Granatenangriff auf kenianische Kirche

Im ost-kenianischen Garissa wurde am Sonntag, den 04. November 2012, ein Polizist durch einen Granaten-Angriff auf die Kirche eines Polizeigeländes getötet. Mindestens 11 weitere Menschen, darunter mehrere seiner Kollegen, sollen verletzt worden sein, wie die BBC berichtet. Drei von ihnen mussten mit einer Sondermaschine in die Hauptstadt Nairobi geflogen werden, weil sie nur dort angemessen versorgt werden können. Soviel zur Schwere der Verletzungen. Die Polizei vermutet derzeit somalische Terroristen der islamischen „Al-Shabaab“-Miliz hinter den Anschlägen. Sie plant eine „großangelegte Operation“, um die Hintermänner dieser Attacke dingfest zu machen.

Seit letztem Oktober beteiligen sich auch kenianische Truppen an der Zurückdrängung der fundamentalistischen Al-Shabaab im Nachbarland. Das nahm die Terrorgruppe zum Anlass, „soft targets“, also Zivilgebäude, Zivilisten und Kirchen in Kenia zu attackieren. In Mombasa und Nairobi war es in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen Angriffen gekommen, wie die BBC schreibt. Augenzeugen berichten von dem jüngsten Angriff, dass wohl eine Granate aufs Dach der Kirche geworfen wurden, während darin ein Gottesdienst stattfand. Die Granate drang durch das Dach in den Kirchenraum ein, bevor sie explodierte und die Anwesenden verletzte. Unbestätigte Augenzeugen wollen auch Pistolenschüsse gehört haben.

(Quelle: „BBC“ vom 04. November 2012)

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