Ägypten: Vergewaltigung von Christinnen auf offener Straße hat Tradition…

Wir erinnern uns noch an die sexuellen Übergriffe auf die südafrikanische Journalistin Lara Logan auf dem Tahrir-Platz in Kairo noch während der Feiern anlässlich der Entmachtung von Hosni Mubarrak. Sie wurde am 11. Februar 2011 systematisch von ihrem Kameramann und ihrem Bodyguard getrennt und dann ihrer Kleidung entledigt, während unzählige Männer ihre Geschlechtsteile berührten.

Ägypten

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Der Fall ging um die Welt, vielleicht gerade weil er scheinbar nicht ins „Heile-Welt“-Bild der Medien über die „Yasmin-Revolution“ und die „wunderbaren Zukunftsperspektiven“ für alle Ägypter passte. Eine blonde, unverschleierte Reporterin, die von den „fortschrittlichen“ und „befreiten“ ägyptischen Männern als Sexobjekt missbraucht und gedemütigt wurde. Nein, so etwas darf es ja eigentlich gar nicht geben, wenn man nach unseren öffentlich-rechtlichen Medien geht. Zukunftsperspektiven sind im Land am Nil also offensichtlich geschlechtsabhängig. Aber dies war nur ein erstes Aufflackern dessen, was auf die Frauen im Lande am Nil zukam.

Als nächstes „erwischte“ es die US-Journalistin mit ägyptischen Wurzeln Mona al-Tahawy, der im Herbst 2011 ähnliche Dinge zustießen wie Frau Logan. Sie wurde, als sie über Proteste in Kairo berichten wollte, von Polizisten abgeführt, in deren Wache verbracht, dort geschlagen und nachdem man ihr die Augen verband, begrapscht und sexuell übergrifflich berührt. Zwar entschuldigte sich ein Militärpolizist nachträglich für die Übergriffe und die Verletzung, die Frau al-Tahawy während der Schläge zugefügt wurde, aber die Journalistin berichtet:

Gott weiß, was passiert wäre, wenn ich keine doppelte Staatsbürgerschaft gehabt hätte…

Aber nicht nur Journalistinnen leben heutzutage in Kairo und anderswo im Lande der Pharaonen gefährlich, wie unlängst die Medien berichten.

Sie, liebe aufmerksame Leser, werden sich natürlich fragen, was dies alles mit unserem Thema „Christenverfolgung“ zu tun hat. Zu Recht. Bin ich jetzt unter die Frauenrechtler-innen gegangen ? Vielleicht, denn irgendwie finde ich meine These, dass zusammen mit der Religionsfreiheit auch immer alle anderen Menschenrechte in Gefahr geraten, schlüssig belegt. Wo die Gleichheit vor dem Gesetz, die Versammlungsfreiheit oder die Gleichstellung der Geschlechter nicht existent sind, da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Religionsfreiheit bzw. der freie Religionswechsel keinen Boden finden.

Aber nicht erst, seit nach der Revolution die Salafisten und Muslimbrüder in Ägypten das Sagen haben, haben Frauen, speziell Christinnen, praktisch den Status kompletter Rechtlosigkeit und keinerlei gesellschaftlichen Stellenwert, wie diese Geschichte beweist, die unlängst bekannt wurde:

