USA: christliche Schüler stellen Fragen….

In unserer USA-Rubrik haben wir hier im Blog schon öfter über kleine Alltags-Diskriminierungen oder Versuche lokaler Verwaltungen berichtet, bibelorientierte Christen in ihren Bürgerrechten einzuschränken und ihre Überzeugungen zu kriminalisieren.

karteUSAÜber die alltäglichen Beschimpfungen und Verleumdungen in den US-Massenmedien oder an staatlichen Schulen will ich an dieser Stelle ein mal hinweggehen. Jeder, der mehr als eine US-Fernsehserie aus den letzten 10 Jahren gesehen hat oder die US-Network-Nachrichtensendungen auch nur oberflächlich verfolgt, weiss, was sich da tut. Nein, hier geht es mal darum, dass sich zumindest dort in den USA jetzt eine Gruppe von Schülern und Studenten öffentlicher Schulen Fragen stellt, warum das so sein sollte. Wie die christliche Zeitung „Christian Post“ schreibt, haben die jungen Leute u. a. folgende Fragen:

  • Warum werde ich beschimpft, wenn ich die Ehe befürworte, so wie Gott sie entworfen hat ?
  • Warum darf ich in Schulen nicht beten ?
  • Warum darf Tim Tebow (US-Football-Profi, Anm. d. Übers.) nicht nach einem Touchdown ein kurzes Dankgebet sprechen, ohne, dass es einen nationalen Skandal provoziert ?

Nun, auch ich bin in der Tradtion des Laizismus aufgewachsen, wo man brav Staat und Religion voneinander trennt. Dagegen ist eigentlich gar nichts einzuwenden, wenn man diese Regeln dann auch konsequent auf alle Glaubensrichtungen anwendet und nicht eine bestimmte Religion, die einen Hang zum permanenten „Beleidigtsein“ hat, davon ausnimmt.

Aber davon erst einmal kurz abgesehen, stellen sich durchaus Fragen, die auch und vielleicht noch viel dringlicher in unserem Lande thematisiert werden sollten. Wie konnte es soweit kommen, dass Christen, die schlicht und ergreifend biblische Positionen vertreten, an den den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden ? Dass sie seit Jahren bereits unwidersprochen öffentlich als „Fundamentalisten“ bezeichnet werden können, womit eine Gleichsetzung mit islamischen Hasspredigern und Bombenlegern intendiert ist. Warum ist es gesellschaftlich akzeptabel geworden, dass Menschen, die die Praxis der Banalisierung von Abtreibungen hinterfragt sehen wollen, nun bereits nicht mehr nur als „frauenfeindlich“ und „rückwärtsgewandt“ bezeichnet werden, sondern de facto praktisch „kurz vor Nazi“ stehen ?

Welche Verantwortung haben hierbei z. Bsp. die (großen wie kleinen, alle Konfessionen) Kirchen zu tragen ? Warum werden „Revolutions-Theologie“, „polyamore Beziehungsmodelle“, „Gender-Gerechtigkeit“ u. ä. Dinge im kirchlichen Rahmen diskutiert, ein konservativer Ansatz, der das Wort Gottes als den Ausgangspunkt jeder Diskussion sehen möchte, aber nicht zumindest verteidigt und als „im Rahmen des kirchlichen Meinungsspektrums gültig“ anerkannt ? Viele Fragen stellen sich und ich bin erstaunt, wie sehr sich die Entwicklungen in den USA und hierzulande doch ähneln, auch wenn die Strukturen kirchlicher Organisation so völlig unterschiedlich sind.

Das Team von „Reach America“ hat nun mit einem kurzen Video für Aufmerksamkeit gesorgt, welches eben diese, o. g. Fragen und noch viele mehr stellt. Es heisst „the Thaw“ (die Schmelze) und kann auf der Webseite von Reach America eingesehen werden. Reach America ist eine Organisation von im Bildungswesen tätigen US-Christen, die gemeinsam mit ihren Studenten und Schülern auf Diskriminierung von Christen im Alltag hinweisen wollen und natürlich (warum habe ich an dieser Stelle das Gefühl, dies meinen deutschen Lesern erklären zu müssen????, ach, ja, weil Binnenmission ja praktisch nur noch von der „emerging church“ oder den reinen „Wachstumsgemeinden“ betrieben wird…) auch den Menschen, die sie „unterwegs“ antreffen, das Evangelium zu vermitteln versuchen.

