USA: Evangelikale werden als Sicherheitsrisiko dargestellt (update)

Man schämt sich fast, als langjähriger Freund der USA, diese Nachrichten zu verbreiten, aber Wahrheit ist Wahrheit: in den letzten Monaten häufen sich die Fälle, in denen Instruktoren der Sicherheitsbehörden zum Thema der „inneren Sicherheit“ die Gruppe der evangelikalen und bibeltreuen Christen als potentielle Terroristen einstufen. Teils sogar an „Nr. 1“ auf der Liste !

karteUSAAngesichts des Anschlages von Major Nidal Hassan vom Jahr 2009, der 13 Menschen das Leben kostete und des jüngsten Anschlages der Zarnajew-Brüder von Boston, in dem drei Menschen (darunter ein Kind) getötet und mehr als 100 (teils schwer) verletzt wurden, ist es eine Farce, aber im Amerika des Barrack Hussein Obama ist es tatsächlich möglich: für viele Berater und Instruktoren der US-Sicherheitsorgane stehen evangelikale Christen ganz oben auf der Liste potentieller Terrorverdächtiger. Davon, dass russische Sicherheitsbehörden die Mutter der zwei Boston-Bomber angeblich schon länger auf einer Liste von Terrorverdächtigen hatten und die US-Kollegen auch über ein abgehörtes Gespräch zwischen Subeidat Zarnajewa und ihrem Sohn Tamerlan informiert haben sollen, in dem beide ganz offen über ihre Freude am militanten Djihad plapperten, wissen die professionell mit der Sicherheit der US-Bürger befassten Damen und Herren aber angeblich nichts.

In einem Land, das mal sehr viel auf sein liberales und christliches Erbe hielt, stellt dies einen Paradigmenwechsel dar, der geradezu folgerichtig zu mehr islamischem Terror führen muss. Wenn man die Nachrichtendienste auf die Phantom-Feinde aus den Kirchenkreisen ansetzt, dann haben „Homeland Security“ und die darin zusammengefassten Dienste eben keine Ressourcen mehr, um wirkliche Bedrohungen zu bekämpfen. Das Ergebnis sahen wir in Boston und werden wir in Zukunft bedauerlicherweise vermutlich noch öfter sehen.

Es ist fast unglaublich, aber Christen, die sich an der Bibel als Wahrheit orientieren und das Jesus-Wort „Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben.“ (Joh. 14, 6) ernst nehmen, werden in den USA (und sicher nicht nur dort !) schrittweise mit islamischen Terrorgruppen, dem Ku-Klux-Klan, einheimischen Separatisten-Milizen oder militanten Neo-Nazis in einen Topf geworfen. Z. T. sogar als gefährlicher eingeschätzt. Erst vor kurzem hat der in Sachen Terrorismus weltweit recherchierende CBN-Journalist Eric Stakelbeck in seiner Sendung wieder darauf hingewiesen. Er arbeitete dabei heraus, das in Schulungsmaterialien, die der Army-Reserve in den USA vorgestellt werden, „Evangelikale Christen“ auf Platz eins der Bedrohungsliste stehen, übrigens vor „radikalen, jüdischen Organisationen“. Auch Schulungsmaterial der Oklahoma-State-Police wies ähnliche Tendenzen auf. Zugegeben: Stakelbeck neigt vielleicht manchmal etwas zum Alarmismus, aber wird uns nicht in jeder zweiten Talkshow in unserem Land eingetrichtert, dass sog. „whistleblower“ dringend benötigt werden, um Fehlverhalten rechtzeitig publik zu machen ?

(Das entsprechende Video von „Stakelbeck on terror“ gibt es HIER ZU SEHEN. Die ersten Minuten sind dabei entscheidend. Der Rest ist „Geschmackssache“.)

Ganz dringend gefragt: wieviele Terroranschläge mit wievielen Opfern hat es bitteschön in den letzten 20 Jahren in den USA gegeben, in denen sich Täter ganz bewusst und explizit auf jüdische oder christliche Thesen oder Inhalte der Bibel oder der Thora berufen hätten ? Selbst nationalistische, „rechte“, separatistische Gruppen und Einzeltäter schieben regelmässig „politische“ Gründe für ihre Akte des Wahnsinns vor. Sie wollen die „Macht der Regierung“ herausfordern, bzw. eine „Revolte“ initiieren etc. wie z. Bsp. der Oklahoma-Bomber Timothy McVeigh 1995. Vom „Reich Gottes“ oder ähnlichem ist dabei praktisch nie die Rede. Ist also Bill Hybels jetzt plötzlich der „Guru“ einer Terrorbewegung oder inspiriert Kenneth Copeland Gewalttäter ? Ruft Joyce Meyer zu Terrorakten auf oder hat Rick Warren Kontakte zu den „Hells Angels“ oder der „Boko Haram“ ? Ich wage dies sehr ernsthaft zu bezweifeln.