Vor wenigen Wochen begann ein Video auf arabischsprachigen Webseiten die Runde zu machen, auf dem explizit gezeigt wird, wie in einem oberägyptischen Örtchen zwei Christinnen bei vollem Tageslicht auf offener Straße von einem Mob aufgeputschter Männer geprügelt und vergewaltigt werden. Die „üblichen Verdächtigen“ könnten an dieser Stelle wieder einwenden, dass dies alles nur sog. „islamophobe Gefühle“ anstacheln solle und das Video vermutlich gestellt und ein sog. „hoax“ sei. Daraufhin hat sich der US-amerikanische Analyst Raymond Ibrahim, der selbst ägyptische Wurzeln hat, aufgemacht, den Ursprüngen des Schnipsels nachzugehen. Er stiess auf die erstaunliche Tatsachen, dass in arabischprachigen Medien die Authentizität des Films bestätigt wird. Es stammt aus dem Jahre 2009 und zeigt explizit, wie zunächst die Frauen als „Nasara“ (abwertendes Schimpfwort für Christen) beschimpft, dann niedergeschlagen, ihrer Kleidung beraubt und dann einer Massenvergewaltigung unterzogen werden. Selbstverständlich nicht, ohne dass, wie in vergleichbaren Fällen üblich, die Täter „Allahu Akbar“ gröhlen und in diesem Falle sogar das islamische Glaubensbekenntnis die „Schahada“ brüllen, während die Frauen vor Entsetzen, Angst, Not und Schmerz schreien.

Die von Raymond Ibrahim analysierten Quellen sprechen auch davon, dass es sich bei der gezeigten Aktion um eine „Vergeltung“ handeln solle, die erfolgt sei, nachdem Gerüchte über die Vergewaltigung einer Muslima durch einen Kopten aufgetaucht seien. Archaisch, barbarisch und wieder einmal auf „Gerüchten“ basierend. Kennen wir aus Pakistan, Indonesien, Kenia, usw. Gerüchte bringen also Ägypter dazu, ihre Landsmänner zu verprügeln, deren Frauen zu missbrauchen, ihre Häuser und Geschäfte anzuzünden, ihre Geistlichen zu quälen und zu ermorden etc. Wer jetzt noch behauptet, das alles habe ja „gaaaaaaaaaaaaaaaar nichts mit Religion zu tun“ oder dies seien „aaaaaaaaaaaalllllllllllllllllles nur Einzelfälle“, der straft seine eigene Intelligenz Lügen oder er lügt sogar wissentlich.

(Quelle: „persecution.org“ vom 20. April 2013)

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2 Gedanken zu “Ägypten: Vergewaltigung von Christinnen auf offener Straße hat Tradition…

  1. Ich kann dem werten Autor da nur Recht geben. Die Menschen machen sich die Ausmaße fehlender Religionsfreiheit nicht bewusst. Wer die Religion der Anderen an die kurze Leine nimmt, unterstützt auch Meinungsgefangenschaft und Zensur. Wer die Meinungsfreiheit von Religions wegen einengt, setzt seine Religion absolut. Wer eine Religion wie den islam absolut setzt und jegliche Kritik strafrechtilch verfolgen lassen will, legitimiert Frauenunterdrückung und Ungläubigenhass (zu denen auch Andersgläubige wie Juden und eben Dreifaltigkeitschristen – weil sie zu den Götendienern zählen – gehören). Wer Frauenunterdrückung legitimiert, hat keine hohe Meinung von Frauen, nicht einmal von den eigenen gläubigen Frauen, geschweige denn, von den ungläubigen Frauen wie in dem Artikel so augenfällig und eindrücklich beschrieben. Anders als in der Christenheit, die die Frau durch das Sakrament der Ehe vor Gott gleichberechtigt hat, kann eine Frau im Islam durch Zwang, Arrangement oder auch normal, aber immer mit Morgengabe gekauft werden. Da die Polygamie, die Kinderehe, die Zwangsehe und die arrangierte Ehe, ja sogar im schiitischen Islam die Minutenehe legitimiert ist, ist dies ein Zeichen der rechtlosen Minderwertigkeitsstellung der Frau, die im Islam des öfteren mit Tieren gleichgesetzt wird (Gebete von männlichen Muslimen z. B. werden ungültig, wenn ein Pferd, ein Hund und eben eine Frau deren Gebetsrichtung kreuzt sowie die Übernahme von alttestamentarischen Reinheitsregeln) . Da der Gott des Islam die Ungläubigen mittels der islamgläubigen Hass mit Gut und Blut bekämpfen lasst, ist es auch nicht verwunderlich, dass der Islam von ungläubig bleiben wollenden Menschen nicht viel hält und sie des Höllenfeuers verweist, welches wohl den gläubigen Muslimen das Recht gibt, sie zu diskriminieren und zu verfolgen. Zum Thema Vergewaltigung nur dies: Frauen als Kriegsbeute dürfen islamisch-religiös legal vergewaltigt werden.

