Vorschau: „Missions- und Begegnungstag 2013“ der „Hilfsaktion Märtyrerkirche“

Die seriösen Hilfswerke für verfolgte Christen haben eine sehr erfreuliche Angewohnheit: sie veranstalten mindestens einmal im Jahr „Kennenlern-Tage“, bei denen sich interessierte Gläubige über ihre Arbeit informieren können und Informationen zu verfolgten Kirchen erhalten. Oftmals aus „erster Hand“ von Glaubensgeschwistern, die dort „Zeugnis“ ablegen. Erst vor Kurzem habe ich hier im Blog auf den kommenden „open doors-Tag 2013“ hingewiesen.

Aber auch andere, im ähnlichen Bereich angesiedelte Hilfswerke leisten viel hervorragende Arbeit, meist im Zusammenhang mit lokalen Partnern, die die Bedürfnisse der Kirchen und Gläubigen in Not „vor Ort“ am Besten kennen. Die „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (soz. der deutsche Ableger von „voice of the martyrs USA bzw. Canada“) ist eines dieser Werke und sie hält am

  • Samstag, den 15. Juni 2013 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr,
    Petrus-Kirche
    Talstraße 21
    70794 Filderstadt – Bernhausen

hmkIhren „MISSIONS- UND BEGEGNUNGSTAG 2013“ ab. Dort sollen Christen, denen die Nöte ihrer verfolgten Geschwister auf dem Herzen liegen, die Möglichkeit haben, sich kennenzulernen, die Arbeit und die Mitarbeiter des HMK e. V. zu treffen, gemeinsam zu beten und Informationen zu erhalten und auszutauschen. In einem „Rahmenprogramm“ werden zwei sehr interessante Gäste erwartet, über die ich noch ein paar Worte verlieren will:

  1. Gilbert Hovsepian, Musiker und Sohn des 1994 ermordeten, iranisch-armenischen Pastors Haik Hovsepian wird über die Situation der Gemeinden im Iran berichten. Erst vor Kurzem hat er ein Musikvideo veröffentlicht, in dem er die Nöte inhaftierter Christen thematisiert. Es kann auf der Webseite der Hilfsaktion Märtyrerkirche geschaut werden. Die Familie Hovsepian wurde international für ihren Einsatz zu Gunsten inhaftierter Glaubensgeschwister bekannt. Nach der Ermordung von Pastor Haik und der Flucht vieler Hovsepians in die USA wurde auch ein Dokumentarfilm über das Schicksal Haik Hovsepians gedreht, der bereits mehrfach auf christlichen Medien hierzulande (ich selbst habe ihn auf „Bibel TV“ schon zweimal gesehen) verbreitet wurde und Einblick in die Lebenswelt iranischer Christen gibt.
  2. Als zweiten Gast freut sich die HMK auf Kamal Salim, einen ehemaligen PLO-Terroristen, der durch die Gnade unseres Herrn errettet wurde und nun über seinen faszinierenden Weg vom palästinensischen Gewalttäter zum Kind Gottes berichtet. Auf seiner Webseite steht heute sogar ein Link mit der Aufschrift „support Israel“, also „unterstützt Israel“. Wer hätte das gedacht, als der kleine Kamal 1957 geboren wurde ? Gottes Wege sind eben noch immer wunderbar und größer, als alles Menschenwerk. Salims Selbstdarstellung auf der Webseite macht Appetit auf mehr:

    1957 in einer großen, libanesischen sunnitisch-islamischen Familie im Herzen von Nahost geboren, sog er mit der Muttermilch islamischen Radikalismus ein und wurde von seinem Vater gelehrt, Juden und Christen zu hassen. …er führte seine erste, blutige Terrormission für die PLO in Israel im Alter von SIEBEN Jahren durch.

    Na, wenn das nicht neugierig macht, wie Kamal Salim dieser Kindheit entfliehen und zum „Apostaten“ und Nachfolger des Friedefürsten werden konnte, dann weiss ich aber auch nicht mehr. 🙂

Wir sehen, die HMK hat viel aufgeboten, um uns an der Wahrheit über Christenverfolgung Interessierten Informationen und Anregungen zum Nachdenken zu geben. Wer jetzt „neugierig“ geworden ist, kann auf der Webseite Kontaktinfos finden, um sich anzumelden oder noch mehr Infos zu bekommen.
Ich empfehle diese Veranstaltung hauptsächlich wegen Kamal Salim und Gilbert Hovsepian. GEHEN SIE HIN ! 🙂

(Quelle: „Stimme der Märtyrer“ 03/2013 und „kamalsaleem.com“)

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