Mittlerweile kommt es sogar zu so absurden Vorkommnissen, dass US-Soldaten Internet-Inhalte gesperrt werden, die angeblich „missverständlich“ oder „gefährlich“ sind. So wurde unlängst die Webseite der Southern Baptists, eines wohlbekannten Kirchenbundes, durch das US-Verteidigungsministerium für die Truppen von Rechnern der Army aus unzugänglich gemacht. Allein die Tatsache, dass die Obama-Regierung solche „Filtermethoden“ einsetzt, die sonst von Ländern wie China, Vietnam, Kuba oder dem Iran benutzt werden, sollte zu denken geben. Dass aber Webseiten offensichtlich „unliebsamer“, weil möglicherweise konservativer, Kirchenbünde für Angehörige des US-Militärs unzugänglich gemacht werden, ist besorgniserregend. Zumal es sich dabei nicht um einen Einzelfall handeln soll. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit äußern Soldaten Ängste davor, ihren christlichen Glauben im Rahmen ihres Militärdienstes zu bekennen. Ein US-Parlamentarier (Randy Forbes aus Virginia), der sich mit religiöser Diskriminierung befasst, sagte gegenüber der „christian post“ aus:

Wir bekommen viele Anrufe von Soldaten, die sagen: „wir haben Angst in die Kirche zu gehen, wir haben Angst beim Beten gesehen zu werden. Wir befürchten das könnte unsere Beförderungschancen zunichte machen, unsere Karrieren beeinflussen.“

Ja, liebe Leser, ich weiss, dass dies alles noch keine Aktive Christenverfolgung darstellt. Aber es ist eine Vorstufe dazu. Es ist die schrittweise „Banalisierung“ von Diskriminierung und das ausgerechnet im einstmaligen „god´s own country“. Welcome to Obama-land !

(Quelle: „youtube“/siehe oben und „the christian post“ vom 26. April 2013)

In dieselbe Kerbe haut auch ein Artikel, der sich damit befasst, wer in Zukunft das Pentagon bezüglich neuer Regeln der „religiösen Toleranz“ beraten wird. Ein gewisser Mike Weinstein, der schreibt:

Heute sehen wir uns unglaublich wohlfinanzierten Banden von fundamentalistischen, christlichen Monstern gegenüber, die ihre amerikanischen Landsleute terrorisieren, um ihre bewaffnete und verdrehte Version des Christentums ihren hilflosen Untergebenen in den US-Streitkräften aufzuzwingen.

Dieser Mann wird demnächst an der Neufassung von Regelungen zur „religiösen Toleranz“ in den US-Streitkräften mitarbeiten. Dabei sollen sogar Militär-Geistliche, die ihren Glauben mit Soldaten teilen, vor das Kriegsgericht gezerrt werden dürfen. Mal ehrlich, glauben Sie, dass Mr. Weinstein selbst gegenüber evangelikalen Christen tolerant ist oder in eine solche Position gehört ? Willkommen in Obama-land !

(Quelle: „Breitbart.com“ vom 28. April 2013)

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10 Gedanken zu “USA: Evangelikale werden als Sicherheitsrisiko dargestellt (update)

  1. Ja der Horizont der Welt wird Dunkler. Und auch die noch letzte Freie Glaubensnation die Vereinigten Staaten von Amerika und damit auch die Internetsteuerung ist auf den Weg des Antichristen!
    Freuen wir uns für jeden noch einigermaßen Freien Tage um das beste für Jesus Christus zu tun. Es gibt eine Nacht da man nicht mehr wirken kann.

  2. Erschreckend. Da wird in den USA am 11.09.01 ein islamistischer Terroranschlag verübt und im Rahmen dieser islamischen Terrorbekämpfung werden christliche Fundamentalisten nunmehr zunehmend in einen Topf mit islamischen Fundamentalisten geworfen.

    Hier gerät Einiges völlig durcheinander wie bei der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel.
    Christlicher Fundamentalismus gebiert Heilige, islamischer Fundamentalismus gebiert Mörder und der Diskriminierung und dem Tode ausgelieferte Opfer.
    Christliche Fundamentalismus gebiert eine Mutter Theresa oder einen Dietrich Bonhoeffer, islamischer Fundamentalismus gebiert einen guten Muslim, für den sich Talibanführer oder ein muslimischer Terrorist hält, aber auch im guten Sinne verstandene Muslime, die die Ambivalenz des Koran und seines Verfassers, dem Gott des Islam, nicht kennen.

    Wenn die USA geistigen Fundamentalismus von Christen als genauso gefährlich einstuft wie den islamischen Fundamentalismus, so begehen nicht nur die USA diesen Fehler, sondern auch all diejenigen, die meinen, dass Fundamentalismus generell etwas Schlechtes sei. In der Mehrheit ist dies auch so, soweit es menschliche Ideologie betrifft. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Darum ist Fundamentalismus nicht gleich Fundamentalismus.

    Gehen wir zu den Ursprüngen zurück:
    Der Islam steht auf dem Fundament des Koran eines Mohammed, der tötete, töten ließ
    Das Christentum steht auf dem Fundament der Bibel und insbesondere da des NT eines Jesus von Nazarth, der Feindesliebe predigte und Gewalt außer Notwehr im christlichen Leben seiner Nachfolge ablehnte.
    Kommunismus steht auf dem Fundament des Kapiatals von Karl Marx, einem Menschen, der in seinem Leben nicht viel zusammenbrachte, aber eine Ideologie ohne Religion erfand, aus der sich der Leninismus mit vielen Toten, der Stalinismus mit Millionen von Toten und der Maoismus mit Millionen von Toten bildete sowie der real existierende Sozialismus, der den Menschen atheistisch in den Mittelpunkt stellte
    Faschis(s)mus und NationalSOZIALISMUS standen auf den Fundamenten der Rassentrennung, die zum deutschen Nationalsozialismus, zum italiienschen Modell Mussolini führten.
    Die Demokratie mit der sozialen Marktwirtschaft bildet das Fundament zusammen mit der jüdisch-christlich-humanistischen Lehre des Abendlandes, eine positive Entwicklung, die die Religions- und Meinungsfreiheit garantiert, aber durch übermäßige PC dem Verfall preisgegeben wird.