    Dies alles führt zur religiös-kulturellen Ghettobildung im Minderheitenstatus (Ihr sollt keine Ungläubigen zu Freunden nehmen, mehrfach im Koran betont, Heiratsverbot mit Ungläubigen, usw.) wie hier noch in Europa sowie im Mehrheitsverhältnis befindlich zum rechtlichen Dhimmistatus der Ungläubigen, die es in Schranken zu halten gilt, wenn nicht gerade aktive Verfolgung stattfindet. Und die findet z.B. in Ägypten statt, wenn ein hardcoreimam das Freitagsgebet zur Hasstirade gegen Andersgläubige nutzt.

    DAs alles ist keine Islamfeindlichkeit. Das sind Tatsachen, deren Grundierung eben nicht nur im Koran, den Hadithen und der Sunna (Lebenslauf des Propheten) nachgelesen werden können, sondern Tatsachen, die nicht nur durch Rechtsgutachten (Fatwen) „theologisch“ in die Jetztzeit transportiert werden, sondern auch noch heute das islamische praktische Leben prägen.

    Davon wollen aber unsere Politiker und leider auch unsere Priester nichts wissen. Diese Tatsachen auch nur öffentlich zur Kenntnis nehmen ohne ein Statement abzugeben, grenzt dann schon an neonazistische Ausgrenzung, was natürlich völliger Unsinn ist.

    Ist noch niemandem aufgefallen, dass die Argumente ernstzunehmender Islamkritiker im Orkus der Medien völlig verhallen. Da tauchen dann Zitate des Koran auf, die jedoch nicht diskutiert werden. Die Medienwelt geht erst garnicht auf die Argumentation (Koranverse oder Hadithen oder Auszüge aus der Sunna in Bezug setzen zu heutigen Fatwen sowei die Umsetzung in die islamische Praxis = wäre doch ganz einfach) ein, weil sie genau weiß, dass diese ernstzunehmenden Islamkritiker Recht haben. Und sie haben Recht, weil das islamische Leben in islamischen Ländern sowie in unseren Parallelgesellschaften ja genauso abläuft wie in islamischen Schriftenregularien vorgegeben ist.

    Der große Mohammed hat ja schließlich als Siegelprophet, also als letzter Prophet im Offenbarungsstatus genauso vorbildhaft praktisch vorgelebt.

    Ja, ich bekenne mich dazu, Islamkritiker zu sein, weil ich Theorie des Glaubens und die ausgrenzende Glaubenspraxis, die mit Ausgrenzung und des Zeigens der Minderwertigkeit der Mehrheitsgesellschaft hier einhergeht und in islamischen LÄndern wie eben Ägypten, Saudi Arabien, Katar, Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Nigeria usw. jetzt zunehmend das Leben für Christen erschwert wird eben durch islamische Regeln. Da braucht man nicht besonders schlau zu sein, sondern darf diese Tatsachen getrost benennen. Nur Heuchler benennen diese Tatsachen eben nicht, weil sie der öffentlichen Diskussion über die Fehler im Islamsystem, die diese Missstände nun einmal verursachen, nicht zulassen aus Feigheit und Angst. Sie ducken sich feige weg und arrangieren sich lieber mit den Vertretern einer Politrelgion, die hier in Deutschland insbesondere von der Türkei über die DITIB insturmentalisiert den Islam ausbreiten soll. Saudi Arabien und Katar als Terrorunterstützerländer sind in Europa auch geldgebender Weise aktiv.

