Kasachstan lässt usbekischen Pastor ziehen…

Wir hatten hier im Blog darüber berichtet, dass in Kasachstan auf Wunsch der usbekischen Behörden ein christlicher Geistlicher festgesetzt wurde, dem von Organen seines Heimatlandes das „Praktizieren von Religion außerhalb der staatlichen Regeln“ vorgeworfen wurde. Diese hatten gegenüber Kasachstan auf die Auslieferung Djabbarbergenovs gedrängt.

Makset Djabbarbergenov und Familie

Makset Djabbarbergenov und Familie

Makset Djabbarbergenov ist nun am 04. Dezember 2012 von den Behörden Kasachstans aus der Haft entlassen und gemeinsam mit seiner Familie nach Europa abgeschoben worden. Am 05. Dezember 2012 landete ihr Flieger in Frankfurt/Main und von dort aus wurden sie in eine sichere Unterkunft in einem anderen Staat verbracht. Kasachstan hat gegen Pastor Makset, der sich im Jahre 2000 bekehrte und seitdem in verschiedenen Funktionen den Gläubigen in seiner Heimat gedient hatte, jedoch eine Rückkehrsperre bis zum Jahr 2017 verhängt.

Soll mal keiner sagen, es gäbe keine guten Nachrichten mehr. So bedauerlich es ist, dass Christen nun offensichtlich auch in Innerasien nicht mehr unseren Glauben leben und die gute Nachricht des Evangeliums verbreiten können, so sehr muss man sich individuell für Pastor Makset und seine Familie freuen, dass sie zunächst einmal durchatmen können und Ruhe vor Verfolgung und Gewalt durch islamische Fanatiker und deren staatliche Handlanger haben. Es bleibt aber besorgniserregend, dass zunehmend aktive, überzeugte Christen in Ländern wie Pakistan, Usbekistan oder Kasachstan, in Indonesien oder Malaysia „unerwünscht“ sind und in den noch freien Westen vertrieben werden. Die Komplizenschaft staatlicher Organe bei diesen Vertreibungen ist ebenfalls weiterhin kritisch zu sehen und müsste aufmerksam beobachtet und analysiert werden.

Freuen wir uns dennoch zunächst für die Familie Djabbarbergenov und wünschen ihnen Gottes Segen und viel Advents-Frieden und erstmal ein frohes, erfülltes Weihnachtsfest. Nur Gott weiss, wo und wie sie in der Zukunft noch ein Segen für andere Usbeken seien können.

(Quelle: „compass direct“ vom 05. Dezember 2012)

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