Es reicht erstmal, danke und dann…

Es ist jetzt knapp zwei Jahre her, dass einige Christen aus verschiedenen Berliner Freikirchen die Frage zu diskutieren begannen, ob wohl genug über die schrecklichen Details der weltweiten Verfolgungswelle gegen Christen in unseren Gemeinden bekannt sei. Ob es nicht vielleicht notwendig wäre, mehr, offener und geistlich viel aufrichtiger zu informieren, um damit die Grundlage für Gebete und Aktionen legen zu können. Erstaunlich schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass dies der Fall sei und es jetzt auch an der Zeit sei, die wenigen Christen Berlins, die in Aktivitäten zu Gunsten verfolgter Geschwister engagiert sind, miteinander zu vernetzen. Wir wollten „Katalysatoren“ einer positiven Entwicklung sein und ein wenig „wider den Stachel der bewussten und unbewussten Ignoranz“ in unseren Kirchen löcken.

TransparentNun, wie es manchmal so geht, werden nicht alle Blütenträume wahr. Wir hatten die Macht der Widerstände, die Kraft der Verblendung, mit der der Teufel die angeblichen Gläubigen, Kirchliche Leiter wie Laien, in seinem Bann hält und den Willen in den Gemeinden, sich „nur um seinen eigen Mist“ zu kümmern einfach unterschätzt. Christen, so war unsere Grundannahme, sind offen für Informationen, sind offen dafür, auch mal die „Augen geöffnet“ zu bekommen und umzudenken. Das müssten sie auch sein, denn schließlich ist „umdenken“, sein Leben „umkrempeln“ ja auch Teil der Bekehrung und der wahren Hinwendung zu Gott und seinem Sohn Christus (sowie zum Heiligen Geist, also seid bitte nicht sauer, liebe Pfingstler, ich habe Ihn ja nicht vergessen). Die Macht der Widerstände gegen unsere Bemühungen und die Halbherzigkeit mancher „Verbündeter“ unseres Gebetskreises hatten aber sehr schnell die Geduld und die Nervenkostüme Einiger von uns zermürbt. Sie gaben auf, bevor es noch richtig losging. Krankheiten und Umzüge in die weite Welt taten das Ihrige dazu, dass der Kreis immer kleiner wurde, der regelmässig für die Verfolgten beten wollte.

Schon nach wenigen Monaten stand ich dann mit dieser Initiative alleine da. Was nun ? Also ich wusste, dass es kaum eine Adresse für aktuelle Nachrichten über die Verfolgung gibt. Außer dem „Arbeitskreis Religionsfreiheit“ der Evangelischen Allianz, der regelmässig interessante Nachrichten sammelt, und einigen wenigen, christlichen Medienspiegeln ist die Auswahl in unserer Sprache dann doch relativ dünn. Das hat sich übrigens auch in den vergangenen zwei Jahren nicht geändert. Also begann ich, vor allem englische Artikel diverser online-Auftritte zu übersetzen und gelegentlich, so ehrlich sollte ich wohl heute sein, auch ein wenig zuzuspitzen. Wobei ich weder auf gängige, politisch-korrekte Sprachregelungen, noch auf eine unnötige „Schere im Kopf“ Rücksicht nahm. Ehrliche und unerschrockene Berichterstattung sah und sehe ich eben auch als Teil des „geistlichen Kampfes“ an, den Christen gegen die „Mächte des Bösen“ und die finsteren Umtriebe aus der unsichtbaren Welt führen müssen. (Unehrliche und verlogene Nachrichten bekommen wir Gläubigen ja schon von den Massenmedien und viel zu oft von unseren Kirchenoberen zur Genüge.) Wahrheit in aller Offenheit schien mir ein Schwert für das „Gute“ zu sein. Lesen Sie zur Vertiefung des Themas „geistliche Auseinandersetzung“  ruhig mal wieder Ihre Bibel, ich werde jetzt nicht näher auf diese Selbstverständlichkeit eingehen. Soviel also zur Einrichtung dieses Blogs, der irgendwann anfing, extrem viel meiner Zeit in Anspruch zu nehmen.