Gary Brown von Reach America sagte gegenüber der „Christian Post“ unlängst, er sei auf die Idee mit dem besagten Video gebracht worden, als man ihm berichtete, dass ein High-School Lehrer seine Schüler einen Aufsatz schreiben liess, der den Namen trug „ich glaube“, ihnen aber gleichzeitig untersagte, die Worte „Gott“ oder „Jesus Christus“ zu verwenden. Das hat wohl das Fass zum Überlaufen gebracht.
Man mag Vieles, was „Reach America“ auf der Webseite sagt, hinterfragbar finden, vor allem aus europäischer Sicht, aber die dort angerissene Idee von der „C-4“, Christ-Centered Counter-Culture (Christus-zentrierten Gegenkultur), die mit jungen Christen eingeübt werden soll, ist doch zumindest diskutabel. Eine Diskussion über die Zielsetzungen einer solchen „C-4“ (ob wohl die Analogie zur Bezeichnung von Plastiksprengstoff gewollt war ?) ist ebenfalls geboten. Vor allem, wenn man sich den Zustand unserer Welt mal unvoreingenommen ansieht und ohne allzuviel weltliche „Rosa-Rot-(oder hierzulande grünen)“ Filter auf der Brille. Diese „C-4“-Umgebung soll jungen Christen wieder die Plattform geben, sich auf eine Art und Weise zu entfalten und miteinander auszutauschen, die offensichtlich im öffentlichen Raum der USA nicht mehr möglich zu sein scheint. Wenn ich da an meine persönlichen Erfahrungen hierzulande denke, dann ist schon jetzt manche Gemeinde in meiner Region eine „Gegenkultur“-Zentrale, da ich selbst davon berichten kann, wie mir manchmal in der Kirche oder in der Gemeinschaft mit den Mitchristen das Atmen deutlich leichter fiel und ich nicht mehr jedes Wort auf die „Goldwaage“ des antikirchlichen Zeitgeistes legen musste.

„Die Schmelze“ ? Es wäre schön…

(Quelle: „christian post“ vom 07. Mai 2013)

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9 Gedanken zu “USA: christliche Schüler stellen Fragen….

  1. Die Antwort ist im Grunde ganz einfach: Jesus als Sozialapostel geht durch. Jesus als Gottes Sohn hat es da schon schwer. Jesus als Bestandteil der HL. Dreifaltigkeit geht gar nicht. Es bewahrheitet sich immer mehr, dass Jesus der Eck- und der Schlussstein ist. Es gibt keine Religion, die einen besseren Weg zu Gott bietet, weil hier Qualität vor Quantität geht.

    Jesus wird allgemein akzeptiert als einer der Gott gepredigt hat und sozial tätig war. Mehr gestehen weder der Islam, noch der Kommunismus, noch der Kapitalismus, noch der Sozialismus, noch die Philosophie, noch das Judentum, noch andere Ideologien, ihm zu. Das ist das Unerhörte. Wir Christen verehren Jesus als Bestandteil Gottes. Er und der Vater sind eins.

    Jesus ist der Eckstein Gottes, der Stein, der Gottes Macht auf Erden in Jesus eingepflanzt und unabräumbar eingepflegt hat wie ein unlöschbares Programm in der virtuellen Welt.

    Jesus hat dies gewusst. Er hat uns nicht umsonst gewarnt, wenn wir ihm nachfolgen, dass die Verfolgung um seines Namens willen zunimmt. Und Verfolgung hat viele Gesichter:
    Mobbing (Lächerlichmachung, Herabsetzung, Beleidigung), Diskriminierung (rechtliche Ungleichstellung von Christen), Verfolgung (Blut fließt, Erpressung, Mord, Totschlag. usw.)

    Wen stört es und wen kann es stören, dass Menschen an die Hl. Dreifaltigkeit als den einen allliebenden Gott glauben? Der Glaube an diesen Gott kann im Grunde niemanden stören. Was tut denn dieser Glaube? Engt er die Freiheit der Entscheidung ein? Nein. Engt er die Freihheit des Handelns ein? Ja, aber durch Einsicht der Erkenntnis in Selbstdisziplin, nie durch Zwang. Was also stört „die Anderen“ an diesem Glauben? Warum ist gerade das Christentum so kritikwürdig!?

    Im Gegenteil: Jesus durch sein Handeln, sein Wirken, sein Tun, seinen Tod, seine Auferstehung und durch seine Himmelfahrt gibt wie keine zweite Person so konkrete Hoffung auf ein Jenseits, gibt im religiösen Kontext als Gott wie keine zweite Person sein Leben für alle Menschen, zeigt wie keine zweite religiöse Persönlichkeit der Erneuerung oder der Religionsgründung, welche, ja, zutiefst edle Motivation Gott hat, seine Liebe in Jesus uns zu zeigen.

    Was stört die Anderen an diesem Glauben? Was stört die Anderen an dem Gottesbild der Liebe? Was stört die Anderen an dem Wesen Gottes, in Jesus zur Erde gekommen zu sein und den Menschen durch Jesus seine Liebe, die bis zum Äußersten geht, zu zeigen?

