Ein frohes und gesegnetes Osterfest 2013 !

Liebe Mitbeter und Leser,

an dieser Stelle nutze ich nur kurz die Gelegenheit, Ihnen allen und allen Christen weltweit, wie unfrei sie auch immer unseren Glauben leben müssen, ein frohes und reichlich gesegnetes Osterfest 2013 zu wünschen. Zwar bin ich mir bewusst, dass in der Orthodoxie dieser Termin wohl noch etwas auf sich warten lässt, aber auch diesen Geschwistern schicke ich bereits jetzt meine besten Grüße und Wünsche voraus !

Jesus_diffus„Christus ist auferstanden, Er ist wahrhaftig auferstanden !“ Das ist die Freudenbotschaft, die von Ostern an alle Gläubigen ausgeht. Lassen Sie uns diese Botschaft und diese Freude, die den Ostersonntag so wichtig macht, ausstrahlen und mit unseren Mitmenschen teilen. Vielleicht sogar mit denen, die die wohltuende Freundschaft mit Jesus noch nicht erfahren haben.

Nun glauben Sie bitte nicht, liebe Leser, die schon etwas länger hier auf dem Blog dabei sind, dass ich in ein „schwülstig-pastorales-Wortgeklingel-Nirwana“ abtauchen würde, das unsere von den „Friedens-Schalmeien“ dieser Welt dauerberieselten Hirten gelegentlich ohne Not abzusondern pflegen. Natürlich gilt meine Sorge auch und gerade an diesem höchsten, christlichen Feiertage (ja, ihr Banausen, denen der Pastor es noch nicht beigebracht hat: Weihnachten war nur der Anfang, die irdische Mission Christi wurde auf Golgatha „gekrönt“) auch in diesem Jahr wieder den Gläubigen, die kein Dach über dem Kopf haben werden, um den Sieg Jesu über den Tod zu zelebrieren. Christen wie die Shouwang-Gemeinde in Peking/China, die  seit JAHREN keinen Mietvertrag unterschreiben konnte, weil die potentiellen Vermieter auf Druck der lokalen Behörden immer wieder zurückschrecken. Gemeinden wie die Yasmin-Gemeinde in Bogor/Indonesien, die seit Jahren das Grundstück, auf dem sie eine Kirche erbauen wollte, nicht betreten darf, weil der islamische Ortsbürgermeister sich auf Druck radikalislamischer Gruppen mit Zähnen und Klauen weigert, die Kirche in seinem Ort zu anzuerkennen. Ihr bereits begonnener Kirchenbau steht in der Gefahr, demnächst, so wie einige andere Kirchen Indonesiens in den letzten Wochen, mit Bulldozern plattgemacht zu werden. Die Yasmin – Gemeinde hat selbst Parlamentsabgeordnete auf ihre Seite bekommen, hat vor den höchsten Richtern des Landes Recht bekommen, muss aber dennoch mit einer Vertreibung oder gar Auflösung rechnen, weil sie kein festes Dach über dem Kopf hat.

Diesen und den immer zahlreicher werdenden, anderen Gemeinden auf dem gesamten Globus, denen tatsächlich die räumlichen Möglichkeiten genommen werden, sich zu versammeln, Christus, den Herrn, zu preisen und den dreifaltigen Gott zu loben, so wie wir es hierzulande fast als eine Art „Geburtsrecht“ betrachten (, das aber auch hier immer mehr unter Druck gerät, jedoch ist das ein ganz anderes Thema für eine andere Gelegenheit) gilt mein Gebet zu Ostern, gilt mein Flehen zum Vater aller Dinge, damit ihre Not auf Erden schon ein Ende haben möge. Viele Christen können sich nur unter konspirativen, „geheimen“ Voraussetzungen überhaupt versammeln. Auf geheimen Dschungel-Lichtungen, in staubigen Hütten an irgendeinem Stadtrand oder gar unter Tage treffen sie sich, um an ihrem Glauben festzuhalten, ohne sofort von einem feindseligen Umfeld diffamiert oder gar massakriert zu werden. Es scheint, dass die Tage der Urgemeinde, die u. a. in den berüchtigten „Katakomben“ Roms (also den unterirdischen Grabkammern) ihre Ursprünge hatte, zurückgekehrt seien. Wir sollten nicht so hochmütig sein, in diesen Verhältnissen „den engültigen Willen Gottes“ zu sehen, da uns die Bibel ja eindeutig verkündet, wie sehr der Vater sich um Seine Kinder sorgt und wie gerne Er ihnen Gutes tun will. Bitten wir Ihn darum. Klopfen wir an Seine Tür, aber nicht, um für uns, die Familie oder unsere Gemeinde etwas zu erbitten, sondern, damit Christen, die bei tödlicher Kälte, sengender Hitze, Regen, Wind etc. ihr Bekenntnis zum Gott der Bibel abgeben, dies vielleicht bald in einer körperlich weniger fordernden Umgebung tun können.

Was immer jeder, der viel bibelkundiger ist als ich, im eschatologischen Sinne auch von den an die ersten Gemeinden erinnernden Verhältnissen weltweit halten mag, ich bitte dennoch wieder an diesem Osterfest alle Gläubigen um einen kurzen Moment des Gedenkens, des Gebetes und vielleicht auch des Nachdenkens, wie man mehr für die Kirchen in Not tun kann. Vielleicht am Karfreitag, der sich für solche Reflexionen anbietet, aber auch an den anderen Osterfeiertagen.

In diesem Sinne verbleibe ich bis nach dem Osterfest, Ihr

Martin Clemens Kurz

P.S.: Meine Zeilen, die ich zum letzten Osterfeste 2012 verfasst habe, sind eigentlich noch immer aktuell. Wen das Thema „Warum Ostern mit Christenverfolgung zusammenhängt“ umtreibt, der kann ja diesen Beitrag gerne noch einmal lesen.

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