Auch die „Vernetzung“, zugegebenermaßen: keine Angelegenheit, für die ich ein echtes, natürliches Talent hätte, gab ich nicht auf. Verschiedenen geistlichen „Amtsträgern“ und unzähligen (nun, ja, zumindest von mir nicht nachgezählten) Christen in diversen Gemeinden stellte ich die Frage, die da lautet: „Was tust du, was tut deine Gemeinde, um verfolgten Christen zu helfen ?“ Vielleicht hätte ich mir dies sparen sollen, denn die Reaktionen darauf waren, extrem vorsichtig formuliert,  desillusionierend. Manchmal ist eben „ignorance“ doch „bliss“ („Ignoranz ist ein Segen“, für alle, „Nichtengländer“) wie man im englischen Sprachraum zu wissen glaubt. Die lauen Ausreden, die man zu hören bekommt, wenn man das Thema „Christenverfolgung“ in Berliner (evangelischen, aber  sorry bis zu den Katholiken und Orthodoxen hab ich´s nicht mehr geschafft) Gemeinden anspricht, sind in ihrer, auch spirituellen, Durchsichtigkeit und Fadenscheinigkeit ein Schlag in die Gesichter der bereits geprügelten Christen in Nigeria, Nordkorea oder Pakistan. Ich erfuhr in erschreckender, auch emotional tiefbelastender Art und Weise, wo der Begriff „Fremdschämen“ herkommt. Wenn solche „lauen“, rückgratlosen, faulen und herzlosen Leute sich Christen nennen, wer wird dann, biblisch gesprochen, noch „ausgespien“ ???? Bitte verzeihen Sie mir an dieser Stelle meine Wortwahl, aber Sie haben eben nicht mitangesehen und -gehört, was mir Kirchenvertreter und „einfache“ Gläubige so alles zugemutet haben während meiner noch ausgesprochen vorsichtigen Erkundungstour durch die Gemeinden.

Leider sah also nicht jeder kontaktierte Christ meine Lese-Empfehlungen, Gebetsaufrufe, meine Aufforderungen zur Teilnahme an Mahnwachen, Demonstrationen und Unterschriftenaktionen zu Gunsten verfolgter Christen als hilfreich an. Das hatte ich auch gar nicht erwartet, denn ich verstehe durchaus, dass verschiedene Gemeinden und Gläubige eben auch verschiedene Rufe und Berufungen haben. Die Welle der Ablehnung aber, die mir vor allem aus Kirchenkreisen entgegenschlug (und bis heute entgegenschlägt !), hat mich doch tatsächlich etwas verbittert, tief enttäuscht und gelegentlich gar erschüttert. Dabei gab es in den Schattierungen der Ablehnung doch tatsächlich Abstufungen. Es war alles dabei von offen gezeigter Skepsis (meiner Person oder meinem Anliegen wegen, das sei dahingestellt) über besorgte Nachfragen, ob solch ein Engagement auch von den Kirchenleitungen genehmigt würde bis hin zu den bereits erwähnten, oft extrem dünnen Ausreden, die eine eiskalte Igoranz verdecken sollten, war alles dabei. Das hat mich mehr als einmal irritiert, enttäuscht und auch wütend gemacht. Da haben allzuviele Berliner „Christen“ ihre Hände in der Unschuld kurzer „open doors“ Gastspiele oder des „Gebetstages für die verfolgten Kirchen“ im November gewaschen.

Jetzt aber, auch nach einigen Wochen, in denen ich das Thema „Christenverfolgung und ihre Reaktionen in unseren Gemeinden“ nur aus der Distanz beobachtet habe und mich gezwungenermaßen sehr persönlichen Angelegenheiten widmen musste, hat sich scheinbar nichts Wesentliches getan. Zwar gibt es in meiner Stadt seit Jahren eine sehr, sehr brave und hoch ehrenwerte Gruppe, die für die Befreiung Nordkoreas von seinem diabolischen Regime (nein, diesen Begriff verwende ich nicht leichtfertig) betet, aber von einer „Welle der Anteilnahme für verfolgte Christen“ sind die Gläubigen, sind vor allem auch die Kirchen in meiner Heimatstadt so weit entfernt wie vor zwei Jahren. Kurz gesagt: was immer die Ziele gewesen sein mögen, die unsere kleine Gruppe vor zwei Jahren ins Auge gefasst hatte, wir haben sie nicht erreicht ! Kein Segen in Sicht, Mission nicht erfüllt. Das geht tief.

