Indien: Wieder Hauskirche überfallen, Polizei als Komplize.

Aus dem Bundesstaat Karnataka, in dem es immer wieder zu Überfällen auf Christen und christliche Gemeinden kommt, wird nun ein weiterer Fall eines „typischen“ Überfalls von hinduistisch-nationalistischen Fanatikern auf eine Hauskirchen-Gemeinde vermeldet.

Karte von Indien

Indien

Am Mittwoch, den 26. September 2012, haben zunächst Fanatiker der „Bajrang Dal“-Bewegung Polizisten der Wache in Hunsur, Bundesstaat Karnataka, dazu „motiviert“, ein Gebetstreffen der Parishudda Prarthana Mandir – Gemeinde zu stören und dort für Unruhe zu sorgen. Gegen 11.00 erreichten vier Polizeibeamte die Kirche und begannen damit, den Gemeindeleiter, Pastor Venkatesh, nach Genehmigungen für das „Führen einer Gemeinde“ und das „Abhalten von religiösen Versammlungen“ zu fragen. Noch während der Befragung begannen fanatische Hindu-Aktivisten, vermutlich vom Dachverband der „Sangha Parivar“, die in Autos angefahren kamen, auf die versammelten Gemeindemitglieder loszugehen.

Der Pastor und verschiedene Gemeindemitglieder wurden, wie mittlerweile üblich, beschimpft, gechlagen und zu Boden geworfen. Die anwesenden Polizisten schauten dabei mehr oder minder belustigt zu, ohne einzugreifen. Die Hindu-Fanatiker begannen schließlich damit, sämtliche in Reichweite befindliche Literatur, Bibeln und andere, christliche Bücher, fortzuschleppen. Gegen 12.00 Uhr schließlich wurden Pastor Venkatesh und verschiedene, andere Gemeindemitglieder zur Polizeiwache mitgenommen, wo sie bis in den späten Abend hinein verhört wurden.

Dieser Überfall stellt eine interessante Variante der schematisch und ritualhaft ablaufenden Attacken auf Christen in verschiedenen, indischen Bundesstaaten dar. Wo sonst die Polizei erst „nachträglich“ geholt wird, um Vorwürfe der „Zwangskonvertierung“ gegen Pastoren zu prüfen, nachdem die Vandalen Kirchen verwüstet und Christen eingeschüchtert haben, so wurde in diesem Fall die Polizei von Anfang an als Erfüllungsgehilfe der Wünsche von Christenverfolgern eingespannt. Eine Entwicklung, die Christen in aller Welt Sorgen machen sollte. Es ist Zeit, in unseren Gemeinden davon zu erzählen und davor zu warnen. Heute Indien, morgen Usbekistan, übermorgen Weissrussland und dann ?

BITTE BETEN SIE WEITERHIN UM GOTTES ÜBERNATÜRLICHEN SCHUTZ FÜR DIE CHRISTEN INDIENS. AUF WELTLICHE GERECHTIGKEIT DÜRFEN SIE SCHEINBAR KAUM NOCH HOFFEN.

(Quelle: „persecution.in“ vom 27. September 2012)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s