    Ich wage mal eine Antwort:
    Jesus hat im Grunde einen so hohen, göttlich-qualitativen Level für den Menschen angelegt, dass dieser überfordert ist. jesus traut diesem Menschen das aber zu!!! Das ist nebenbei gesagt, auch im positiven Sinne unerhört.

    Gottesbild: Welch eine Zumutung für den menschlichen Geist, dass ein Teil Gottes, aber Gott selbst, nämlich Jesus, am Kreuz stirbt!? Der Mensch stellt sich Gott als „allmächtig“ vor, nie als Opfer.
    Auferstehung: Welch eine Zumutung für den menschlichen Geist, dass einer von den Toten auferstehen könnte. Völlig außerhalb jeglicher menschlchen Erfahrung.
    Feindesliebe: völlig außerhalb jeder menschlichen Erfahrung, da kommt doch Mohammed dem menschlichen Bild sehr viel näher, als Feld- und Kriegsherr eine Religion unters Volk zu bringen. Dieser Gott der Strafe und der Rache und der willkürlichen Barmherzigkeit kommt dem Gottesbild für menschliche Gedankengänge doch recht nahe, handeln hohe irdische Persönlichkeiten wie Könige, Kaiser, Politiker ähnlich.
    Dienst: Wer von Euch der Größte sein will, sei der Diener aller: Wow, eine solche Lehre für Menschen? Unglaublich. Welch eine Messlatte für Könige, Kaiser, Politiker und Geldmagnaten.
    Reichtum: Wer mir nachfolgen will, verkaufe alles, was er hat, gebe den Erlös den Armen und folge mir nach. Total unfassbar, entgegen jedem Denken des Selbsterhaltungstriebes.
    Seligpreisungen sagen über sich selbst alles aus.

    Jesus, ein totaler Anachronist seiner Zeit. Jesus, der die Juden nicht vom Joch der Römer befreite, sondern im Gegenteil sagte: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist. So können die Juden sich ihren Messias nicht vorgestellt haben. Gott hat mit Macht und Herrlichkeit zu handeln, klar, ohne Vorbedingung und radikal, also das Gegenteil von Jesus Christus.

    Nein, Jesus das Rezept zum Leben, zur Freiheit und zur Liebe (nicht der freien Liebe der 68er). Und weil wir uns die Liebe Gottes zu uns einfach nicht vorstellen können, lehnen wir instinktiv das ab, was Jesus so völlig entgegen allen menschlichen Denkens und Vorstellungskraft von uns fordert. Ja, selbst bei Christen ist das alles nicht unumstritten.

    Darum können die Gegner des Christentums Jesus nicht als „Im-Vater-und-dem-Geist-Eins-sein“ behandeln, weil Jesus uns ein für Menschen so unfassbares und unverstehbares Gottesbild „zumutet“. Darum reibt sich jeder am Eckstein Jesus, der zugleich Schlussstein ist und sein wird.

    Das Christentum ist eine gedankliche Zumutung, weil Menschen nicht so denken können wie Jesus wie der allliebende Gott des Chrstentums.
    Und weil diese jesuanische Lehre jedem politischen Machtstreben widerspricht, ist das Christentum besonders bei Ideologen, die ihrerseits ihre Gedanken für wahr halten, suspekt und angreifbar.

    Das Chrsitentum ist sehr leicht angreifbar, weil Christen eben auch nicht dem Ideal Jesu entsprechen können. Christen sind eben auch Sünder. Da ist dann die Diskrepanz zwischen praktizierenden Christen und dem verkündetem Christentum immer sichtbar, sodass das Christentum als eine Relgiion angesehen wird, die niemand „schaffen“ kann. Darum ist das Schuldverständnis für Christen ein völlig anderes. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Sie haben durch das Chrsitentum eine „SChuldkultur“ entwickelt, manchmal eine übertriebene, die dann dazu führt, für alles die Schuld zu übernehmen, obwohl dafür keinerlei Veranlassung bestünde. Die Christen sind daher so gut im Schuldigsein, dass sie sogleich die Schuld übernehmen für alle Missstände in fremden Kulturen. Das ist natürlich auch nicht christlich. Aber die Gefahr lag nahe, so zu handeln.