Das alleine wäre schon ernüchternd und Grund genug, tief in sich zu gehen und über die „Berufung“ oder eben die Zweifel an derselben zu meditieren. Jetzt aber kommt gerade aus Kirchenkreisen immer häufiger nicht nur Ignoranz sondern offene Gegnerschaft gegen das Thema der Christenverfolgung (dem u. a. nicht ganz zu Unrecht ein Potential dafür unterstellt wird, mit dem weltweit als Verfolger hervortretenden Islam anzuecken), gegen den „Gebetskreis“, gegen meine Person und die Dinge, die ich als biblisch gesichert ansehe und für gesellschaftlich relevant halte. Ich erwähne hier nur einmal eine e-mail, die ich unlängst als Kommentar zu einem Artikel erhielt, in der ich des  „Rassismus“ bezichtigt wurde, weil ich als Gebetsanliegen nicht alle Verfolgten eines südostasiatischen Bürgerkriegs erwähnt hatte, sondern zunächst einmal die Christen in die Gebete anderer Christen eingeschlossen sehen wollte. (Davon, auch für andere Menschen in Not zu beten, habe ich jedoch nie abgeraten oder dagegen argumentiert. Wo ist also mein „Rassismus“ ????)  Ganz abgesehen davon, dass meine Definition des Begriffes „Rassismus“ deutlich anders aussieht, als die des (natürlich anonymen) Autoren besagter e-mail und ich den inflationären Gebrauch dieses Begriffes in linken Kreisen als Verwässerung der Bedeutung eines wichtigen Wortes ansehe, möchte ich mir einfach nicht mehr „religiösen Rassismus“ vorwerfen lassen, wie es leider geschehen ist. Wer etwas über religiösen Rassismus (und ich benutze den Begriff an dieser Stelle im Sinne meiner Kritiker) wissen will, der sollte die Christen im Norden Nigerias befragen. Alle, die meinen Blog kennen, wissen, was ich damit sagen will.

Kurz und schlecht: ich bin es leid, missverstanden, falsch zitiert, verleumdet und nun auch noch als „religiöser Rassist“ beschimpft zu werden. Von den „Weltlichen“, den Leuten, die Christus nicht kennen, erwarte ich nichts Anderes. Aber von meinen Mitchristen bin ich nun doch mittlerweile soweit angewidert, dass ich hiermit nach zwei Jahren des Kampfes gegen Windmühlen mein Don-Quijote-Dasein pausieren lasse. Vielleicht dauerhaft. Es tut mir leid für die „Sache“, aber ein Einzelkämpferdasein in dem ich mich auch noch gegen „Warnungen“ vor meinem Blog, gegen Rassismusvorwürfe und „Islamophobie“-Geschwätz (alles aus Kirchenkreisen) verteidigen soll, vermiest mir die „Lebensqualität“ inzwischen dermaßen, dass ich diesen Blog erstmal ruhen lasse. Unabhängig davon, dass mein Mitautor „Jemeljan“ völlig frei ist, je nach seiner Zeit, weiter Artikel hier zu veröffentlichen, wenn er es möchte. Ich selbst erhoffe mir jedoch erst einmal nichts mehr davon. Die Zeit der wenig zielgerichteten „Breitband“-Information ist wohl erstmal vorbei. Wenn da nur nicht die kleine Stimme im Ohr wäre, die mir sagt, dass ein bischen Verleumdung durch Pseudochristen aus mehr oder minder linksextremistischen Gemeinden gar nichts ist im Vergleich zu den Diskriminierungen, Vertreibungen und Qualen, die Gläubige in anderen Ländern für Jesus  zu erdulden haben…

In diesem Sinne. Bitte lesen Sie bei Interesse doch regelmässig hier weiter:

http://www.ead.de/no_cache/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten.html

Dort finden sich auch oft Pressemeldungen wiedergespiegelt, die das Thema aufgreifen. Wer sich also „bis zur nackten Hoffnungslosigkeit“ die Kante mit schlechten Nachrichten geben will, der findet  Quellen dafür.

Ich bedanke mich bei allen Zuträgern von Informationen, bei allen Gläubigen, die ich auf Mahnwachen und Demonstrationen für verfolgte Christen getroffen habe, bei allen Hilfsorganisationen, die im Glauben, fleissig und unablässig konkrete und dringend benötigte Hilfe vor Ort leisten und deren Loblieb ich im privaten Umfeld auch weiterhin singen werde, und natürlich vor allem bei allen Lesern. Bitte fühlen Sie sich frei, weiterhin in Ihren Gemeinden, im Bekannten- und Freundeskreis die Anliegen diskriminierter und verfolgter Christen vorzutragen. Ich werde es, ganz individuell und ohne übergeordneten Zusammenhang oder „Sendungsbewusstsein“ und höhere Ansprüche auch weiterhin tun.

Gott segne Sie !