    Mit diesem Denken, dass Fundamentalismus grundsätzlich schlecht ist, muss endlich Schluss sein. Fundamentalismus ist nur dann schlecht, wenn die Idee, die diesen trägt und die Personen, die sich mit dieser Lehre verbinden, schlecht ist und sind. Fundamentalismus kann gut sein, wenn die Idee oder die Person die ihn trägt, eine zutiefst friedfertige Lehre einer zutiefst glaubwürdigen Person, nämlich unseren Herrn Jesus Christus in der Einheit mit dem Vater und dem Hl. Geist in der hl. Dreifaltigkeit geboren wurde und in die menschliche Lehre der Demokratie ihre Begleitung findet.

    Wenn die Lehre Gewalt verurteilt, kann ein Fundamentalist dieser Lehre auch kein gewalttätiger Mensch sein. Selbstverständlich setzt er seine Sicht der Dinge absolut wie jeder Fundamentalist. Deshalb ist ja auch die Demokratie, die dann diese religiöse Verabsolutierung verhindert mit dem System der Gewaltenteilung so sinnvoll. Christliche Fundamentalisten sind nicht annähernd so gefährlich wie Fundamentalisten der anderen Art. Darum ist es schäbig seitens der Polit-Verantwortlichen sowohl in den USA als auch zunehmend in der EU, die letztlich dem griechisch-jüdisch-christlichen-reformatorischen Gedankengut ihre Existenz als Politiker verdanken, gerade dem Christentum in die Parade zu fahren.

    Erst das Denken des jüdisch-christlichen Abendlandes mit der Erlaubnis des Systems der Hinterfragung auch religiöser Dinge ließ überhaupt die Revolution denken und ausführen, die ihrerseits nicht nur ihre Kinder fraß, sondern auch zu diesen menschlich ausgedachten ungeistigen atheistischen den Machtmenschen in den Mittelpunkt stellenden Furien des 20. Jahrhunderts führte, die sich nennen Kommunismus, Machtkapitalismus, real existierender Sozialismus, Maoismus, NationalSOZIALISMUS, Faschismus und Co.

    Ein Fundamentalist, der die Gottes- und Nächstenliebe wörtlich nimmt, ist niemals Terrorist, niemals Ehebrecher, niemals Dieb, niemals Mörder, niemals Lügner und niemals einer, der anderen nichts gönnt. Ein echter Fundamentalist war der hl. Franziskus.

    Wahrscheinlich wäre er auch in das Visier des US-Geheimdienstes gelangt!?

    • Christlicher Fundamentalismus gebiert Heilige, islamischer Fundamentalismus gebiert Mörder

      Eine gute, weil stimmige Faustregel. Griffig formuliert. Gestatten Sie, dass ich mir das merke und beizeiten weiterverwende ? 🙂
      Ich gestehe, dass mir auch nach einem ersten, gezielten Blick in die USA noch nicht ganz klar ist, inwiefern diese Bemühungen, entschiedene und bibeltreue Christen mit dem Ku-Klux-Clan und der „Aryan Brotherhood“ in einen Topf zu werfen, erfolgreich sind. Amis sind ja nicht dämlich und die Frage bleibt, ob diese (meines Erachtens nach gezielte) Kampagne in der Breite der Bevölkerung auch verfängt. Aber es reicht ja bereits, wenn die Sicherheitsbehörden ihren Blick von Dschihadisten etwa auf den skurrilen Reverend Terry Jones richten, damit ein weiterer Tamerlan Zarnajew ungeprüft oder nach einer mehr als oberflächlichen Überprüfung frei herumläuft, um weitere Attentate zu begehen. Die Russen hatten das FBI explizit vor dem Zarnajew-Clan gewarnt, man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Aber das FBI hatte keine Richtlinien mehr, um prüfen zu können, wie tief ein Verdächtiger tatsächlich in der internationalen Islamisten-Szene vernetzt ist. Oder keine Lust dazu, weil der Beamte, der entsprechend recherchiert hätte, vielleicht seine nächste Beförderung hätte in den Wind schreiben können.
      Kurz gesagt: das ist Obamas Amerika. So will er das haben, denn seine Regierung steht maßgeblich hinter allen Bemühungen, den Sicherheitsapparat von den Dschihadisten abzulenken. Da bieten sich doch die „Bible-thumper“ geradezu als neue Sündenböcke an. Macht man ja in Indien, Laos oder Sri Lanka mittlerweile auch so. Da sieht man auf welches Niveau diese US-Regierung ihr Land herunterdrückt.
      Dabei hat Obama nicht mal die Mehrheit der Stimmen bei seiner Wiederwahl erhalten. Nur das US-Mehrheitswahlrecht über die Wahlmänner der Bundesstaaten hat ihm die deutliche Mehrheit gebracht, da er manche Staaten nur sehr knapp gewonnen hat. Auch hat sein Wahlkampf damals die „Rassismus“-Karte überdeutlich ausgespielt. Wer seinen Gegenkandidaten gewählt hat, war somit ein potentieller „Rassist“. Kommt uns das bekannt vor ? Wie dem auch sei: ich denke, noch immer gibt es genug gesunde, geistliche Substanz auch dort, damit sich vielleicht einmal wieder etwas zum Besseren wendet. Aber wieviele Bomben müssen wohl vorher noch explodieren und wieviele Nidal Hassans „Arbeitsplatz-bezogene-Gewalttaten“ begehen, bis „Otto-Normal-Ami“ merkt, dass etwas schief läuft im Staate Obama-land ?
      Vielen Dank für Ihre präzise Betrachtung der unterschiedlichen Fundamente der Fundamentalismen. Das ist ein exzellenter, scharfer Gedankengang, den man gar nicht oft genug wiederholen und im persönlichen Gespräch unterbringen kann. „Graswurzel“-Basisarbeit bei Bekannten, Kollegen und Mitchristen aus der Gemeinde basiert oftmals auf griffigen Formeln, weil man in einer Mittagspause oder über einem Stückchen Sonntags-Kuchen kaum längere Diskussionen über Politik, Religion und sonstiges Weltgeschehen führen kann. Die von Ihnen im letzten Post genutzten Formeln können helfen, andere zum Nachdenken anzuregen, auch wenn uninformierte Gesprächspartner natürlich schnell mit einem „das kannst du doch so nicht sagen“ oder „das erscheint mir etwas sehr verkürzt“ bei der Hand sind. Zum Thema Marxismus sage ich nur: eigentlich ist der eine Religion, die sich als „wissenschaftlich, materialistische Weltanschauung“ tarnt. Ganz im Sinne des alten Sprichwortes: „Der Marxismus ist eine Religion, die sich als Ideologie tarnt; der Islam ist eine Ideologie, die sich als Religion tarnt.“ Ist auch etwas „grob geschöpft“, aber im Kern zumindest diskussionswürdig, wie ich finde. Denn den ganzen Marxismus-Leninismus-Quark, den meine armen „Ostverwandten“ noch in der DDR lernen mussten, den muss man wirklich glauben, um ihm etwas abgewinnen zu können. Deshalb gibt es auch heute noch so viele Sozialisten, weil weder überlegene, sachliche Argumente, noch gar die Wucht der Realität ihrem irrationalen „Volksglauben“ etwas anhaben kann. Ich habe so einen „Marx-Gläubigen“ im Bekanntenkreis. Ein lieber Mensch, aber selbst von seiner tiefgläubigen Frau nicht zur „Konversion“ zu bringen…