    Beim Islam ist das ganz anders. Der Islam kanalisiert und instrumentalisiert menschliche Schwächen, die für das Christentum Sünde sind, nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“. Das ist menschlich verständlicher. Rache und Hass, Tötung, selbst Diebstahl und Vergewaltigung sind auch im islam verboten, nur nicht im Kampf gegen Ungläuibge, da ist selbst die Vergewaltigung von erbeuteten Kriegsdamen erlaubt. Ehebruch ist im Christentum verboten, daher Sünde, Im Islam durch Polygamie erlaubt. D. h. Die christliche Sünde wird im Islam dann erlaubt, wenn sie den Interessen des Islam und somit dem Gott des Islam dient. Damit tritt der Gott des Islam für die meist männlich-menschlichen Schwächen ein und baut sie in sein Religionskonstrukt ein. Damit ist der Islam dem menschlichen Denken in seiner Negativität durchaus kompatibel. Darum hat er auch einen solchen Zulauf. Darum ist das Feindbild Christ oder Jude im Islam erlaubt, sogar gewollt, im Christentum erstreckt sich die NÄchstenliebe auf Jedermann. Die Schuldfrage geht dieser Gott im Islam ganz anders an. Er befreit die Kämpfenden gegenUngläubige von vornherein von jeglicher Schuld und damit von jeglicher Verantwortung. Wenn ihr schlugt, schlugt nicht ihr, sondern wir, heißt es an einer Stelle im Koran.

    Darum ist die Schuldkultur im Christentum weit höher entwickelt als in islamischen Ländern. Bestes Beispiel: Holocaust. Deutschland ist auch für die nächsten 1000 Jahre schuldig, während der Genozid an den Armeniern in der Türkei nicht einmal anerkannt worden ist.

    Ich stelle fest, dass die Regeln Jesu göttlichen Ursprungs sind, weil für den Menschen völlig unverständlich, die Regeln Mohammes irdischen Ursprungs sind, weil menschlich entgegenkommend. Das erkennen auch Sozialismus und Kommunismus, erst recht Faschismus und andere -ismen.

    Das alles scheinen für mich persönlich mit Gründe zu sein, warum das Christentum so abgelehnt wird.

    • Eine außerordentliche Betrachtung. Ich gestehe, Ihre Ausführungen mit wachsendem Erstaunen und großem Respekt vor den darin geäußerten Reflektionen und Thesen gelesen zu haben. Die Anforderungen, die Christus an seine Anhänger stellt, sind tatsächlich „nicht von dieser Welt“ und müssen notgedrungenerweise in eine gewisse Art von Scheitern (Sünde) führen, dessen Aufarbeitung aber den wahren Gläubigen sein Leben lang begleiten wird. Dieses Spannungsverhältnis, dass im Sinne des Apostels Paulus als „Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ (Röm 7, 19) bezeichnet werden kann, macht das Christenleben zu einer harten, anspruchsvollen Angelegenheit, wenn man sich dessen bewusst ist. Im Gegensatz zu den verlockenden Thesen vieler, moderner Theologen und Prediger ist also die Nachfolge Christi nichts für Weicheier, die sich ihren eigenen Abründen nicht stellen wollen oder können.
      Ähnlich wie die alten Griechen oder Römer, die sich ihre Götter nach ihren eigenen Wünschen und Schwächen zusammenbastelten, gehen auch andere Glaubenssysteme vor, die menschliche Schwäche zu Tugenden, oder doch zumindest zu im Rahmen bestimmter Regeln erlaubten Werkzeugen umfunktionieren. Die unerhörte Revolution des Christus besteht nun darin, so hohe Ansprüche an die Gläubigen zu formulieren, damit die Heiligkeit des Vaters nicht kompromittiert wird, und gleichzeitig als Mittler (Weg, Wahrheit, Leben, niemand kommt zum Vater…) zu dieser absoluten Heiligkeit zu dienen. Das ist tatsächlich soweit jenseits jeder weltlichen, menschlichen Erfahrung, dass selbst heute noch, zweitausend Jahre später, sich Gläubige, noch viel mehr aber Nichtgläubige damit schwertun. Die spirituelle, metaphyische und zutiefst vergeistigte Komponente des Christentums ist zwar mindestens ebenso ein Faszinosum, wie ein Mysterium, den einfacher gestrickten Zeitgenossen aber kann es verwirren und auch abstoßen, das mag durchaus so sein. Insofern danke ich Ihnen zum wiederholten Male für die Klärung und die ebenso persönlichen, wie interessanten, christlichen Reflektionen. Ich persönlich habe heute sicher meinen Horizont etwas erweitert.

      • Werter Stephanus:
        Dankesehr für eine total gute Weiterführung meiner Gedanken, die damit letztlich, so meine ich bis ins Herz des Zieles führt, die ich nie so gut hätte ausdrücken können: Ihr Satz:“ Die unerhörte Revolution des Christus besteht nun darin, so hohe Ansprüche an die Gläubigen zu formulieren, DAMIT DIE HEILIGKEIT DES VATERS NICHT KOMPROMITTIERT WIRD; und gleichzeitig als Mittler (Weg, Wahrheit, Leben, niemand kommt zum Vater…) zu dieser absoluten Heiligkeit zu dienen.

