Bombenstimmung – in nigerianischer Kirche

Karte von Nigeria.

Nigeria

Die „Gruppe  zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad“ (Ex-„Boko Haram“) hat mal wieder zugeschlagen. Noch gibt es Christen in Nigeria, also sehen sich die radikalen, islamischen Kräfte durch deren pure Existenz dazu „gezwungen“ weitere Attentate auf Kirchen zu verüben. Am Sonntag, den 28. Oktober 2012, wurde ein weiteres Attentat auf eine Kirche im nord-nigerianischen Kaduna verübt. Die katholische Kirche der Gemeinde „St. Rita“ wurde nach Angaben aus diversen Presse-Agenturen mit viel Sprengstoff „beglückt“ und „kulturell bereichert“.

Dabei sollen mehr als 100 Menschen verletzt und 5 Menschen getötet worden sein. Wieviele Sprengsätze dabei genau explodierten, konnten die Sicherheitsorgane nicht sofort ermitteln. Augenzeugen berichten davon, dass zwei Täter mit Kraftfahrzeugen in die Kirche gerast sein sollen und dann ihre Bomben zur Explosion brachten. In jedem Falle soll die Wucht der Explosionen so stark gewesen sein, dass auch benachbarte Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Diese jüngste Gewalttat soll außerdem Vergeltungsaktionen nach sich gezogen haben, womit die Christen in Kaduna offensichtlich bemüht sind, ihre permanente Opferrolle angesichts oftmals hilfloser Sicherheitskräfte zu hinterfragen.

Der „Spiegel“ schreibt dazu:

Polizei und Soldaten haben die Kirche nach der Tat umstellt. In Kaduna gab es in den vergangenen Monaten mehrere Anschläge auf christliche Gotteshäuser. Der Angriff von diesem Sonntag fällt mitten in eine Serie von Attentaten der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, bei denen insgesamt Hunderte Menschen ums Leben kamen. Bislang hat sich allerdings noch niemand zu der Tat bekannt.

(Quelle: „Spiegel.de“ vom 28. Oktober 2012)

Advertisements

Ein Gedanke zu “Bombenstimmung – in nigerianischer Kirche

  1. Was soll ich angesichts des Elends noch schreiben.

    Wir können nur noch Nigeria in die Gebetsanliegen einbeziehen. Eine große Chance wäre der 11.11.2012, der Weltgebetstag für verfolgte Christen. Machen wir mit.

    http://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/2012/oktober/29102012wwgt/
    Gebetsgottesdienste für Christen in Ägypten und Bhutan
    29.10.2012Deutschland
    Am 11. November ist Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen: „Wachsende Gebetsbewegung ein Zeichen der Ermutigung“

    (KELKHEIM, 29. Oktober 2012) – Hunderte Kirchengemeinden bereiten sich gegenwärtig auf den „Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen“ am 11. November vor. In zwei Wochen findet der jährliche Gebetsgottesdienst statt, zu dem das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors gemeinsam mit der Weltweiten Evangelischen Allianz aufruft. Die Schwerpunktländer des diesjährigen Gebetstages sind Ägypten und Bhutan.

    Mehr als eine halbe Million christlicher Gemeinden aus 150 Ländern nehmen jährlich am „Weltweiten Gebetstag für Verfolgte Christen“ teil. Allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr über 1.500 Kirchengemeinden und nahezu 1.200 Kindergruppen. Aufgund der zunehmenden Verfolgung und Diskriminierung von etwa 100 Millionen Christen ruft Open Doors alle Kirchengemeinden in Deutschland dazu auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Der Gebetstag kann auch alternativ an einem anderen Sonntag als dem 11. November durchgeführt werden.

    Ein Zeichen gegen das Vergessen

    Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland (Kelkheim), freute sich über die wachsende Bewegung des Weltweiten Gebetstags für verfolgte Christen: „Man kann deutlich sehen, dass daraus eine wachsende Gebetsbewegung der freien Gemeinden für die verfolgten Gemeinden entstanden ist.“ Das sei ein Zeichen gegen das Vergessen verfolgter Christen und auch ein Zeichen der Ermutigung, so Rode. Er wünsche sich aus diesem Grund, „dass möglichst alle christlichen Gemeinden das Material bestellen und diesen Gottesdienst den verfolgten Christen in Ägypten und Bhutan widmen.“

    Gerade in Ägypten hat sich die Lage der Christen nach dem politischen Umsturz im vergangenen Jahr weiter verschlechtert. Vor allem in ländlichen Gegenden kommt es verstärkt zu Übergriffen auf koptische Kirchen und Gewalt gegen Christen. Christen muslimischer Herkunft gelten als Abtrünnige und werden häufig von ihrer eigenen Familie verfolgt. Auf dem Weltverfolgungsindex aus 50 Ländern mit der stärksten Christenverfolgung steht Ägypten auf Platz 15. In Bhutan, das auf Platz 17 rangiert, ist der Buddhismus spirituelles Erbe. Christen stehen unter hohem gesellschaftlichen Druck. Als religiöse Minderheit sind sie nicht anerkannt. Kirchen dürfen nicht gebaut werden, selbst Gebetstreffen in Privathäusern sind verboten. Aus Angst vor Repressalien halten viele Christen ihren Glauben geheim.

    Kindergerechtes Begleitmaterial zur Gottesdienstgestaltung

    Open Doors unterstützt die teilnehmenden Kirchengemeinden schon seit einigen Jahren mit umfangreichem Vorbereitungsmaterial für die Gestaltung eines Gebetsgottesdienstes. Darin enthalten sind Kurzfilme, Zeugnisse, Gebetsanliegen und Länderinformationen. Die kostenlosen Gottesdienst-Materialpacks können direkt bestellt werden unter:

    Material bestellen

    Für Kindergottesdienste kann ein eigenes Materialpack bestellt werden, in dem die Inhalte kindgerecht aufbereitet wurden; dazu gehören eine biblische Geschichte, Spiele und Bastelanleitungen. Hierbei hat das Hilfswerk wie bereits in der Vergangenheit mit der „Kinder-Evangelisations-Bewegung“ (KEB) zusammengearbeitet, um die Kinder auf ansprechende Weise zum Gebet für die verfolgte Kirche zu motivieren.

    Mehr Informationen zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen:

    Weltweiter Gebetstag
    Weitere Themen

    Informiert bleiben
    Sonntag, 11. November – Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen
    Gefährlicher Glaube
    Gebet für Nordkorea

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s