Indonesien: erneut Brandanschläge auf Kirchen in Sulawesi

Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist es erneut zu Brandanschlägen auf Kirchen gekommen. Wie der „Jakarta Globe“ berichtet, sollen dabei aber keine Menschen zu Schaden gekommen sein. Es wurden Molotow-Cocktails in die Kirchen geworfen. Die daraus entstehenden Brände konnten aber schnell wieder kontrolliert werden.

Betroffen waren die „South Sulawesi Indonesian Christian Church (GKI)“ und die „Toraja Klassis Makassar Church Panakkukang Congregation“ in Makassar. Beide Kirchen wurden gegen 04.00 Uhr attakiert. In der Folge der laut des „JG“ sozusagen „koordinierten“ Angriffe, die auf vorangegangene, ähnlich gestaltete Attacken folgten, werden nun die Kirchen im südlichen Sulawesi auf Anweisung des Polizeichefs von Süd-Sulawesi, Mudji Waluyo, durch deutlich sichtbare Polizeikräfte bewacht.

Wir werden alle Kirchen in Makassar beschützen. Es sind mindestens zwei Angehörige der Anti-Aufruhr-Polizei deutlich sichtbar vor jeder Kirche postiert, während andere Kräfte ein weniger offensichtliches Auge auf die Gebäude haben. Wir werden auch Videoüberwachungsanlagen an jeder Kirche anbringen.

Ein Sprecher der Polizeibehörde in Jakarta, Brigadegeneral Boy Rafli Amar, geht im Zusammenhang mit den Anschlägen davon aus, dass dadurch Konflikte zwischen Christen und Muslimen angefacht werden sollen.

(Quelle: „the Jakarta Globe“ vom 14. Februar 2013)

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