Vorankündigung: „open doors Tag 2013“ mit Schwerpunkt Nigeria

Wir alle wissen es, liebe Leser, Nigeria ist ein Schlachtfeld. In Teilen der besser informierten, englischsprachigen Presse wurde schon vor Jahren der Begriff „killing grounds“ verwendet, der während der Südostasien-Kriege im zwanzigsten Jahrhundert geprägt worden war. Wer aufmerksam die Presse liest oder sich von christlichen Hilfs- oder Menschenrechtsgruppen informieren lässt, dem ist nicht unbekannt, was im Norden und in Zentral-Nigeria stattfindet.

opendoors-logo1Einzig die um „Äquidistanz“ bemühten Massenmedien und die immer mehr den aggressiven Islam hofierende Obama-Administration in Washington weigern sich bislang, den Konflikt in Nigeria als das zu erkennen, was er ist: ein Religionskrieg, den die „Boko-Haram“-Bewegung allen Nichtmuslimen erklärt hat. Die Obama-Regierung weigert sich ja bekanntlich auch bis heute, die Boko-Haram als Terrorgruppe zu klassifizieren und dementsprechend Maßnahmen nationaler und internationaler Art gegen sie anzustoßen. Das Hauptargument alle „Relativierer“ und Ignoranten ist dabei vor allem, dass es ja diverse, soziale Konflikte im bevökerungsreichsten Land Westafrikas gibt, die in einem solch „simplen Schema“ nicht erfasst werden könnten. Dies ist zwar richtig, denn die Konflikte zwischen sesshaften und nomadischen Volksstämmen sowie die klassischen, sozialen „arm-reich“-Konflikte sind im Lande stark ausgeprägt und spielen den Terroristen in die Hände.  Diese nutzen die vorhandenen Spannungen reichlich für ihr Ziel, die gewaltsame Islamisierung Nigerias, aus. Aber die „rote Linie“, die sich durch alle Terroranschläge zieht, ist die bereits erwähnte Kriegserklärung der Boko Haram.

Unter den andauernden Konflikten leiden naturgemäß zuallermeist die „Andere-Wange-Hinhalter“, die Christen. Ihre Gemeinden werden mit Handgranaten und Bomben angegriffen, ihre Kirchen abgefackelt und ihre Pastoren ermordet. Seit Jahren. Ohne, dass dies einen wirklichen Aufschrei des Entsetzens in unseren Kirchen, unseren Medien oder gar unter unseren Politikern ausgelöst hätte. Die Massendemonstrationen, engagierten TV-, online- und Printmedienberichte bleiben aus, nur sehr wenige Organisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses bleiben am Thema dran. Für deren Hartnäckigkeit muss man dankbar sein und so ist es mir eine Freude, die Einladung von „open doors“ hier weiterzugeben, sich am „open doors Tag 2013“ zusammenzufinden für die verfolgten Christen auch aus Nigeria.

  • Der „open doors Tag 2013“ findet unter dem Motto „GOTTES UNFASSBARE WEGE“ statt und zwar am
    Samstag, den 27. April 2013 in Kassel, Kongress Palais von 10.00 – 17.00 Uhr.

Sprecher, die als Missionare in Afrika einzigartige (nicht nur die üblichen, positiven „rejoice“-Erfahrungen, die in bestimmten Freikirchen so gerne als einzig „präsentable“ Zeugnisse geduldet werden) Erfahrungen gemacht haben, werden den Anwesenden aus ihrem Leben berichten. Ebenso sind zwei Witwen christlicher Märtyrer aus Nigeria eingeladen, den Gästen von ihren Erfahrungen mit dem islamischen Terror, der ihnen die Ehemänner nahm, zu berichten. Vor allem, wie sie heute mit dem Geschehen umgehen, ob und wie sie den verblendeten Tätern vergeben konnten und wie sie heute ihr Leben bestreiten, dürfte von großem Interesse für alle Gläubigen sein. Der offizielle Text zur Veranstaltung lautet:

Der Open Doors Tag ist Botschaft und Bewegung zugleich. Als einen Aufruf gegen das Vergessen zeigen wir an diesem Tag unsere Verbundenheit mit Millionen verfolgter und benachteiligter Christen. Wenn sie von Gefahr bedroht und ihr Glaube an Jesus durch zermürbende Ausgrenzung auf eine harte Bewährungsprobe gestellt werden, wenn unausweichlich die Frage vor ihnen steht: „Wie weit bist du bereit zu gehen auf Gottes unfassbaren Wegen?“ will Gott ihrer Schwachheit  mit seiner Stärke aufhelfen. Deshalb beten wir für unsere Glaubensgeschwister.

Ich empfehle, dorthin zu fahren und sich mit Menschen, Christen zumeist, denen dieselben Angelegenheiten auf dem Herzen liegen, auszutauschen. Mit ihnen zu beten, und sich von Gottes Geist inspirieren zu lassen. Wem es nicht möglich ist, persönlich den Weg nach Kassel zu finden, dessen Kirchengemeinde könnte in Zusammenarbeit mit „open doors“ auch einen live-stream der Veranstaltung organisieren, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Entsprechende Infos gibt es auf der Webseite von Open Doors Deutschland.

(Quelle: „open doors Deutschland“)

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