        Jesu Lehre der von Menschen nie ganz verstehbaren Göttlichkeit ist ein Idealziel, nach welchem wir streben sollten. Jesus ist bewusst, dass die meisten Christen dies nicht erreichen können (aber bei Gott ist ja kein Ding unmöglich!), aber wie Sie richtigerweise festgestellt haben, hat Jesus mit dieser Lehre die Vollkommenheit Gottes in seiner ursprünglichen Form – von Menschen jedoch auch im AT des Öfteren missverstandenen, von Menschen gedachten Form – für die Menschen zumindest erahnbar gemacht, wieder hergestellt und somit nicht nur uns Menschen erlöst, sondern auch seinen Vater erlöst und befreit von einem Gottesbild, welches vor allem von den Autoren des AT in seinen göttlichen Mund gelegt worden sind. Das Gottesbild des AT wurde durch Jesus, weil er eben der Sohn Gottes war und ist und das Innenleben seines Vaters von Beginn an (Ehe Abraham ward, bin ich) kannte hin zu einem Gottesbild der Liebe, ich würde denken, zurechtgerückt, richtiggestellt, sozusagen in den vollkommenen „paradiesschöpferischen“ Zustand Gottes zurückversetzt, in dem nur die vollkommene Liebe aus Gott selbst kommt.

  2. Warum werde ich beschimpft, wenn ich die Ehe befürworte, so wie Gott sie entworfen hat ?

    Weil vielleicht einige Menschen es nicht mögen, wenn man sich in ihre intimsten persönlichen, ja sogar religiösen Angelegenheiten einmischt? Ein besonders gläubiger Christ dürfte nicht allzu erfreut darüber sein, wegen seines strikten Eintretens für die Einehe von einem Muslim verspottet, oder gar beschimpft zu werden.

    Warum darf ich in Schulen nicht beten ?

    Man darf selbverständlich in der Schule beten! Allerdings sollte man darauf achten, die richtigen Gebete zu sprechen. In einer streng römisch-katholischen Schule sollte man die fünf muslimischen Tagesgebete auf dem Gebetsteppich in Richting Mekka gewendet, vielleicht vermeiden, um keinen Streit zu provozieren. In staatlichen Schulen empfiehlt sich, wenn von den federführenden Organen gewünscht, ein Fahnenappell oder ein staatsbürgerliches Gelöbnis als Gebet.

    Warum darf Tim Tebow (US-Football-Profi, Anm. d. Übers.) nicht nach einem Touchdown ein kurzes Dankgebet sprechen, ohne, dass es einen nationalen Skandal provoziert ?

    Weil sich vielleicht die evangelikalen Zuschauer beim Superbowl durch eine Anrufung Allahs, Wotans, Zeus oder des Fliegenden Spaghettimonsters provoziert fühlen könnten?

    Im allgemeinen kann man sein Handeln auf mögliche Provokationen dadurch überprüfen, indem man sich fragt, ob man sich selbst provoziert fühlen würde, wenn eine Person mit einer völlig anderen Lebensausrichtung (evangelisch statt katholisch, liberal statt evangelikal und fundamentalistisch reaktionär, deutsch statt türkisch, gleichgeschlechtlich statt gegengeschlechtlich liebend, Plattdeutsch statt Oberbayerisch etc. pp im eigenen Spielfeld, auf eigenem Terrain, im eigenen Haus auch so handeln würde.

    Man kann es noch einfacher ausdrücken und Kants kategorischen Imperativ zur goldenen Regel formen: was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

    Wenn man nicht wegen seiner eigenen Einstellung zur Ehe kritisiert werden will, sollte man andere auch nicht wegen deren Einstellung zur Ehe kritisieren. Wenn man selbst nicht will, dass in der eigenen Schule La illaha illah la … gebetet wird, sollte man in der staatlichen Schule auch nicht …