      Mit diesem Denken, dass Fundamentalismus grundsätzlich schlecht ist, muss endlich Schluss sein.

      Volle Zustimmung ! Ich bin gerne ein christlicher Fundamentalist. Man sieht auch immer daran, wer solche Stempel benutzt, wo der Wind herweht und wes Geistes Kind diejenigen sind, die einen mit derartigen Kategorien belegen.
      Ob der Hl. Franziskus ins Visier der Homeland – Security des Obama-Zeitalters geraten wäre, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht nicht, denn (hier teile ich Ihre Sympathie für den herzensguten Kuttenträger des Mittelalters nicht so ganz, sorry) er war ja de facto nach seiner „wilden“ Zeit als Mittelalter-Playboy so eine Art spiritistischer, „ganzheitlicher“ Prä-Öko-Fuzzi, der im Weltlichen ja nicht wirklich mehr etwas bewegte oder bewegen wollte. Mit solch weltabgewandten Träumern haben repressive Systeme üblicherweise weniger Probleme, weil diese in ihren Gedanken und Gefühlen feststeckenden „Heiligen“ (sorry, bin eben doch Protestant) eben keine wirklichen, materiellen oder politischen Veränderungen herbeiführen können oder wollen.
      Selbst der Herr Jesus wurde für die Autoritäten seiner Zeit ja erst zur Gefahr, als Er das Tempelsteuer – System attackierte und damit die wirtschaftliche Basis der Priesterkaste in Gefahr zu bringen drohte. Ansonsten hätte Er vielleicht alt und grau werden können, wenn Er nur immer schön „mein Reich ist nicht von dieser Welt“ und „gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“ wiederholt hätte. Gut, aber das ist müßige Spekulation, zugegeben. Könnte genausogut sein, dass Franz von Assisi, der Apostel Paulus, Theresa von Avila oder der Hl. Augustinus heute die Fahndungsplakate des FBI als „most wanted“ zieren würden.

  3. Werter Stefanus,
    selbstverständlich dürfen Sie diese „Formel“ weiter- und wiederverwenden.
    Zum Thema Marxismus “Der Marxismus ist eine Religion, die sich als Ideologie tarnt; der Islam ist eine Ideologie, die sich als Religion tarnt.” Inhaltlich kommt das m. E. nicht so ganz hin. Es macht zwar deutlich, was gemeint ist, sachlich richtig ist es aber nicht. Marxismus ist m. E. nur atheistische Ideologie, die den (Macht)Menschen oder Machtmenschengruppen vergöttlicht, indem er ihre Befehlsgewalt absolut setzt, der Islam ist Religion, die er mithilfe politischer Ideologie im Leben der Gläubigen mit dem religiösen Stilmittel „Angst“ bis ins Kleinste durchsetzen will und auch vielfach praktisch durchsetzt.

    Leider kenne ich mich mit den USA zu wenig aus. Ich bin grundsätzlich positiv zu Amerika eingestellt. Bush mit seinem Irakkrieg hat mich da zweifeln lassen. Mit diesem Alleingang aufgrund falscher Geheimdienst-Infos (oder gelenkter falscher Infos) hat er Israel nur noch mehr in die Bredouille gebracht, weil er den Einfluss des Iran auf Irak (mehrheitlich schiitische Bevölkerung) verstärken konnte. Unter dem Verbrecher Hussein konnten Christen jedenfalls relativ ruhig leben so wie unter Assad. Was haben wir nach Hussein im Irak? Christenexodus und in Syrien wird das ähnlich laufen. Ich bin zwar kein Assad-Fan, aber die Rebellen, die aus Al-Kaida- Monstern und anderen islamradikalen Gruppierungen sich zusammensetzen werden die Christen ebenfalls rasieren und eliminieren und vertreiben. Da ist mir der Assad schon lieber. Unter Obama wurden Mubarak, Ben Ali, der Irre Gaddhafi , alles miese Diktatoren, aber letztlich für Minderheiten noch besser geeignet als deren isalmistischen Nachfolger. Praktisch wurden diese Länder in für Christen unwägbares zum Schlechteren hin sich entwickelndenTerrain verwandelt. Ich glaube dem Obama auch nicht, dass er ein lupenreiner Christ ist. Dafür hält er zuviel KOntakt mit Islamisten und hält Sonntagsreden pro-islamisch. Ich traue ihm da einfach nicht. Über die weicheierige EU brauchen wir nun überhaupt kein Wort zu verlieren. Die kriegen ihren eigenen Laden ja nicht mal gebacken und wollen globale Rolle spielen und verhalten sich wie Micky Maus inkonsequent wie kleine naive Kinder. Sie spielen Leben, stehen aber nicht mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität.

