Viva, Schwester Rosemarie Götz ! Ein Video…

Bitte vergeben Sie mir, dass ich erst jetzt auf dieses Video gestoßen bin, das ein Interview mit Schwester Rosemarie Götz vom „Haus Gotteshilfe“ in Berlin-Neukölln zeigt. Ein bekannter, christlicher, deutscher Sender hat sie bereits im März 2013 interviewt und zur Lage iranischer Christen sowohl in deren Heimat als auch in Deutschland befragt.

Schwester Rosemarie GoetzWie schon bekannt, spricht Schwester Rosemarie ungeschminkt und deutlich. Sie kann es sich nach einem langen Christenleben, das bereits hinter ihr liegt schlicht und ergreifend leisten, keine Rücksichten auf übliche Vorurteile und den Zeitgeist zu nehmen. Sehen Sie selbst, was sie über ihre Arbeit mit iranischen Flüchtlingen, die entweder schon Christen waren, oder später Christen wurden, zu berichten hat:

Eine beeindruckende Frau, die einen ebenso beeindruckenden Bericht gibt. Viele Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.

(Quelle: „Bibel TV“)

Advertisements

6 Gedanken zu “Viva, Schwester Rosemarie Götz ! Ein Video…

  1. Also auch ich muss sagen und ich schreibe dies gern: Eine tolle Frau! Wer ihr zuhört, hört die Praxis. Wie werden Apostaten nicht nur im Iran behandelt? In mir hat dieses Interview ein Wechselbad der Gefühle ausgelöst.

    Sie werden behandelt wie Juden, denen die GESTAPO im Dritten Reich auf den Fersen war, sind diese Ekelpakete der iranischen Jetztzeit auf der Jagd nach Ex-Muslimen, die sich in Hauskirchen angstvoll Jesus anvertrauen müssen. Wir hören, dass es keine offiziellen Gottesdienste der Christen in Kirchen geben darf, nur wie die ersten Christen Katakombengottesdienste – welch eine im Grunde widerliche Vorstellung. Wie kann sich eine Religion sich erdreisten, so zu handeln. Wir hören hier einzelne Menschenschicksale, die jedoch von der Strategie des Islam mit dem Umgang von Apostaten berichten. So ergeht es allen Muslimen, wenn sie den Mut haben (Konsequenz: Verlust der Familie, des Zuhauses, der Heimat und der Freunde und das alles für JESUS), sich Jesus anzuvertrauen. Mir sind hier mal wieder die Tränen gekommen.

    Wenn ich mir vorstelle, dass diese Menschen, die ein solches Lebensrikisko eingehen, von den Großkirchen letztlich im Stich gelassen werden, aber eben nicht von einzelnen Gemeinden innerhalb dieser Großkirchen, wie wir am Beispiel dieser großartigen Frau bewundern dürfen.

    Wie werden Männer und Frauen behandelt, nur weil sie dem Islam abschwören und in Jesus Geborgenheit finden. Es ist erbaulich und einfach nur großartig, was diese Schwester, dazu noch im Ruhestand, mit diesen jungen Iranern leistet. Ja, nun das Wechselbad: Ich musste lachen, ja befreit lachen, als sie erzählte, dass die überalterte Gemeinde jetzt die Mütter und Großmütter dieser jungen Männer stellt. Eine wahnsinnig integrierende Maßnahme, die zutiefst jesuanisch gedacht und in der Praxis mehr als christlich ausgestaltet wird.

    Mehr können wir nicht verlangen. Ein Hoch auf diese Schwester, aber auch an die Gemeindemitgliederinnen, die so mithelfen, den Schritt dieser neuchristlichen iraner so herzlich zu begleiten, dass sie hier wenigstens ein Stückchen Zuhause wiederfinden. Das ist mit Sicherheit nicht überall so!!!! Die richtige Frau am richtigen Ort. Das ist ein großes Werk, welches Nachahmung finden sollte.

    Beten wir für alle Menschen, die den Stress des islams ablegen und Ruhe und Erlösung in Jesus haben finden dürfen, wenn auch ihr gesamtes Leben völlig auf den Kopf gestellt wurde. Letztlich jedoch sehr traurige Verhältnisse nicht nur im Iran, sondern auch in anderen muslimischen Ländern. Damit ist das Wechselbad der Gefühle wieder im Gleichgewicht.

