Usbekistan: Christen von Polizei überfallen und zur Konversion zum Islam gedrängt !

Wer noch immer davon ausgeht, es gäbe in islamischen Staaten so etwas wie unsere „Trennung von Staat und Religion“, die eben dem abendländisch-christlichen Gedankengut entspringt und nicht dem arabisch-muslimischen, dem sei die folgende Geschichte aus Usbekistan ans Herz gelegt:

Usbekistan

Am 06. August 2012 überfielen Bewaffnete, die von Polizeibeamten geleitet wurden, das Haus der Frührentnerin Valentina Pleschakowa, 53. Sie wohnt dort mit ihrer gehbehinderten Tochter Natalia, 23. Beide gehören der russisch-orthodoxen Minderheit in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an und gehören zur Gemeinde der „Uspenskij“-Kathedrale in Taschkent, wo sich Valentina durch Dienste in der Gemeinde ein paar „Soms“ zu ihrer spärlichen Rente dazuverdient.

Im Rahmen dieses Übergriffes wurde das Haus der Frau Pleschakowa verwüstet, die gehbehinderte, an Krücken laufende Natalia körperlich attackiert und beschimpft. Es wurden diverse Bibeln und christliche Materialien beschlagnahmt und bis heute nicht zurückgegeben. Während des Überfalles wurden die beiden Frauen zusätzlich gedemütigt, indem man ihre Angst und die Beschimpfungen und Schläge, die sie erhielten, auch noch filmte. Schließlich soll ein Minibus, aus dem Uniformierte in Tarnanzügen ausstiegen, vorgefahren sein, in den die Frauen gezerrt wurden, um sie zur Mirabad-Polizeistation zu bringen. Die Angehörigen der örtlichen Verwaltung, „Mahalla“ wurden als Zeugen gegen die Christinnen dazugeladen.

Auf der Polizeiwache soll ein Offizier, der sich nur als „Aziz“ vorstellte, die Frauen dazu gedrängt haben, dem christlichen Glauben abzuschwören und Muslimas zu werden. Auf die Weigerung der eingeschüchterten Christinnen, diesem Verlangen nachzukommen, sollen sie beide wieder durchgeprügelt worden sein. Es wurde ihnen danach ein Erklärung abgezwungen, dass mehr als 125 christliche Bücher bei ihnen aufgefunden worden seien, von denen sie aber noch niemals gehört hatten. Nach ihrer Freilassung am Morgen des 07. August 2012, wurden sie noch am selben Tage vor das Distriktsgericht von Mirabad bestellt, wo sie nach verschiedenen Artikeln des Strafrechts verurteilt wurden („Besitz und Produktion von illegalen Büchern“ etc.). Eine Geldstrafe in Höhe von 740 US-Dollar wurde gegen Frau Pleschakowa und ihre Tochter verhängt, was in Usbekistan etwa dem 20-fachen eines Mindestlohnes entspricht.

Die Frauen legten Einspruch gegen dieses Urteil ein und der Metropolit Wikentij von der russisch-orthodoxen Diözese in Usbekistan soll sich ebenfalls für sie beim Ombudsmann für Menschenrechtsfragen Usbekistans verwandt haben. Der Strafgerichtshof von Taschkent hat am 23. August 2012 zwar die Strafe kassiert, aber die Einschätzung des Gerichts von Mirabad aufrechterhalten, dass die Frauen die Regelungen für religiöse Aktivitäten verletzt hätten. Die angeblich konfiszierten über 125 Bücher und Schriften sollten in jedem Falle „zerstört“ werden. (Man stelle sich mal vor, was auf der Welt los ist, wenn 125 Korane verbrannt werden würden….)

Auf Anfrage hat Frau Pleschakowa ausgesagt, dass sie davon ausgeht, dass die ganze Angelegenheit im Kern darum geht, ihr Haus zu konfiszieren, auf dass es wohl muslimische Spekulanten abgesehen hätten. Denn die Immobilie und eine benachbarte Parzelle seien wohl mehrere 10.000 US-Dollar wert. Die beiden Frauen haben auch jetzt noch keine Ruhe, denn nun werden ihnen „Gesundheitsinspektionen“ ins Haus geschickt. Außerdem werden diffamierende Artikel, die den Frauen ihren Glauben absprechen und sie zu „Zeugen Jehowas“ deklarieren wollen, in Zeitungen und im Internet publiziert.

BITTE BETEN SIE FÜR VALENTINA UND NATALIA PLESCHAKOWA. MAG IHRE PRÜFUNGSZEIT BALD VORÜBERGEHEN.

(Quelle: „forum18.org“ vom 11. September 2012)

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