    Zum hl. Franziskus kann ich nur sagen, dass er die Worte Jesu eben radikal oder fundamental 1 zu 1 übersetzt gelebt hat wie nur wenige Mensch nach ihm nach seiner Wandlung vom reichen Dandy-Sohn zum echten m. E. „Fundamentalchristen“. Was sagte Jesus zum reichen Jüngling? Verkaufe alles, was Du hast und gib es den Armen oder Sehet die Vögel des Himmels, sie säen nicht, sie ernten nicht und der himmlische Vater ernährt sie doch und Vieles mehr.. Ich persönlich glaube, dass Franziskus, indem er eben so radikal “ Jesus“ nachgeahmt und gelebt hat, auch Jesus am Besten verstanden hat und vielleicht sogar die innere Kraft seiner Worte selbst verinnerlicht hatte. Franziskus hat ja letztlich sogar noch radikaler gelebt als Jesus selbst, der noch an Hochzeiten teilnahm, sich bei Bekannten zu essen hat geben lassen (Maria und Martha), bei Zöllnern eingekehrt ist (und dort mit Sicherheit getafelt hat) usw. Franziskus ist für mich ein besonderes Vorbild, weil er die Schöpfung unseres Herrn so respektvoll geachtet hat. Darfür war die alte für uns gemeinsame Kirche ja leider nun nicht gerade bekannt. Der Mensch als Krone der Schöpfung hat leider auch aufgrund von Religion viel Raubbau an der Natur betrieben, indem er sich in der Schöfpung nach dem Gebot Gottes des „Untertan seins“ leider zu häufig missbräuchlich an der Natur und dem Tier im wahrsten Sinne des Wortes „vergriffen“ hat . Mit dem Vorbild dieses Heiligen hat das Christentum leider sehr spät deutlich machen können, dass Natur- und Tierschutz bzw. zumindest der respektvolle Umgang mit Tieren auch Bestandteil des Willen Gottes sein sollte und ist. Ich glaube, dass diese franziskanische Botschaft auch heute noch sehr wichtig ist, insbesondere in Zeiten, in denen die Überbevölkerung fortschreitet.

    Leider müssen wir zugeben, dass weder das Judentum noch das Christentum für die Tiere in dieser Welt besonders sorgsam eingetreten sind und deren Gläubige mit ihnen umgegangen sind, weil wir sie einfach nicht oder nicht genug als Mitgeschöpfe angesehen haben. Sie wurden zu lange wie Sachen behandelt. Selbstverständlich kann man Franziskus einen Öko- Veganer -Fuzzi im besten Sinne des Wortes ansehen. Aber er hat was bewegt in dieser Welt, besser gesagt auf dieser Erde. Er hat immerhin den Franziskaner Orden begründet, dem dann auch die Franziskanerinnen folgten. Dieser Orden hat wie alle ja nicht nur Gutes bewirkt, aber letztlich doch nach einigen Querelen der Kirchengeschichte doch letztlich Gutes bewirkt, wenn auch nicht so ursprünglich wie der Gründer selbst. Wer kann schon soooooo leben! Ich jedenfalls nicht.

    • In Bezug auf den Marxismus muss ich Ihnen vehement und entschieden wiedersprechen. Meiner Beobachtung nach ist die ganze M-L-Lehre ein einziger Haufen Quark, den man eben glaubt und ihm folgt, oder nicht. Religionen definieren sich eben AUCH dadurch, dass ihre Dogmen oftmals „unlogisch“ oder zumindest „schwer verständlich“ sind. Man muss sie eben glauben, oder nicht. So kann man ein Marxist sein, oder ist es eben nicht. Insofern stellt der Marxismus sehr wohl eine Religion dar, die sich jedoch den Anstrich der „materialistisch-wissenschaftlichen“ Weltanschauung und damit eine Art „sakrosankter“ universitärer Unantastbarkeit gibt. So ähnlich wie einstmals das „Unfehlbarkeits-Dogma“ der Päpste. Sehen Sie die Verbindung, oder muss ich Ihnen erst einen echten Marxisten vorbeischicken, der Ihnen einen vierstündigen Vortrag über „Überbau“ und „Leninismus“ hält ? 🙂 Ich denke, ein guter Teil der Christenverfolgung, die weltweit durch Marxisten erfolgt (China, Vietnam, Kuba, Laos…) ist von dem uneingestandenen Gefühl motiviert, dass man einer anderen „Lehre“, einem konkurrierenden „Glaubenssystem“ den Gar aus machen will.
      Der Islam hingegen hat ein konkretes, das gesamte Leben beherrschendes System aufgebaut (Scharia mit allen Kommentaren und Interpretationen), das auf die ganze Erde ausgedehnt werden soll, koste es, was es wolle. Alltagskontrolle nicht nur der Mitglieder sondern eben auch der „Dhimmis“ und sonstiger Unterworfener. Daraus kann und wird auch ein politisches (so merkwürdig es in der Praxis auch aussieht: siehe „Loya Jirga“ in Afghanistan) System abgeleitet, das sich eben „Kalifat“ nennt. Damit dies alles eintreten kann, wird eben diese hierarchische Ideologie als Religion verkauft, damit ihre Eckpunkte eben tatsächlich „sakrosankt“ sind, von „Allah“ gegeben und unveränderlich und nicht hinterfragt werden.