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4 Gedanken zu “Es reicht erstmal, danke und dann…

  1. Lieber Martin,
    ein zäher Kämpfer waren – nein sind – Sie.
    Doch Ihre momentane Reaktion ist nachvollziehbar.
    Bald kommt die Zeit, da Sie wieder Kraft und Zuversicht gesammelt haben, um erneut mit verstreuten, gleichgesinnten Optimisten gegen Ignoranz und Dummheit in einer weitgehend gottverlassenen, verrotteten Evangelischen Kirche anzugehen.
    Gott befohlen!

  2. Werter Stefanus1, werter Blogbetreiber,

    ich kann es wirklich von Herzen verstehen, dass Sie verbittert sind. Der ganze Text spricht letztlich Hoffnungslosigkeit, ja, Schmerz und und Wut, berechtigte Wut aus. Ihr berechtigter Ärger betrifft Kirchenkreise und Gemeinden, die sich in ihrer eigenen engen christlichen Welt suhlen und sich selbst beweihräuchern und andere wie Sie sogar noch in die rechte Ecke drängen, weil sie weder Sie noch Ihr und auch mein Anliegen verstanden haben. In dieser letztlich ungeistigen, aber auch unchristlichen Athmosphäre wird dann auch noch Unrecht begangen und die Boten werden degradiert und ihnen wird voller Vorurteilen unterstellt, Böses gegen den Islam zu wollen.
    Das schmerzt zu Recht.

    Diese Menschen haben nicht erkannt, dass das Böse aus dem Herzen des Islam kommt. Sie haben nicht erkannt, dass sie Jesus verraten, wenn sie den Gott des Islam als den ihrigen ansehen. Die babylonische Sprachverwirrung ist perfekt. Wenn Muslimfunktionäre Begriffe wie Liebe und Freiheit und insbesondere Frieden verwenden, meinen Christen, dass diese Begriffe von ihrem Verständnis her die sind, die sie aus ihrer christlichen Tradition her kennen und erkennen nicht, dass Liebe nur Muslimen und Menschen, die zum Islam konvertieren, von Koran wegen geschenkt werden darf und das Freiheit und Frieden die Freiheit und der Frieden unter dem Deckmantel des Islam als Leitkultur meint. Sie lieben die Harmonie, sie scheuen die echte geistige Auseinandersetzung. Ja, sie sind feige, weil sie sich nicht die Mühe machen, sich mit dem Islam in ernsthafter Weise auseinander zu setzen. Sie unterstellen allen Islamkritikern gegen Muslime zu hetzen, was jedoch, wenn es sich um ernsthaft bemühte und ernst zu nehmende Islamkritiker handelt wie Sie, in keiner Weise zutrifft. Sie arbeiten mit dem Prinzip „Islamkritiker als Feindbild“ ohne sich mit den Argumenten, die ernsthafte Islamkritiker vorlegen, wirklich auseinanderzusetzen. Das passt doch sooo schön in die Agenda „Kampf gegen rechts“. So kommen Vorurteile, Feindbilder, aber auch Dummheit und Borniertheit in die Welt.

    Ich glaube, dass wir diesen Damen und Herren dieses alles nicht verübeln dürfen, denn sie wissen wirklich nicht, was sie tun, indem sie den Islam hofieren. Sie leben in einer Zeit, in der Kirchen, Presse und Politik den Islam schönreden im TV, in der Zeitung, in den Medien in dem warmen Bad des Relativismus und des Synkretismus. Da werden munter eine Moschee mit einem Kirchengebäude, Mohammed mit Jesus, der Ramadan mit der christlichen Fastenzeit, die Bibel mit dem Koran, Frauenrechte im Islam und Christentum, der Gott des Islam mit dem christlichen als gleichwertig und gleich aussagekräftig miteinander verglichen und als gleich wertvoll hingestellt, nur, um nicht der ausgrenzenden Wahrheit auf die Spur kommen zu müssen. Da hält ein Imam Idriz eine Rede und schon sind alle Christen wieder glücklich. Das ist doch so schön einfach und fühlt sich so wohl an. Was sich wohl anfühlt, ist unangreifbar gut. Sie haben die Gefahren nicht erkannt und wollen die Gefahren nicht erkennen, die vom Islam ausgehen. Sie lassen sich, weil es so schön einfach ist, einlullen von den Friedensschalmeienreden der Islamvertreter, der in dem Satz gipfelt: „Islam ist Frieden“.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen eine echte Pause. Ruhen Sie und Ihre Seele sich aus und sammeln und tanken Sie neue Kraft, die Ihnen der dreifaltige Gott schenken möge, weil er sie uns und Ihnen zugesagt hat, in dem Bemühen, die Menschen weiterhin für das Leid und die Ungerechtigkeit in kommunistischen und islamischen Ländern zu sensibilisieren. Lassen Sie sich durch solche Menschen nicht entmutigen. Damit nehmen Sie diese Menschen zu wichtig. Ich kann Ihnen versichern: Diese Menschen nehmen sich wichtig, sie sind es aber im besten Sinne nicht, eher im Gegenteil. Sie schaden in ihrer geistigen Unbeweglichkeit dem Christentum auf Effektivste. Sie basteln sich ein Christentum zusammen, welches nicht im Einklang mit der Verkündigung unseres Herrn Jesus Christus steht, der uns nämlich um seine Nachfolge gebeten hat.