    • Ich denke, Sie haben den Sinn von „the Thaw“ nicht ganz erfasst. Junge Christen fragen sich und die Öffentlichkeit, um Antworten zu bekommen auf Fragen, die sich sonst niemand zu stellen traut. Hier geht es nicht, wie in Ihren Einlassungen angedeutet, um ein „ihr-kritisiert-mich-nicht, ich-kritiser-euch-nicht“-Kindergarten-Spielchen. Es geht darum, zu analysieren, warum bibelorientierte, christliche Positionen diffamiert, in eine (politisch=rechts oder moralisch=böse-böse) bestimmte Ecke gedrängt und als nicht mehr diskutabel oder im sozialen Dialog überhaupt teilnahmeberechtigt angesehen werden.
      Wir hier in Deutschland mögen eine Tradition des strikten Säkularismus entwickelt haben, der eben den Glauben des Einzelnen tatsächlich ins stille Kämmerlein verbannt hat, um einen gewissen sozialen Frieden zu gewährleisten (angesichts der Kumpanei von EKD und Grünen kann man schon wieder von einem Durchbrechen dieser Tradition sprechen, aber dies ist ein anderes Thema). Die USA haben ihre eigenen Traditionen und vor deren Hintergrund dürfen natürlich provokante Fragen auch religiöser Natur thematisiert werden. Zumal auch hierzulande der Säkularismus angesichts von „Islamkonferenzen“ und „interreligiösen Dialogen“ zu bröckeln beginnt und die „Rückkehr des Religiösen“ in den öffentlichen Raum eben durch die Muslim-Verbände massiv betrieben wird, um ihre Forderungen zu verstärken.
      Davon abgesehen, halte ich nichts von Ihrer „Ihr-kritisiert-mich-nicht, damit-ich-euch-nicht-kritisiere“-Logik. Sozialer Dialog sollte immer auf Augenhöhe, in respektvoller Art und Weise und vor allem in der Bereitschaft geführt werden, einander zuzuhören, auch und vor allem, wenn man die Meinung des Anderen nicht teilt. Sprechverbote für Christen, wie Sie sie in ihrem Beitrag andeuten, willkürliche Themen-Tabus wie wir sie in unserem Lande derzeit in wachsender Anzahl erleben, sind genau das, wovor die jungen Christen von „Reach America“ warnen. Zu Recht, wie mir scheint, selbst wenn ich nicht jeder Zeile dieses Videos und jede Aussage darin unterschreiben würde.
      Gut zu wissen, dass Kant, im Gegensatz zum weitverbreiteten Mythos, die Existenz Gottes niemals in Abrede gestellt oder gar aggressiv geleugnet hätte. Sein kategorischer Imperativ, den Sie recht treffend zum „wie-du-mir-nicht, so-ich-dir-nicht“ verbogen haben, spricht ja nur von einer Ableitung der Regeln, die sich aus dem individuellen Verhalten ergeben sollten. Insofern ist Kritik auch immer eine Frage des Stils und der dahinter stehenden Motivation. 🙂

  3. Also langsam bin ich ja sehr schockiert über die „Biblischen US Christen Verfolgung/Diskriminierung“. Mein Bild vom „Christlichen US Abendland“
    zerbröselt ! Sehr traurig. Ich bin oft am zweifeln ob diese Nachrichten stimmen.
    Das muss ich hier Ehrlich zugeben. Das ist genauso wie bei uns in Deutschland
    wo in NRW Haftanstalten Regelmäßig Eltern Einsitzen die ihre Kinder nicht auf
    Staatliche Schulen schicken um die Kinder zu schützen z.b. vor dem heute Allzufreien
    „Sexunterricht“.

    • Leider stimmen diese Nachrichten aus den USA. Ich schreibe hier nur über einen Bruchteil der Dinge, die ich zu lesen bekomme. Da ist eine Tendenz erkennbar, wobei ich nicht sagen will, dass sich solche Tendenzen nicht auch umkehren liessen. Aber man muss nicht mal soweit gehen, regelmässig im Netz zu recherchieren, um zu sehen, wohin die Fahrt geht.
      Es reicht schon aus, sich regelmässig die US-TV-Kost im Unterhaltungsbereich anzusehen, um des öfteren irritiert zu sein. Ich gestehe: ich war ein großer Fan von guten US-Unterhaltungsserien im Krimi- oder Familiengenre. Doch selbst mir fiel in den letzten Jahren auf, welche Zerrbilder vom Christentum dem Zuschauer in eigentlich unpolitischen und der geistlichen Manipulation „unverdächtigen“ Unterhaltungssendungen aufgetischt werden. Bibel-orientierte Christen werden entweder als „fanatische, intolerante Extremisten“ oder als „lächerliche Clowns“ präsentiert. Man weiss nicht, was schlimmer ist. Im August 2012 habe ich dazu mal etwas geschrieben, das etwas genauer auf dieses Phänomen eingeht:
      https://gebetskreis.wordpress.com/2012/08/18/wie-die-medien-gegen-christen-agieren/
      Solche Sachen brennen sich langsam aber sicher ein und hinterlassen Spuren im Weltbild der „Konsumenten“. Dieses veränderte Weltbild äußert sich dann eben auch in Aktionen gegen Christen, die ihren Glauben ernstnehmen und nicht darüber schweigen wollen. Wie die Blumenhändlerin, über die ich unlängst schrieb, die sich sogar von der Staatsanwaltschaft in die Enge getrieben sieht.
      Ich weiss nicht, inwiefern sich diese Dinge nicht auch wieder zurückdrängen lassen. Es gibt noch viel gesunde, bibelorientierte, christliche Substanz in den USA, das ist mal sicher. Aber diese kann natürlich nicht Thema dieses Blogs sein, oder nur, wenn sie sich eindeutig gegen die Diskriminierung und Verfolgung positioniert. Eins halte ich aber auch für unleugbar: Wenn die US-Medienlandschaft sich nicht ändert, sich wieder für christliche, positive und missionarische Botschaften öffnet und sie als gleichberechtigt im Stimmen-Wirrwarr des Mediendschungels anerkennt, dann wird es immer mehr negative Botschaften von diskriminierten Gläubigen aus „god´s own country“ geben.