    Das hat nichts mit Relgionsrassismus zu tun, sondern ich habe einfach nur Sorgen um Kinder und Kindeskinder. Islamische Länder sind Großproduzenten von Flüchtlingen. Diese Flüchtlingsströme haben ein koordiniertes Ziel. Sie werden unsere Gesetze gegen uns anwenden, um ihr islamisches Ziel früher zu erreichen.

    Ich bekenne mich aber auch dazu, dass jedem Muslim gestattet werden sollte, in einer Moschee beten zu dürfen, die keinen Schlächternamen von Christen und anderen Ungläubigen trägt. Ich bekenne mich dazu, dass Muslime hier ihre religiösen Regeln leben dürfen, aber eben nicht in Anspruch nehmen dürfen, dass alle Welt sich nach diesen Regeln zu richten hat und/oder Rücksicht auf diese Regeln zu nehmen hat (ich darf als Ungläubiger ein Salamibrötchen neben fastenden Muslimen essen). Ich bekenne mich dazu, dass Muslime, die in Liebe zu ihrem Gott beten und liebevoll Gutes für Jedermann, auch für Ungläubige tun, die Möglichkeit nicht verschlossen ist, den Himmel zu erwerben. Ich bekenne mich aber auch dazu, dass Islam und Politik strkt getrennt gehören, und zwar auf der gesamten Erde. Ich bekenne mich dazu, dass jede Religion sachlich kritisiert werden darf, was beim Judentum und beim Christentum Gang und Gäbe ist, nur beim Islam nicht geduldet wird und somit eine längst überfällige Diskussion verhindert wird.

    Und letztlich bekenne ich mich besonders dazu, dass der Gott des Islam und der des Juden- und Christentums keine konstitutive Identiät haben. Und an diesem klaren Bekenntnis fehlt es in der Verkündigung der Kirchen und der Christen. Wer diesen Synkretismus gutheißt, verrät Jesus selbst und die vielen Christen, die seit Bestehen des Islam durch dessen Gläubigen umgebracht und verfolgt wurden bis auf den heutigen Tag. Wer sagt, dass der Gott des Islam mit dem hl. Dreifaltigen Gott identisch ist, verdunkelt die Vollkommenheit des christlichen Gottesbildes in höllische Tiefen. Gott schafft Satan nicht wie der Gott des Islam dies nach eigenem Bekunden im Koran getan hat. Gott ist niemals Herr des Himmels, der Erde und der Hölle. Dieser Gott wäre nicht vollkommen in Liebe. In IHM, dem wahren Gott, ist nichts Böses, nichts Falsches, nichts Untreues, nichts Negatives. Denken wir immer daran, dass der Unterschied nirgends klarer ersichtlich ist als in dem Wort: „Mohammed tötete und ließ töten, Jesus ließ sich töten“. Damit ist im Grunde das ganze Ausmaß der Unterschiedlichkeit zwischen Islam und Juden/Christentum gesagt. Sofern die Vertreter des Christentums von Glaubens wegen mordeten, taten sie dies eindeutig gegen den Willen Jesu. Sofern die Vertreter des Islam von Glaubens wegen mordeten, taten sie dies auf Geheiß ihres Gottes. (Viele Islamvertreter meinen, dass Terroristen den Islam missbrauchen, jedoch stehen in diesem Wort des islamischen Gottes wie ein roter Faden explizite Tötungsbefehle gegen Ungläubige drin, deshalb leider unglaubwürdig) Das ist im Grunde noch heute der Grund für alle Zwistigkeiten, Morde und Verfolgungen seitens des Islam.

    Beten wir für alle Ermordeten, ob von islamischer oder in früheren Zeiten von christlicher Seite, dass alle diejenigen, die bekannt sind und diejenigen, an die niemand mehr denkt, bei Gott sein dürfen und mit ihm das himmlische Hochzeitsmahl in Ewigkeit halten dürfen.

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