, andere Muslime und anderer Minderheiten, also letztlich Ungläubige, im Namen dieses Allahs, der hier von den friedlichen Muslimen angebeten wird. Dies ist nur möglich, weil dieser Gott ein Januskopf ist. Wer als Muslim nur die friedliche Seite sehen will, sieht eben einseitig. Die andere Januskopfseite zeigt unmissverständlich durch sein Worti m Koran begründet, den Hass auf alle Ungläubigen, wie er noch heute in islamischen LÄndern gelebt wird. Die Zahlen der Minderheiten in den einzelenen LÄndern spricht ja Bände. Nehmen wir die Türkei. Unter 1 % Christen. Die Zahl der Christen sinkt überall in islamsiche Ländern eben auf genau dieselbe Weise, wie hierin diesem Artikel veröffentlicht wurde. Das Stilmittel hierzu: Schrecken in die Herzen werfen“, eine urkoranische Forderung. Glauben Sie nicht? Eine kleine Auswahl gefällig?

    S. 8 V. 2. Sie befragen dich über die Beute. Sprich: „ die Beute gehört dem Gott des Islams und dem Gesandten.“
    S. 48 V. 19, 20, 21. Der Gott des Islams war wohl zufrieden mit den Gläubigen, da sie dir Treue gelobten unter dem Baum (bei Hudaibiya), und Er wusste, was in ihren Herzen war, dann senkte ER die Ruhe auf sie und belohnte sie mit einem Sieg (bei Chaibar), der nahe zur Hand war. Und viel Beute, die sie machen sollen. Und der Gott des Islams ist allmächtig, allweise. Der Gott des Islams hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen sollt, und einstweilen hat Er euch diese gegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten (bei Hudaibuya), dass es ein Zeichen für die Gläubigen sei und dass Er euch leite auf den geraden Weg.
    S. 59 V. 3. + 6. Er ist es, Der diejenigen von dem Volk der Schrift, die ungläubig waren, austrieb aus ihren Heimstätten bei dem ersten Heerbann. Ihr glaubet nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie dachten, dass ihre Burgen sie beschützen würden gegen den Gott des Islams. Doch Er kam über sie, von wo sie es nicht erwarteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, so dass sie ihre Häuser zerstörten mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen.. Was ihr umgehauen habt an Palmen oder auf ihren Wurzeln stehen ließet, es geschah mit der Erlaubnis des Gottes des Islams und damit Er die Übertreter in Schmach stürze. Und was der Gott des Islams Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat, ihr habt weder Ross noch Kamel dazu angespornt, aber der Gott des Islams gibt Seinem Gesandten Gewalt über wen Er will; und der Gott des Islams vermag alle Dinge zu tun. Was der Gott des Islams Seinem Gesandten als Beute von den Bewohnern der Städte gegeben hat, das ist für den Gott des Islams und für den Gesandten und für die nahen Verwandten und die Waisen und die Armen und den Wanderer… Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es; und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen. Und fürchtet den Gott des Islams; wahrlich, Er ist streng im Strafen.

    Besonders S. 59 V. 2 u. 6: Selbstverständlich hat Terror mit Islam zu tun, mit dem Urislam aus Koran und Hadithen und der Lebensgeschichte des Mohammed. Genau diese Elemente hat er als Politiker, Relgionsführer und FELDHERR ausgefüllt. Wer da sagt, dass dieses islamischer nichts mit Religon zu tun hat, ist ein Lügner. Aber Lügen für den islam ist wiederum auch erlaubt. Alle Verbrechen sind im islam erlaubt, wenn sie dem islam dienen. Der Islam hat sich auf die Fahnen geschrieben: Der Zweck heiligt die Mittel.

    Der Koran hat viele Suren, keine mit dem Titel Liebe, Arbeit oder Toleranz, aber mit dem Titel „Die Beute“. Ich denke, das allein lässt so tief blicken, dass all diese Untaten nicht nur gegen Christen direkt aus den islamsichen Schriften herausgelesen und praktisch schariamäßig angewandt werden können, wenn der örtliche Imam es will.

