Kenia: Anschlag auf Sonntagsschule in Nairobi, ein Kind tot

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben Terroristen einen Granaten-Anschlag auf die Sonntagsschule der Kirche „St. Polykarp“ in der Juja-Straße durchgeführt. 

Am 30. September 2012 lief in der besagten Kirche der Vormittagsgottesdienst, als die anwesenden Gläubigen eine Explosion hörten und Unruhe ausbrach. Wie sich herausstellen sollte, war eine Granate auf die benachbarte Sonntagsschule der Gemeinde in der Juja-Straße gefeuert worden. Die Kinder, die soeben noch Gottes Wort hören wollten, flohen in Panik auf die Straße, wobei sich mehrere von ihnen verletzt haben sollen. Ein Kind starb bei dem Angriff, das „Rote Kreuz“ Kenias spricht von sechs schwer verwundeten Kindern.

Die Anschläge sind im Zusammenhang mit der von der UN unterstützten Anti-Terror-Mission der kenianischen Armee im benachbarten Somalia zu sehen, wo die Truppen in Zusammenarbeit mit der Regierung Somalias versuchen, die Brutstätten der islamischen Terrorgruppe „Al-Shabaab“ auszuheben. Auch die Sicherheitsbehörden Kenias waren im Inland während der abgelaufenen Wochen wohl recht erfolgreich darin, weitere Terroranschläge zu verhindern, wie die BBC berichtet, was die Al-Shabaab wohl auf die Palme gebracht hat.  In jedem Falle sagte der Polizeisprecher Charles Owino:

Wir gehen davon aus, dass diese Explosion von Sympathisanten der  Al-Shabaab ausgeführt worden sein kann.

Dies sind aber die letzten Zuckungen „eines sterbenden Pferdes“ (tatsächlich so gesagt, Anm. d. Übers.), weil die kenianische Polizei erst unlängst einige Verdächtige im Zusammenhang mit Granaten-Angriffen verhaftet hat.

In der Folge des Anschlages sollen sich Anwohner versammelt und damit gedroht haben, das „Somalierviertel“ von Nairobi anzugreifen. Die Polizei hatte die Lage aber dem Vernehmen nach schnell wieder im Griff. Moses Ombati, ein Polizei-Offizier in Nairobi, rief in jedem Falle die Menschen zur Ruhe auf, nachdem es Gerüchte über einen Vergeltungsangriff auf eine Moschee gegeben hatte.

BITTE BETEN SIE DOCH AUCH EINMAL FÜR DEN FRIEDEN IN KENIA. DAS ISLAMISCHE „DAUBERBELEIDIGTSEIN“ ÜBER DINGE WIE DEN ANTITERRORKAMPF, KARIKATUREN ODER FILME TREIBT IN DIESEM OSTAFRIKANISCHEN LAND BEREITS GEFÄHRLICHE BLÜTEN. BITTEN WIR DARUM, DASS DIE SICHERHEITSORGANE DIE BÜRGER VOR WEITERER GEWALT SCHÜTZEN KÖNNEN.

(Quelle: „BBC“ vom 30. September 2012)

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