Europa: Kirchen in GB und Irland bitten für die Verfolgten

In vielen Ländern, in denen das Recht auf freie Relgionsausübung mit Füssen getreten wird, haben Christen oftmals auch kein Dach über dem Kopf. Ihnen wird dort mehr oder minder systematisch das Recht vorenthalten, sich zu versammeln und dafür Gebäude zu errichten oder Räume anzumieten.

Großbritannien

Großbritannien

Dies sind Fakten, die allen regelmässigen Lesern dieses Blogs sehr wohl bekannt sind. Die wohl bekanntesten und somit traurigsten Beispiele dieser Art sind wohl die chinesische Shouwang-Gemeinde aus Peking, die seit Jahren keinen Vermieter findet, der mutig genug wäre, es mit der Staatsmacht aufzunehmen, die der Gemeinde kein Obdach gönnen will. Das andere fatale Beispiel ist die Yasmin-Gemeinde aus Bogor in Indonesien. Ein fanatisch-islamischer Bürgermeister hat dort verhindert, dass diese Kirche ihr bereits erworbenes Gelände fertig bebauen kann. Trotz eines Urteils des höchsten Gerichtshofes Indonesiens weigert sich dieser blindeifernde Fanatiker gemeinsam mit diversen hasspredigenden Organisationen, den Christen ihr Recht zuzugestehen. Der eigentliche Skandal hierbei ist aber die Komplizenschaft von Politik und Justiz Indonesiens, die durch ihre Untätigkeit den Christenfeinden die Arbeit ermöglichen und das Rechtsstaatsprinzip ad absurdum führen.

So kommt es also dazu, dass z. Bsp. die Mitglieder der Shouwang-Gemeinde in Regen und Schnee ihre Gottesdienste an immer wechselnden Orten abhalten müssen. Auf dem Wege zur Versammlung werden sie oftmals von den kommunistischen Behörden verhaftet, verprügelt und diverser Besitztümer beraubt. Und dies mittlerweile seit vielen Monaten. Die Zustände in der Yasmin-Gemeinde sehen z. T. ähnlich aus.

Aber nicht nur diese prominenten Fälle geben echten Christen Anlass zur Besorgnis. Auch die Bombenanschläge auf Kirchen in Nigeria, die Übergriffe auf ländliche Gemeinden Indiens, die Brandanschläge auf christliche Wohnviertel in Pakistan oder die Kirchenschließungen und -abrisse in Indonesien oder Ägypten führen dazu, dass Gemeinden in Furcht leben. Oder aber eben kein Dach mehr über dem Kopf haben für ihren Gottesdienst. Auf diesen Zustand und auf die Lage der Christenheit weltweit wollen diverse Gemeinden in Irland und Großbritannien im Mai aufmerksam machen. Dafür haben sie sich mit der NGO „Release International“, einer christlichen Monitorgruppe, zusammengetan.

Am 19. und 26. Mai 2013 sind Kirchen in beiden Ländern dazu aufgerufen, unter dem Motto „Great Outdoors“ ihre Gottesdienste unter freiem Himmel zu halten. Aus Solidarität mit den verfolgten Geschwistern, denen ein Kirchengebäude vorenthalten bleibt, wie die Initiatoren klarmachen. Bereits im Vorjahr hatte eine ähnliche Aktion viel Resonanz hervorgebracht, wie „Release-International“ – Mastermind Paul Robinson betont.

Es war wirklich ermutigend, zu hören, wie Kirchen in Großbritannien und Irland im letzten Jahr an dieser Veranstaltung teilnahmen und besonders wie sie selbst dadurch gesegnet wurden, dass sie unter freiem Himmel zusammenstanden in Solidarität mit ihren verfolgten Brüdern und Schwestern…

Und weiter:

Wir haben diese großartige Kultusfreiheit hier in Großbritannien. Unsere Brüder und Schwestern unter Feuer für ihren Glauben beschwören uns, diese Freiheit in vollem Umfange zu nutzen !

Was macht eigentlich Ihre Gemeinde so am 19. und/oder 26. Mai ??????????

(Quelle: „christian today“ vom 24. April 2013)

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