    Wir müssen einfach nur vielleicht eine andere Strategie überlegen und uns wirklich nur auf das Leid unserer verfolgten Christen konzentrieren, allein auf diese Tatsachen ohne die Verursacher, obwohl dies für jeden sichtbar, offen zutage tritt, zu nennen. Wir wollen offensichtlich zuviel. Die Hilfsorganisationen machen es richtig. Sie wissen zwar, dass der Islam die Ursache dieses Leides von Christen in den dortigen Gefängnissen ist, so wie der Kommunismus/Sozialismus die Ursache dieses Leides ist, dass der Terror aus dem Herzen des Islam, dem Koran, dem Kommunsimus, dem Kapital, stammt, sagen dies aber nicht. Diese Ursachen werden jedoch weder bei open doors noch bei Kirche in Not noch bei CSI und anderen direkt genannt. Sie wissen, dass sie verlieren würden, wenn sie die Täter in den Rahmen der Ursachenwahrheit nennen würden. Dafür ist die westliche Welt einschließlich der Kirchenwelt offensichtlich noch nicht reif genug.

    Es ist unendlich schwer, die Wahrheit zu verschweigen, wenn diese Leidursachen erkannt sind. Aber die Welt ist offensichtlich noch nicht reif für dieses Wissen.

    Ich bitte Sie, sich nicht entmutigen zu lassen. Sie sind auf dem richtigen Weg. Bleiben Sie diesem Weg treu, egal, wie Sie sich entscheiden. Von Herzen alles Gute für Sie und Ihre Familie und viel Segen für Ihr Tun.

    Abschließend möchte ich noch einen Artikel verlinken, der mir die Tränen in die Augen hat schießen lassen allerdings im Guten. Solange so etwas noch vorkommt, ist die Welt noch nicht verloren:

    http://koptisch.wordpress.com/2012/12/04/das-uganda-wunder/#comment-44530

    Dieser Artikel möge Ihnen Ermutigung sein, weiter zu kämpfen für die gute Sache der in Verfolgungsnot geratenen Glaubensgeschwister und allen verfolgten Menschen.

  3. lieber martin,

    sie sind mir ein wichtiger geistiger mitkämpfer geworden, und gedanken an sie haben mich oft wieder aufgerichtet.
    selbst leider krank und nicht mehr sehr leistungsfähig – deshalb vielleicht zu oft versagt ihnen eine aufmunternde und vor allem DANKBARE email zu senden.

    ja, erholen sie sich erstmal, liebe gebete werden sie begleiten.
    sie tragen längstens wunderbare früchte, nur sind diese noch nicht so sichtbar.

    auch ich kämpfe in meiner näheren umgebung oft noch ohne sichtbares ergebnis – für aufklärung und eintreten für unsere verfolgten geschwister.

    aber es gibt auch heute noch zahlreiche menschen, die guten willens sind, aber sie sind jahrelang in die irre geleitet worden – jedoch nach wahrheit und wahrhaftigkeit strebende christen werden hoffentlich endlich wach werden.

    wenn nur mehr – vor allem auch ältere – menschen mehr die möglichkeit wahrer informationen hätten, unsere medien machen sich mit ihrem verschweigen und direkten lügen direkt mitschuldig an leid und tod von unschuldigen menschen.

    oft richte ich mich auf an glaubensbeispielen von wahren christen, besonders auch von ex-muslimen.
    manchmal denke ich, der islam wurde uns als prüfung auferlegt, um uns endlich wach zu rütteln und das geschenk „zur freiheit“ , das in der lehre christi zu finden ist neu zu begreifen und anzunehmen.

    Dr.Nabeel Qureshi ex-islamischer Apologet über seine Studien zu Jesus

    Walid Shoebat Endzeit Heute – Episode 1 – Einführung (part 1-9)

    MÖGE GOTT SIE WEITER SEGNEN UND BESCHÜTZEN !

    anne

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