      In diesem Sinne ist das Zitat von der „Religion, die sich als Ideologie tarnt“ zu verstehen und eben auch die „Ideologie, die sich als Religion“ tarnt.
      Natürlich sind solche Formeln en detail oftmals zu grob gestrickt, können nicht alle Details gesellschaftlicher Entwicklungen erfassen. Ebenso wie eben „alle Vergleiche hinken“. Im Kern kann ich aber die Beobachtungen, die zu dieser Formel geführt haben, nur aus eigener Anschauung bestätigen.
      Nun gut, zu Franziskus von Assisi mag ich nix mehr sagen. Davon verstehen wir Protestanten zu wenig, wir haben´s nicht so mit „Heiligen“. (Obwohl ich gestehe, dass ich so manche Heiligen-Biografie gerne lese. Nikolaus von Myra, Theresa von Avila etc.) Die Franziskaner kann ich in jedem Falle als Seelsorger und Menschen, die sich der Ärmsten der Armen annehmen, immer respektieren und sogar bewundern. Als Teil der „Caritas“ des Christentums leisten sie wichtige Arbeit. Ob das aber ausreicht, um sie schon wirklich in den Fokus durchgeknallter, christenfeindlicher Regime im „Westen“ zu bringen… In jedem Falle provozieren sie, so wie alle Christen, die Jesus nachfolgen wollen, die Mächtigen, weltlichen Authoritäten in Diktaturen und antichristlich eingestellten Gesellschaften. Das ist das Schicksal aller Gläubigen: sie provozieren z. T. durch ihre reine Existenz, weil sie Menschen daran erinnern, das es „das Gute“ wirklich gibt und nicht nur „das Nützliche“.

      Unter Obama wurden Mubarak, Ben Ali, der Irre Gaddhafi , alles miese Diktatoren, aber letztlich für Minderheiten noch besser geeignet als deren isalmistischen Nachfolger. Praktisch wurden diese Länder in für Christen unwägbares zum Schlechteren hin sich entwickelndenTerrain verwandelt.

      Volle Zustimmung, natürlich. De facto ist es einfach leider so. Die mehr oder minder autoritären Diktatoren der „Pan-Arabismus/Baath-Partei“-Ära, Ben-Ali, Ghaddafi, Saddam, Assad und indirekt auch Mubarrak wurden von den USA den islamistischen Wölfen zum Fraße vorgeworfen in der obamistischen Hoffnung, dass man mit den Muslimbrüdern besser zurechtkommen werde, vor allem, wenn man sie zu Hause den Wählern schön als „nette, bärtige Onkels“ verkauft, wie es die US-Medien ja z. Teil versuchen. Nicht umsonst hat Obama schon 2009 in Ägypten eine Rede an die islamische Welt gehalten, bei der die Muslimbrüder auf seinen ausdrücklichen Wunsch in der ersten Reihe saßen… (Zur „Ehrenrettung“ selbst Obamas sei gesagt, dass die Sunniten-Philie in der US-Politik schon auf die Bush-Familie und ihre Saudi-Connection zurückgeht, also nicht parteigebunden ist.)
      Tja, man erntet, was man sät. Alte, biblische Weisheit und so ist Boston eben auch eine erste Saat des Arabischen Frühlings (selbst wenn von Tschetschenen durchgeführt). Und wenn die USA (oder noch viel mehr die tatsächlich „Leben spielenden“ Europäer) weiterhin brav die syrischen Fundamentalisten mit Waffen versorgen, dann können wir wohl alle davon ausgehen, dass von Marokko bis Pakistan, von Kasachstan bis zum Bosporus bald keine Christen mehr übrig sein werden. Außer den Kopten vielleicht. Wissen Sie vielleicht, was das eschatologisch bedeuten wird ? Ich bin in der „Offenbarung“ nicht ganz so fit, wie ich zugebe und mit den Prophezeiungen nicht ganz so vertraut, aber ich schätze mal, dass dieser Massen-Exodus der Christen, der sich in Ägypten oder Syrien bereits andeutet, in dieser Hinsicht eine starke Relevanz hat. Oder ?

  4. Okay, für viele ist Fußball auch eine Religion. Es ist wahr, dass der theoretische Überbau des Marxismus religiös strukturiert ist. Wenn ich aber den Religionsbegriff etwas ernster nehme, so muss – schreibe mal ganz allgemein – die Wirklichkeit des Jenseits eine Glaubensrolle spielen. Das ist weder im harmlosen Fußball noch im gefährlichen Marxismus nicht der Fall. So glaubte ich, die Sache verstehen zu müssen. Ist Atheismus eine Religion? Diese Ideologie geht ja auch nicht von der Existenz des Jenseits – egal in welcher Form – aus. Ich würde den Atheismus nicht als echte Religion ansehen, wohl als Pseudoreligion. Ich denke, wir sind da näher beieindander als es den Anschein hat.

    Ich bin kein Katholik, der Heilige, bis auf die Mutter Jesu, nur insofern „religiös verehrt“, als dass sie mir mit ihrem Leben Vorbild sind. Die Gottesmutter nimmt für mich unter den „Heiligen“ eine Sonderstellung ein, da sie immerhin die Mutter Jesu ist, von Gott selbst äußerst respektvoll im ersten Teil des Ave Maria (Du bist voll der Gnade, der Herr ist mit Dir) eine biblisch herausgehobene Stellung hat. Ich bete sie nicht an und das sollen Katholen auch nicht, sondern wir bitten sie um Fürsprache, weil wir glauben, dass sie wie Jesus auch heute in himmlischen Gefilden lebt, weil Gott sie für sich selbst und sein „Projekt“ ausgesucht hat, und noch heute Einfluss auf ihren damals „irdischen und göttlichen“ Sohn hatte und haben wird, wie von ihr durch den Evangelisten eindrücklichst im Evangelium von der kanaaitischen Hochzeit geschildert wurde. Mir imponierte, wie sie, die Einwände ihres Sohnes einfach beiseite schob, (Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen) und die Diener anwies: „Tut, was er Euch sagt“. Sie hat somit das erste öffentliche Auftreten Jesu in seiner „wunderbaren“ Auswirkung mehr als forciert. Deshalb glaube ich, vielleicht naiv wie Katholen nun mal sind, dass gerade die Mutter Gottes noch heute Einfluss auf Jesus hat. Im Übrigen sorgt die Weihnachtsstory dafür, dass das Wunderbare im Leben Jesu bis zur Auferstehung eingestielt wird und eine wichtige Rolle spielt.
    Davon aber jetzt genug.

