„keine Kirchen und Tempel mehr“ in Indonesien

Indonesien

In Banda Aceh, der Hauptstadt der indonesischen Provinz Aceh, wurden unlängst neun Kirchen und sechs buddhistische Tempel geschlossen. Dafür wurde die ortsübliche Begründung der „nicht vorhandenen Bau- und Nutzungslizenz“ genutzt. Die indonesischen Gesetze diskriminieren nämlich massiv alle nichtmuslimischen Religionsgemeinschaften, da sie diesen Bedingungen für die Errichtungen auferlegen, die nur schwer oder oft gar nicht zu erbringen sind. Die Provinz Aceh ist außerdem eine Region, in der bereits die Scharia als Grundlage der Rechtsprechung gilt, weshalb die Stadtregierung von Banda Aceh jetzt auch „strengere Kontrollen“ aller nichtmuslimischen Religionsgemeinschaften angekündigt hat.

Die offene Verachtung der „Ungläubigen“ äußert sich dann in den Begründungen dieser diskriminierenden Maßnahmen. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Banda Aceh, eine Dame mit Namen Hajjah Illiza Sa’aduddin Djamal, redet zum Beispiel davon, die Gebets- und Kultstätten der Nichtmuslime strenger zu überwachen, damit dort „keine illegalen Dinge stattfinden“ (das ist angesichts der Tatsache, dass in westlichen Moscheen regelmässig Hasspredigten gegen Juden und andere „Ungläubige“ stattfinden und auch bereits mehrfach Waffen und Sprengstoff gefunden wurden, eine dreiste Aussage). Dies alles solle im Sinne der  „Aufrechterhaltung der interreligiösen Harmonie“ geschehen, so die Stadtrepräsentantin. Hier muss angemerkt werden, dass sie ganz offensichtlich unter „interreligiöser Harmonie“ etwas anderes versteht, als christliche oder buddhistische Vertreter. Sie sieht dabei die Durchsetzung der Scharia und die Dominanz des Islam im öffentlichen Raum als harmonisch an.

Außerdem kündigte Frau Djamal  definitiv an, dass die Stadtverwaltung grundsätzlich keine Genehmigungen für neue buddhistische Tempel oder christliche Kirchen mehr erteilen werde. Ganz gleich, welche Papiere und Freigaben die Antragsteller auch beibringen werden. Das kommt einer offenen Diskriminierung gleich. Hoffentlich werden die „westlichen“ Kirchen, Medien und Politiker dagegen ordentlich lautstark protestieren anstatt sich wie unlängst Frau Merkel durch Megamoscheen führen zu lassen und Waffengeschäfte abzusegnen.

(Quelle: „asianews“ vom 18. Oktober 2012)

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