Kenia: Terrorangriff auf Kirchen in Nairobi verhindert

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi wurden am Freitag, den 14. September 2012, zwei Staatsbürger somalischer Abstammung verhaftet. Sie sollen Sprengstoffattentate auf Kirchen vorbereitet haben.

Der stellvertretende Polizeichef von Nairobi, Moses Nyakwama Ombati, berichtete gegenüber den Medien von der Verhaftung zweier gebürtiger Somalier, die eingebürgert worden waren, im Stadtteil Eastleigh. Dieser wird weitgehend von Somaliern und ihren Nachkommen bewohnt und heisst umgangssprachlich auch „Klein-Mogadischu“. Die überwiegende Mehrheit seiner Bewohner sind Muslime. Bei den Verhafteten wurden sechs Sprengstoff-Westen sichergestellt, die für Selbstmordattentate präpariert waren. Handys sollten als Auslöser der Zünder dienen.

Kenia ist in den Fokus der islamischen Gewalt- und Terrorszene geraten, als es sich aktiv in die unübersichtliche, politische Szenerie im Nachbarland einbrachte, indem mit militärischen Mitteln versucht wurde, den islamistischen Milizen der „Al-Shabaab“, die weite Teile des Landes kontrollieren, entgegenzutreten. Seitdem hat es mehrere Anschläge gegeben. Speziell staatliche Einrichtungen und christliche Kirchen wurden bereits attackiert.

Durch die gute Polizeiarbeit der Ermittler in Nairobi wurde nun ein weiterer, blutiger Angriff auf Gottesdienste verhindert. Danken wir Gott dafür. Nicht in allen, afrikanischen Ländern wird Terroristen so entschlossen entgegengewirkt. Als Beispiel dafür könnte Nigeria herhalten, wo Teile der Sicherheitskräfte mit den islamischen Terroristen oftmals sympathisieren.
Moses Nyakwama Ombati von der Polizei Nairobi wird jedenfalls bezüglich des aufgefundenen Sprengstoffes wie folgt zitiert:

Die Verdächtigen wollten diese Waffen nutzen, um unschuldige Kenianer während des Sonntagsgottesdienstes Schaden zuzufügen.

BITTE BETEN SIE DARUM, DASS DIE SICHERHEITSBEHÖRDEN WELTWEIT IHRE ARBEIT SERIÖS UND ANSTÄNDIG MACHEN, DAMIT (NICHT NUR) CHRISTEN GESCHÜTZT SIND.

P. S.: Wie der jüngste Fall aus Pakistan zeigt, ist die gute Arbeit der Polizei nicht selbstverständlich, wenn Christen in Gefahr sind.

(Quelle: „radio netherlands worldwide“ vom 14. September 2012)

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