    Ich bin in der “Offenbarung” nicht ganz so fit, wie ich zugebe und mit den Prophezeiungen nicht ganz so vertraut, aber ich schätze mal, dass dieser Massen-Exodus der Christen, der sich in Ägypten oder Syrien bereits andeutet, in dieser Hinsicht eine starke Relevanz hat. Oder ?

    Auch ich muss zugeben, dass ich mich für Prophezeiungen vor längerer Zeit einmal beschäftigt habe. Es ist ein totes Gebiet, welches ich nicht empfehlen kann. Sie enden immer auf dem toten Gleis. Sie befördern lediglich Angst und wenn wir diese Prophezeiungen ernst nehmen, folgt ein „Sichausrichten“ auf den Inhalt dieser Voraussagen, führt von Jesus und Gott eher weg und richtet ein schlechtes Glaubensgefühl an. Der erlöste Glaube, der ja am Ende der Geh. Offenbarung als Endziel steht, ist fort, weil sich der Mensch und Gläubige sich nicht in erster Linie auf das Erlösende der Geh. Offenbarung richtet, sondern sich „sensationslüstern“ auf die 4 apokalyptischen Reiter, das Tier und die Zahl 666 ausrichtet. Angst regiert die Seele bei Gläubigen, die sich damit zu tiefschürfend beschäftigen.

    Für die Erkenntnis, dass wir in der Endzeit leben, brauchen wir wohl kaum die Geheime Offenbarung oder andere Privatoffenbarungen heran zu ziehen, da wir, mit gesunden Augen und Ohren ausgestattet, doch weitere Indizien des Untergangs der Zivilisation gerade jetzt erleben. Umweltverschmutzung, Überbevölkerung in einem nie dagewesenen Ausmaß, Überfischung der Meere, der zunehmende Kampf um Ressourcen und Wasse in Zukunft sind Anzeichen genug. Da werden wir uns einig sein. Die Prophezeiungen von der Verfolgung, von den Drangsalen, die dem Frieden vorausgehen, die uns Jesus gegeben hat, reichen völlig aus. Sie sind und waren zu aller Zeit allgegenwärtig. Nachdem es der Mensch jedoch geschafft hat, seine eigene Erde, die Schöpfung Gottes, die ihn unmittelbar umgibt, zu einem lebensunwerten Planeten bomben und degradieren zu können (allein die Vorstellung), ist doch wohl die Endzeit angebrochen. Selbstverständlich ist die zunehmende Christenverfolgung ebenso ein Zeichen der Endphase, dessen bin ich mir sicher. Die Politik wird zunehmend unchristlicher und ist Religionen und Ideologien eher zugewandt, die totalitären Charakter haben. Härtere Diktaturen werden m. E: vom Westen gezielt gefördert, weil es wie immer um Energieressourcen geht und diese härteren Diktaturen leichter vom Kapital in den Griff zu bekommen ist, sprich erpressbar sind. Diese Diktaturen knebeln ihre Völker noch mehr und sind vielleicht geeigneter, die Menschen in Schranken zu halten.

    Das Verhalten des Westens, dem kaum betont „christliche“ Politiker, sondern eher atheistisch-sozialistische oder eben machtkapitalisistisch geprägte Politiker vorstehen, kann ich zurzeit nur so einordnen. Das Verhalten des Westens ist m. E. so suspekt, fragwürdig und in sich völlig unstimmig, dass ich mir da keinen Reim drauf machen kann. Da wir religiös denken, sollten wir da nicht die Augen verschließen, dass die Zeit des großen Verwirrers, des Vaters der Lüge gekommen ist in besonderer Weise. Wie können Islamisten wie die Taliban, die Muslimbrüder, die Rebellen in Syrien und die Schiiten (iranfreundlich) selbst durch miltiärische Eingriffe (Libyen) unterstützt werden, ausgesprochene Jesus-Feinde. Kann mir das mal jemand schlüssig erklären? Der massive Abbau von Demokratieregeln im Zuge der Globalisierung, die m. E. nur den Westen ereilt, nicht die islamischen LÄnder, nicht die kommunistischen Länder, sondern nur den noch freien Westen (Nordamerika, EU, Australien) spricht m. E. Bände. Wir steuern auf eine Globaldiktatur zu, die uns Menschen nur noch zu einer grauen Masse degradiert, die mit DAten jeden Einzelnen steuer- und erpressbar werden soll. Aber alles noch im Bereich der Verschwörungstheorie. Aber bald wird mir das schon unheimlich; das muss ich schon zugeben. Wie wurde von diesem EUdSSR-Moloch mit Zypern, wie mit Griechenland umgegangen? Bankguthaben wurden enteignet,also schon starker Tobak in Richtung Diktatur. Alles Anzeichen des zunächst wirtschaflichen Untergangs, dann aber auch des europäischen Bürgerkrieges nach dem Motto: „Jeder kämpft gegen Jeden“. Keine unrealistische Aussicht. Der EURo war Instrument der Herbeiführunge eines krieges. Wirtschaftlich völlig unsinnig, viele verschiedene Länder mit wirtschafltich völlig unterschiedlichen Geschwindigkeiten unter eine Währung zu pressen ist finanzpolitischer Selbstmord. Die Währung hätte am Ende stehen müssen, wenn sich die Wirtschaften der Länder irgendwie ungefähr angeglichen hätten und nicht am Anfang. Wie gesagt, alles Indizien, Symptome. Hass der Griechen auf Deutschland, die jetzt dieForderung nach Reparationsgelder wieder auftischen. Alles kein gutes Zeichen. Die Menschen hier leben, als ob sie in ihrer Spaß- und Fungesellschaft ewig leben bleiben könnten. Atheismus, Apostasie greifen um sich wie ein Lauffeuer. Ein Chrsitentum, welches lauer nicht sein kann, welches schal und ohne Kraft ist, tut sein übriges zu dieser Situation, weil es dem unseligen Zeitgeist hinterherläuft. Das ist m. E. eine ganze Palette von Indizien. War halt genauso wie im AT. Wendete sich das Volk von seinem Gott ab, gabs Lafka.