    • Ja, die Schwester ist so authentisch, weil sie ehrlich ist. Keine Schere im Kopf, keine Relativierungen, nur Ehrlichkeit und ein ganz persönlicher Blick, der völlig klar ist. Wenn der Herr uns alle in ihrem Alter mit solcher Frische ausstattet, dann könnten wir uns auf etwas freuen. Kein Wunder, dass sie auch schon mal mit der lokalen EKD-Trine (Pastorin) aneinandergeraten sein soll, weil diese Rosemaries Muslim-Taufen als abträglich für den „interreligiösen Dialog“ ansehen soll. Ist nicht viel mehr als ein Gerücht, aber klingt realistisch.

      • Wenn dem wirklich so sein sollte, sollte die Kirche oder auch die kath. Kirche, wenn sie denn ähnlich handelt, ihre ARbeit einstellen. Wenn der interrelgiöse Dialog auf Kosten von Menschen geht und so die Aufnahme von Muslimen in die christlichen Gemeinschaften verhindert oder zumindest als minderwertiger angesehen – unter das Diktat des ohnehin unfruchtbaren Dialogs gestellt wird, dann hat die Kirche endgültig ihre Daseinsberechtigung verloren.

        Ich habe jedoch irgendwo gelesen, dass die Kirchen diese Taufen selbst hier im Geheimen durchführen, damit diese Neuchristen vor den Nachstellungen ihrer msulimischen Familien geschützt werden. Das lasse ich gelten.

        Damit wissen die Kirchen um die Not der Neuchristen in dieser Frage. Und damit ist der Dialog, den sie führen, auch in gleichem Maße verlogen, wenn dieses Thema bei diesen Dialogrunden ausgespart werden sollte.

        interessanten Artikel gefunden:

        http://de.radiovaticana.va/news/2013/01/31/heimlich,_heimlich:_wenn_muslime_christen_werden…/ted-660730

        http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/islam-muslime-konvertieren-heimlich.html

      • Vielen, lieben Dank für den Kommentar und für die Links ! Ja, Schwester Rosemarie hat sich tatsächlich mal dahingehend geäußert, dass die Pastorin einer EKD-Gemeinde sich wohl nicht um das Haus Gotteshilfe kümmern würde und starke Berührungsängste mit ihr hätte. Das „Warum“ hat sie in christlicher Nächstenliebe nur angedeutet, nämlich dass der EKD die Muslim-Taufen Bauchschmerzen bereiten. Von diesem Punkt aus kann sicherlich jeder selbst die Punkte verbinden. Leider habe ich die Quelle für diese Aussage nicht mehr und deshalb lasse ich es mal damit bewenden.
        Es ist ja auch kein Wunder, dass, zumindest meines heutigen Wissens-Standes nach, beide Kirchensteuer-Empfänger-Kirchenbünde keine Konzepte zur Muslim-Mission oder zumindest zum sinnvollen, weil nicht unterwürfigen Dialog mit Islam-Vertretern haben. Es gibt Papiere und Entwürfe zu allem möglichen, dazu aber nicht. Das ist traurig, denn, wenn man schon auf die Mission von Juden verzichtet, was sich ja vielleicht (habe echt keine Ahnung davon) noch biblisch begründen lässt, so sind die Seelen der unterdrückten Muslime doch allemal wert, gerettet zu werden. Wer kennt nicht die Zeugnisse von Sabatina James oder anderen, die berichten, wieviel Frieden sie erst dann fanden, als sie Jesus annahmen. Jedes dieser Zeugnisse (auch die Erzählungen von Schwester Rosemarie über „ihre“ Iraner) ist doch ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich wünschen, Muslime weiterhin dem Regiment Satans zu überlassen. Ups, jetzt bin ich garantiert wieder ein „Extremist“, „christlicher Fundamentalist“ oder „Kreuzler-Taliban“, wie ich in Kirchenkreisen berüchtigt bin. Sorry, Kinder, ich will Seelen gerettet und Menschen vom Joch befreit sehen, unter das sie der Versucher und Verführer gesteckt hat ! Warum wollt Ihr das nicht ?
        Nebenbei bemerkt stößt man auch jenseits von EKD und katholischer Kirche auf wenig Verständnis für den Wunsch nach „Muslim-Mission“. Die Märtyrer-Haltung ist eben bei uns nicht so weit verbreitet. Da lob ich mir die Missionare, die nach Zentralasien gehen wie der Ami, über den ich im Artikel über das Konzert in Bischkek erzählt habe…

  2. Pingback: Vom Iran nach Berlin: Glaubensflüchtlinge in Deutschland – Muslimischer Terrorist wird Christ | kopten ohne grenzen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s