    Der gott des Islam gibt seinem Gesandten (Mohammed) Gewalt über wen Er will und der gott des Islam vermag alle Dinge zu tun. Toll. Die Grundierung liegt im Herzen des Koran begründet.

    Heutige Entsprechung: Kirchenabbrennen in islamischen Ländern, die nach einstimmigen Fatwen nicht wieder aufgebaut werden dürfen (auch das ist Raub religiöser Güter zur Verhinderung der nichtmuslimischen Religionsausübung, Sachbeschädigung allemal), christliche Läden plündern im Irak und andere Geschehnisse, nachzulesen bei diversen Menschenrechtsorganisationen sprechen insgesamt eine sehr brutale Sprache. Dazu brauche ich keine weiteren Ausführungen zu machen. Der Islam hat durch göttliche Eingebungen halt noch heute zur Gewalt ein anderes Verhältnis als die jüdisch-christliche abendländische durch Aufklärung geprägte Zivilisation angesichts der offensichtlichen Verfolgung und Ungleichstellung Andersgläubiger aufgrund der hier zu lesenden Koranverse sowie der gewaltsamen Behandlung der eigenen Gläubigen (Zwangsehen und die damit verbundenen durch diese Art der Eheschließung legitimierten Vergewaltigungen).

    Fatwa zu der Frage, ob die Schließung oder der Abriss einer Kirche in einem muslimischen Land als Unrecht gewertet werden darf
    Rechtsgutachten aus: Rechtsgutachtensammlung von Ibn Taymiyya (arab. majmu’a al-fatawa Ibn Taymiyya), Band 28/ 547-645
    Von dem Rechtsgutachter Taqi ud-Din Ahmad bin Taymiyyaa, einem der einflussreichsten Schriftgelehrten des sunnitischen Islam
    Frage: „Darf die Schließung oder der Abriss einer Kirche in einem muslimischen Land als Unrecht bezeichnet werden?“
    Antwort: „Ihre Behauptung [die Behauptung der ägyptischen Christen], dass sie von den Muslimen auf ungerechte Weise behandelt wurden, weil diese [die Muslime] ihre Kirchen geschlossen haben, ist eine Lüge, die dem Konsens der Muslime widerspricht. Die Schriftgelehrten der vier Rechtsschulen [des sunnitischen Islam] Abu Hanifa, Malik, ash-Shafi’i, Ahmad ibn Hanbal und die anderen Führer [der Muslime] … und die Weggefährten [Muhammads] vorher und ihre Nachfolger, alle diese sind sich darüber einig: Falls der [muslimische] Machthaber Kirchen in dem [von Muslimen] beherrschten Land abreißt wie in Ägypten, fast überall im Irak, in Syrien, etc., kann dies nicht als ungerecht angesehen werden. Hier spielt es keine Rolle, ob seine Tat eine rein individuelle Entscheidung oder der Vollzug von Empfehlungen anderer ist. Diesem Machthaber muss dabei [beim Abriss der Kirchen] gehorcht und geholfen werden von jedem, der dies für richtig hält.“
    Quelle: http://www.coptichistory.org/new_page_2692.ht

    Ich denke, das ist eine klare Ansage. Wir müssen dem Islam den Spiegel vorhalten zwischen den Friedensversen und den tatsächlichen Gewaltvorkommnissen.

    Koranvers = Fatwa aus heutiger Zeit = Untat aus heutiger Zeit. Eine Linie, eine Übereinstimmung und eine Lehre seit 1400 Jahren. Da können Papst, Priester und gehirngewaschene Laien die Muslime zwar berechtigt als Brüder und Schwestern ansprechen und grüßen, was ich auch begrüße, aber denselben Gott bete ich nicht mit ihnen an, solange auch nur ein Christ verfolgt wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s