    Was fällt auf? Der Hochmut und der Stolz sind wieder auf dem Vormarsch, die Selbstverwirklichung, ein anderes Wort dafür und der schnellste Weg in den konsensunfähigen Egoismus im Erkennen es Ich, im Nichterkennen der Wichtigkeit des Du, wurde hoffähig, Demut vor Gott ist keien Option mehr. Gott hat gefälligst sich an die Wünsche der Menschen anzupassen, nicht umgekehrt. Und wenn er das nicht tut, wird er für tot erklärt. Menschen wie HerrGlööckler, Stars und Sternchen sind in ihrer pfauenhaftigen Aufplusterung Vorbilder für exzentrische Typen, die sich selbst genügen.

    Das kann nur schiefgehen.

    • Haha, ja, die Fussballfans habe ich immer irgendwie als fehlgeleitete, potentielle Gläubige gesehen. Ihre Begeisterung, ihre Gesänge, ihr Wille, sich zu regelmässigen Zeiten an einem Ort zu versammeln habe ich immer respektiert und mit einer gewissen Faszination beobachtet. Nur christliche Fussballfans, die zu ihren sportlichen „Messen“ ins Stadion gehen und gleichzeitig Sonntags den Herrn loben, habe ich immer etwas skeptisch betrachtet. Aber auch hier gilt wohl: es kommt darauf an, WIE man etwas macht. Man kann sicher auch ein Fussball-Freund und ein guter Christ sein, das kann und will ich nicht so beurteilen.
      Ich war selbst unlängst einmal nach vielen Jahren wieder im Fussballstadion und das gerne und freiwillig. Nur die fanatische, ja tatsächlich mit einem religiösen Unterton erfolgende „Anbetung“ von Verein und Spielern kann ich eben nicht teilen. Trotzdem freue ich mich aber, nebenbei bemerkt, über das Champions-League-Finale 2013. 🙂
      Ach, ja. Der Marxismus und seine „Überbau“ und „Basis“ Phraseologie. Ich versuche ihr immer auszuweichen, so wie ich auch niemals „Gottes-Staat“ zu islamischen Theokratien sagen würde. Das wäre ja auch ein Missbrauch des Namens des Schöpfers, der uns im Wort ausdrücklich verboten ist. „Allahs-Staat“ muss da reichen, zumal der Schöpfer und Allah ja ohnehin nicht deckungsgleich sind. Aber zurück zu den Vokabeln diverser Ideologien und Pseudoreligionen: man kann ihnen manchmal kaum ausweichen, wenn man bestimmte, weltliche Verhältnisse und Vorkommnisse beschreiben will, aber versuchen tue ich es doch meistens. Worte definieren im bestimmten Rahmen unsere Art zu denken und z. Bsp. die Pervertierung von Begriffen wie „Märtyrer“ oder „Gläubige“ sagt viel über den Zustand unserer Gesellschaft aus. Langer Rede, kurzer Sinn: auch vor den üblichen Phrasen aus dem M-L-Lager versuche ich mich zu hüten, außer, wenn es darum geht, diese Ideologie bloßzustellen. Sie werden das kennen, :-).

  5. Gruß zum Sonntag und freue mich das mein Pastor diese Nachricht über die Meldung das Evangelikale ein Sicherheitsrisiko sind heute mit in die Predigt Einbaute:)

    • Na, hoffentlich hat er nicht wieder (wie typisch für viele deutsche Christen) den „erhobenen Zeigefinger“ in Richtung USA gehoben. Das „Böse-Amis“-Klischee ist hierzulande ja so weit verbreitet, dass ich es nicht mehr hören kann. Das Problem ist ja, soviel hoffe ich können auch deutsche Pastoren differenzieren, die Entchristlichung des ehemaligen „god´s own country“. Da kommen dann in der Folge solche Sachen heraus, wie die von mir hier im Blog schon beschriebenen „Bau-Restriktionen“ für Kirchen und die immer aggressiver werdende, antikirchliche Polemik auch dort „drüben“.
      Sorry, wollte Ihrem Pastor nix Böses unterstellen. Nur: gebranntes Kind scheut das Feuer, 🙂 ! Hab da schon üble Erfahrungen gemacht, wie die Infos, die man so weiterleitet, für das Gegenteil dessen umfunktioniert wurden, für das sie gedacht waren. Davon abgesehen, ist es schön, wenn mein Blog mit interessanten Informationen der Gemeinde Christi dienen kann ! Danke für die Information, das dient mir durchaus zur weiteren Motivation, wie ich eitlerweise zugeben muss. 🙂

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