  4. Ja, diese Dinge kommen dabei heraus, wenn die Historizität Jesu aus dem NT ausgeklammert werden und Jesus nur bestenfalls als „Prophet“ angesehen wird. Diese Sichtweise ist – vielleicht nicht ganz so radikal – auch in katholischen Kreisen durchaus annehmbar. und wird diskutiert. Teufel gibt es nicht, Hölle eh nicht, Wunder Jesu hat es nie gegeben. Sind nur Bilder, um die Menschen zu Gott zu führen, dieser ganze theologische Unsinn.

    http://kath.net/news/41232
    Pietist wirft dem Tübinger Bibelkritiker eine „theologische Geisterfahrt“ vor

    Stuttgart (kath.net/idea) Ein Interview des Tübinger Studentenpfarrers Michael Seibt sorgt für massive Kritik. Der Theologe, der von 2007 bis 2011 Mitglied der „Offenen Kirche“ in der württembergischen Landessynode war, hatte dem Schwäbischen Tagblatt gegenüber erklärt, Jesus sei nicht stellvertretend für die Sünden der Menschen gestorben und leiblich auferstanden. Zum Tod Jesu sagte er, es mache „keinen Sinn, hier für Jesus etwas Besonderes zu reklamieren. Andere haben auch für ihre Überzeugungen gelitten“.

    Diesen Äußerungen widerspricht der Vorsitzende des pietistischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“ und Sprecher des größten Gesprächskreises in der württembergischen Landessynode, der „Lebendige Gemeinde“, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach bei Reutlingen). Seibts Äußerungen seien eine „theologische Geisterfahrt“, schreibt er in einem vorab veröffentlichten Beitrag für das „Gemeinschaftsblatt“ der „Apis“. Seibt betreibe „die völlige Preisgabe von Schrift und Bekenntnis“, da diese Aussagen mit dem Evangelium nichts mehr zu tun hätten und auch dem Ordinationsversprechen der Pfarrer widersprechen.

    Alternativen bei der Kirchenwahl

    Kern zufolge findet eine solche Extremposition in der Landessynode keine Mehrheit. Sie zeige aber, um welche Alternativen es bei der Wahl am 1. Dezember gehe. Die „Offene Kirche“ vertrete zum Teil radikal bibelkritische Positionen. Dagegen habe die „Lebendige Gemeinde“ immer die Ortsgemeinden im Blick, halte das Bekenntnis zu Jesus Christus fest und engagiere sich für eine missionarische Kirche. Die synodale Mitte-Gruppierung „Evangelium und Kirche“ setze „eher kirchenamtliche Akzente“, und in der Gruppe „Kirche für morgen“ gebe es zum Teil gegensätzliche Positionen, wie sich etwa in der Diskussion um homosexuelle Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus gezeigt habe.

    Es ist religiös bitter gefährlich, wenn Jesus nicht mehr als echter Sohn Gottes, nicht mehr als im Vater durch den Hl. Geist befindlich angesehen wird. Dann gehört das Chrsitentum nämlich auf den Abfallhaufen der Religionsgeschichte. Wir sollten besonders in diesen Tagen um den Hl. Geist beten, dass dieser nicht den Verstand, sondern die Herzen dieser wohl von allen guten Geistern verlassenen „Priestern“ erleuchten möge. Nicht alles ist auf den Verstand herunterbrechbar. Religion ist nun einmal zu einem Großteil transzendent. Das gesamte Leben Jesu, soweit es durch die Bibel bekannt ist, ist transzendent. Wer diese „Göttlichkeit“ Jesus nicht mehr erkennen will oder auch erkennen kann, hat einen wesentlichen Schatz im Gottesbild begraben. Ohne Jesus im Vater bricht dieser Pfarrer Gott herunter auf einen menschlich zu denkenden Gott, dem alles und jede Geisteshaltung „untergejubelt“ werden kann. Erst Jesu Lehre, Tod und Auferstehung ist der lebende Beweis für die vollkommene Liebe unseres dreifaltigen Gottes, der durch Jesus seine Solidarität mit dem Menschen glaubhaft bekundet. Wer das nicht erkennt, hat im Priesterstand m. E. nichts mehr zu suchen, egal, ob im orthodoxen, katholischen oder evangelischen Bereich. Ohne Jesu Gottesbild, ist Jesu Lehre der Beliebigkeit ausgesetzt und nicht mehr wert als die Ausgrenzungs- und Hassverse des Koran. Und dann kann jede – auch eine noch so schlechte Sichtweise – den vollkommen liebenden Chrakter Gottes bis zur Unkenntlichkeit verdunkeln. Wer Jesus in dieser Weise sieht, bricht Gott herunter auf einen Gott des Relativismus der menschlichen Denkweise. Gott jedoch ruht in sich selbst und ist auf unsere Sichtweise nicht angewiesen, das vergessen solche Menschen sehr leicht. Wir aber sind auf IHN angewiesen. Dieses Herunterbrechen auf Gott als menschliches Gedankenkonstrukt lässt den Janusgott des alten Rom wieder auferstehen und uns in arachaische Zeiten des minderbemittelten, weil völlig ungeistigen Gottesbildes, von dem bis heute viel Unheil ausgeht, katapultieren.

