Evangelische Kirche in Aleppo ist gezielt zerstört worden

Syrien

Die evangelisch-arabische Kirche im historischen Altstadtviertel Jedeideh von Aleppo wurde am 07. November 2012 durch einen gezielten Sprengstoffanschlag zerstört. Ihr Pastor Ibrahim Nasier spricht in diesem Zusammenhang von einer „Tat bewaffneter Gruppen, die aus reinem sektiererischem Hass handelten“.
„Sektiererischer Hass“ bedeutet decodiert immer soviel wie:  Gewalt durch radikale Islamisten, die „Allahu Akbar“ rufend alle „Ungläubigen“ dahinmetzeln und ihre Gebetsstätten vernichten. In Syrien sind durch Gelder aus Katar und Saudi-Arabien angeworbene Söldner unterwegs, die den „Dschihad“ über alle Alawiten und Christen bringen. Ihr Ziel ist es, unter dem Deckmantel einer „Befreiungsarmee“ oder als „Rebellen“ getarnt, die Scharia in Syrien aufzurichten und den sunnitischen, radikal-salafistischen Islam als Grundlage für ein kommendes „Kalifat“ zu errichten. In diesem Zusammenhang ist vermutlich auch das Attentat auf die Kirche in Aleppo zu sehen.

Der katholische „fidesdienst“ schreibt zu dem Anschlag:

Pastor Ibrahim Nasir ist „verbittert und traurig, wie alle syrischen Bürger“ angesichts dieser Geste, die die Christen „untröstbar“ macht.

Nun, die vielen, guten Wünsche, Gebete und Hilfsgüter von Christen und Menschenrechtlern aus Deutschland werden sicher die Wunden der Geschwister in Aleppo heilen….ach, ich vergaß, hierzulande kümmert sich ja kaum jemand um verfolgte Christen. Selbst die Bundeskanzlerin muss sich üble Diffamierungen auch aus Kirchenkreisen anhören, wenn sie mal in einem Nebensatz darauf hinweist, dass Christen die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft sind. Ein läppischer „Gebets-Sonntag“ einmal im Jahr, an dem die evangelischen Kirchen ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen versuchen um dann die restlichen 364 Tage des Jahres die Verfolgten und ihre Hilfeschreie weiter zu ignorieren, macht da keinen wirklichen Unterschied. Er ist weniger als ein Feigenblatt.

Nur Leute wie der „HMK e. V.“, „open doors“ oder „Schwester Hatune“ sind sind noch ernstzunehmen, wenn es um Hilfe für verfolgte Christen geht. Spenden sollte man also nicht in der lokalen Gemeinde oder einer in Sachen Christentum höchst indifferenten Organisation wie „Amnesty“, sondern den eben genannten Gruppen, die tatsächlich Hilfe vor Ort bringen.

(Quelle: „fidesdienst“ vom 09. November 2012)

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