Tansanischer Pastor wurde geköpft

Tansania

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Die nüchterne Art und Weise, in der „allafrica.com“ über die Vorgänge berichtet, die sich am 11./12. Februar 2013 im tansanischen Buseresere abgespielt haben, macht die Fakten nur umso klarer und lässt jedem aufmerksamen Leser mit einem Rest Anstand und Gewissen kalte Schauer über den Rücken herunterlaufen. Ein christlicher Gemeindeleiter der „Tanzanian Assembly of God“ – Kirche (TAG) wurde im Rahmen inter-religiöser Kämpfe getötet, die sich an der Frage der „Halal“-Schlachtung von Nutzvieh entzündet haben müssen. Muslimische Jugendliche hatten nämlich versucht, von Christen betriebene Schlachtbetriebe an der Ausübung ihrer Tätigkeit zu hindern und zu schließen. Im Rahmen dieser schariakonformen Gewaltexzesse wurde Offensichtlich Reverend Mathayo Kachili in die Konflikte hineingezogen und schließlich (halal-gemäß ? Ok, das war zynisch.) dahingeschlachtet.

Ein Polizeisprecher erwähnt in diesem Zusammenhang, dass die Konflikte schon länger andauern sollen, nachdem ein Teil der islamischen, religiösen Autoritäten der Region verlangt hatten, dass es keine „nicht – Halal“- gemäßen Fleischprodukte mehr geben dürfe. Dazu müssten alle von Nichtmuslimen (in dieser Region eben Christen) geführten Schlachtbetriebe geschlossen werden. Im Rahmen einer von fanatisierten Jugendlichen dann unternommenen Kampagne, um diese schariagemäßen Vorgaben umzusetzen, wurden Christen in dem Ort Buseresere mit Knüppeln und Macheten angegriffen. Ein Schlachter sollte dabei u. a. ganz direkt gezwungen werden, sein Geschäft aufzugeben.

Wie Pastor Kachili nun in dieses Bild passt, ist noch unklar. Vermutlich hat er versucht, zwischen den Parteien zu vermitteln und wurde von den jeglicher Vernunft und Menschlichkeit verlustig gegangenen Tätern attackiert und, wie „allafrica“ schreibt, „geköpft“. Die Gewaltorgie wurde schließlich auf Anweisung des regionalen Polizeipräsidenten durch Spezialkräfte der Anti-Aufstandseinheiten beendet. Polizeisprecher Denis Stephano wies außerdem darauf hin, dass es mehrere Verletzte gegeben habe, die in örtlichen Krankenhäusern zur Behandlung aufgenommen worden seien.

(Quelle: „allafrica.com“ vom 12. Februar 2013)

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2 Gedanken zu “Tansanischer Pastor wurde geköpft

  1. Diese Dinge erinnern mich ganz fatal an dieses ganze Trara um „Halal“-Gerichte in deutschen Cafeterien. Und an die Abschaffung sämtlicher Schweinefleisch-haltigen Nahrungsmittel in öffentlichen Kantinen. Vermutlich wollen wir so in Deutschland vermeiden, dass auch hier Schlachter oder Restaurant-Besitzer niedergeknüppelt werden, wenn sie „nicht-halal“-Waren anbieten. Vorauseilender Gehorsam vor der Macht, die da kommt. (Ironie an:) Ich überlege ernsthaft, auch Muslim zu werden, dann kann ich bald im Namen Allahs randalieren und jeden, der mich daran hindern will, als „islamophob“ beschimpfen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. (Ironie aus.)
    Jetzt werfe ich mir erstmal ein ordentliches Schweineschnitzel in die Pfanne. Hätte nie gedacht, dass solch eine banale Tätigkeit einmal ein Akt des Widerstandes werden würde.

  2. Pingback: Terroristen in islamischen Ländern genießen christliches Blut « kopten ohne grenzen

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