    Das sind die Nachwirkungen der Theologie eines Bultmann, der die Transzendenz der Wunder Jesu leugnete. Es gibt wirklcih Menschen, die Gott nicht erlauben, hier auf Erden Wunder zu wirken, die Jesus als dem Sohn Gottes nicht erlauben, Wunder im Sinne der Durchbrechung der Naturgesetze in Szene zu setzen. Es gibt Menschen, die die Bibel wirklich nur nach ihrem Gutdünken auslegen und einfach behaupten, dass irgendwelche Bibelstellen nicht aus dem Munde Jesu stammen. Wer so vorgeht, der hat schon verloren.

    Wie schon mal an anderer Stelle beschrieben: Wer Jesus losgelöst von seiner Mutter sehen will, die sowohl bei der Geburt als auch beim Tod dabei war, der steht immer in Gefahr, Jesus nach seinem privaten Gutdünken zu interpretieren.

    • Wir sollten besonders in diesen Tagen um den Hl. Geist beten, dass dieser nicht den Verstand, sondern die Herzen dieser wohl von allen guten Geistern verlassenen “Priestern” erleuchten möge. Nicht alles ist auf den Verstand herunterbrechbar. Religion ist nun einmal zu einem Großteil transzendent.

      Tja, wer das nicht hinbekommt, und „verkopft“ glauben will, der neigt dann am Ende dazu, sich und seinen eigenen Verstand zu vergotten. Man selbst hat dann die „ultimativen Erkenntnisse“ gewonnen und outet sich damit eher als Anhänger der Aufklärung, denn als Christ. (Ich persönlich denke, man kann durchaus, wenn man sehr vorsichtig ist, beides sein, aber das ist ein anderes Thema.) Wobei ich andererseits auch das kitschig-süssliche, „unser guter Jesus ist für Ökologie, Gleichberechtigung, gegen Stuttgart 21, gegen Castor-Transporte, für Gender-Gerechtigkeit, für Solidarität mit dem grünen Haubentaucher, gegen das Patriarchat…“ bla-bla Christentum auch nicht mehr sehen oder hören möchte. Unseren Verstand zu gebrauchen, uns die Welt, soweit möglich, auch rational zu erklären und nicht aus lauter political-correctness-Duckmäusertum einen reissenden Wolf für ein Lamm zu halten, dafür, denke ich, hat uns der Herr den Verstand gegeben.
      Es geht am Ende aber vor allem darum, seine eigene Menschlichkeit zu erkennen und einzusehen, dass die eigene Erkenntnisfähigkeit groß sein mag, aber sie hat dennoch Grenzen. Grenzen, die uns der Schöpfer sehr wohl gesetzt hat. Wir sind das Geschöpf und nicht der Schöpfer selbst. Wer dies nicht anerkennt und irgendwelchen materialistisch-atheistischen Zeitgeist-Philosophien hinterherlaufen möchte, der hat eigentlich in der Gemeinschaft der Gläubigen gar nichts mehr zu suchen, der stellt sich selbst außerhalb des Leibes Christi. Nun kommt sicher gleich wieder das Argument mit dem „Richtgeist“. Ja, ja, vielleicht richte ich hier über Menschen, die einfach nur Opportunisten sind und die volle Härte eines Lebens in der wirklichen Nachfolge Christi gar nicht aushalten können. Die sich der spirituellen Dimension und dem „Kindsein“ vor dem Allerhöchsten nicht aussetzen wollen. Aber dann sollten sie doch bitteschön keine Kirchenämter bekleiden und den restlichen Christen ihre Ideen aufzudrängen versuchen…
      Und immerhin sind wir ja auch gehalten, einander zu ermahnen („Darum ermahnt euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.“ 1. Thess. 5,11)…:-)

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