das ultimative Opfer Christi – Muslime fühlen sich dadurch beleidigt in Pakistan (UPDATE)

Pakistan

Was passiert, wenn ein christlicher Prediger auf einer Beerdigung über den Opfertod Christi spricht, der uns Gläubige für immer von der Pflicht Tier- oder gar Menschenopfer zu bringen, befreit hat ? Das kommt auf das Land an, in dem solche Predigt gehalten wird. In Deutschland würde (noch) nichts passieren, in Südafrika oder Brasilien vermutlich auch nicht. In Pakistan sieht das jedoch bereits anders aus.

Der Prediger Karma Patras aus der Pandschab-Provinz in Pakistan wurde gebeten, auf der Beerdigung eines Gläubigen am 13. Oktober 2012 in einem Nachbarort namens Mehmandwali zu sprechen. Karma Patras ist Gemeindeleiter einer Pfingst-Kirche im Ort Bado Malhi in der erwähnten Provinz Pakistans. Er kam gerne der an ihn gestellten Bitte nach und sprach auf der Beerdigung. Was dann passierte, beschreibt sein Sohn, Robin Masih, in etwa derart:

Unter den Anwesenden Trauergästen waren auch Muslime, die sich durch die Erwähnung des stellvertretenden Opfertodes Christi daran erinnert wussten, dass sie selbst noch immer den altertümlichen und barbarischen Tier-Opferritualen, die der Islam aus vorchristlichen Zeiten übernommen hat, unterworfen sind. So überführt, reagierten die Anhänger der „friedlichsten“ aller Religionen erwartungsgemäß mit Wut und dem Versuch, Karma Patras zu verprügeln. Nur das Einschreiten der anwesenden Gläubigen verhinderte dies. Jedoch wurde von den „friedlichsten aller Religiösen“ eine Anzeige gegen den Prediger wegen „Aufstachelung zum religiösen Hass“ erstattet. Nach Art. 295 des pakistanischen Strafrechts ist dies möglich (und mit freundlicher Mithilfe diverser Politiker werden wir in Europa und Nordamerika auch bald einen solchen „Blasphemieparagraphen“ bekommen, der de facto nur den Muslimen  zu Gute kommt, danke Barack Hussein Obama, danke EU).

Die Polizei war nur zu gerne bereit, den Anschuldigungen zu glauben, da in allen Unrechtsregimen weltweit IMMER das Prinzip gilt: „schuldig bei Verdacht“. Deshalb sitzt Karma Patras seit diesem Tag, also dem 13. Oktober 2012, in Untersuchungshaft. Die „Ermittlungen“ der „vollkommen unabhängigen“ Beamten werden sicher das gewünschte Ergebnis erbringen, weshalb sich der Prediger bereits auf eine mehrjährige Haftstrafe gefasst machen darf. Aber das alles hat „ganz sicher nichts mit der Religion des Angeklagten zu tun“. Das ist ganz sicher ein „Einzelfall“…(Ironie Ende).

(Quelle: „assist news“ vom 09. November 2012)

Update vom 03. Juli 2013:
Pastor Karma Patras ist nach einer Verlautbarung von „open doors“ am 14. Juni 2013 vom Vorwurf der „Blasphemie“ freigesprochen worden. Sein Ankläger hatte überraschenderweise die Beschuldigungen gegen Karma zurückgezogen.  Letzte Zuckungen des Rechtsstaates in Pakistan, nehme ich an. Wird aber wohlwollend vermerkt. Danken wir Gott dafür.

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