Erneut Angriffe auf Pfingstkirchen im indischen Staat Karnataka

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Indien

Verschiedene indische Bundesstaaten, in denen die „Antizwangskonversions“-Gesetzgebung dazu genutzt wird, um Christen zu drangsalieren, zu attackieren, zu vertreiben und zu töten, kommt es immer wieder zu dementsprechenden Übergriffen gegen Gläubige. So ist es auch keine Überraschung, das vor Kurzem der Präsident des „Global Council of Indian Christians“ (GCIC), Sajan K. George, wieder von solchen Attacken berichtet. Eine Spezialität der indischen Christenverfolgung ist es in jedem Falle, dass dort die Behörden von den Hindu-Nationalisten, die hinter den Angriffen stehen, willig und gefügig instrumentalisiert werden, um Christen zu inhaftieren und einzuschüchtern.

Auf „asianews“ berichtet George von zwei Attacken aus den vergangenen Tagen:

  1. Im Distrikt Hassan, im Ort Javagal, wurden am 26. Oktober 2012 fünf Christen von aufgebrachten Hindu-Fundamentalisten krankenhausreif geprügelt. Die „lieben Nachbarn“, die allesamt über die winzigkleine Christengemeinde des Ortes (die Gemeinde „Calvary Prarthana Mandira“) erbost waren, liessen ihre „Frustration“ über deren Unwillen, wieder Hindu-Gottheiten zu verehren, in körperlicher Form an ihnen aus. Die Opfer (Namen bekannt: Venkatesh, Girish, Annaiah, Somu and Kanakamma) mussten nach dem unfreundlichen „Nachbarschaftstreffen“ ins Chikmagalur Government Hospital gebracht und dort behandelt werden.
  2. Am darauffolgenden Tag, dem 27. Oktober 2012, wurden im Distrikt Savanagere Gläubige in der „Divine Healing Medicine Church“ von Fanatikern mit Knüppeln attackiert, sogar noch während bereits die Polizei anwesend war. Die sechs von den Fanatikern herbeigerufenen Polizisten taten natürlich nichts, um die Angreifer von ihrem Tun abzuhalten, da diese sich wieder mal auf die angeblichen „Zwangskonversionen“ durch die Kirchengemeinde beriefen. Stattdessen befragten sie den Gemeindeleiter Rev. Rajashekhar nach seinen „gesetzwidrigen“ Aktivitäten. 15 Christen wurden insgesamt verletzt, 5 davon mussten ins Chigateri Goverment Hospital gebracht werden.

So ist das in Karnataka. Und in Chattisgarh, Orissa….

(Quelle: „asia news“ vom 30. Oktober 2012)

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2 Gedanken zu “Erneut Angriffe auf Pfingstkirchen im indischen Staat Karnataka

    • Geht mir genauso. Fühle mich langsam immer hilfloser. Da muss man sich sehr fest auf den „Fels“ stellen und Ihm alle seine Sorgen und den Kummer anvertrauen. Sonst könnte man irre werden…

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