Berlin: seit fast drei Jahren für Nordkorea aktiv !

In der deutschen Hauptstadt gibt es immer noch Schimmer der Hoffnung, was die Beschäftigung mit „Randthemen“ angeht. Eine engagierte Gruppe Berliner Christen aus unterschiedlichen Gemeinden betet, singt und demonstriert seit nunmehr beinahe drei Jahren für Nordkorea.

Nordkorea

Nordkorea ist nicht ganz grundlos seit Jahren die „Nr. 1“ der Christenverfolger im „Weltverfolgungsindex“ der Hilfsorganisation „open doors“. Von Religionsfreiheit ist im Lande keine Spur, die Bevölkerung muss hungern, weil sich der Staat einen exzessiv aufgeblasenen Militär- und Spitzelapparat leistet und die sog. „Juche“-Philosophie mit ihrem geradezu stalinistischen Personenkult verdrängt jede Art von geistiger Freiheit. Arbeitslager, die z. T. eher Folter- und Vernichtungslagern gleichen, die wir Deutschen noch aus unheilvoller Erinnerung selbst kennen, drohen allen, die noch eine eigene Meinung oder eine religiöse Überzeugung haben. Eine Tragödie gigantischen Ausmaßes.

Dieses Leid ließ einige Berliner Christen nicht unbeeindruckt, so dass sie im Jahre 2009 damit begannen, vor der Botschaft Nordkoreas in der Berliner Glinkastraße „Stellung zu beziehen“. Dies in beiden möglichen Auslegungen des Begriffes. Gläubige aus diversen Gemeinden der Stadt treffen sich dort

  • jeden Dienstag, um 13.30 Uhr – 14.30 Uhr vor der Botschaft Nordkoreas, Glinkastraße 5-7 in Berlin-Mitte, (seit 2013: immer DONNERSTAGS, 14.00 – 15.00 Uhr)

um dort mit Gebet, Gesang und Information von Passanten der Nöte Nordkoreas zu gedenken. U. a. auch der Nöte der verfolgten Christen dort. Es war mir ein Anliegen, diese Gruppe einmal zu unterstützen und hier über ihre Initiative zu berichten.

So machte auch ich mich auf, an ihrer Seite für Nordkorea Mahnwache zu halten. Alles begann mit einer Gebetsrunde, auf der jeder die Anliegen, die ihnen speziell zu Nordkorea auf dem Herzen lagen, äußern und im Kreis der Gläubigen vor Gott bringen. Dann wurden die Plakate und Transparente aufgenommen und demonstrativ vor dem Gebäude der Botschaft Position eingenommen. Im lockeren Gespräch bestätigte sich meine Einschätzung, dass die Anwesenden alle  begeisterte Beter und Geschwister an der Seite gequälter Gläubiger in Kim-Jong-Uns auto-isolierter Diktatur sind. Bei schönem Spätsommerwetter konnten verschiedene Gespräche mit Passanten geführt und Gedanken zur Situation verfolgter Christen ausgetauscht werden. Abschließend stimmten wir Anwesenden dann noch einige Kirchenlieder an, um unser Gotteslob hörbar zu machen. Alles in allem ein gelungener, früher Nachmittag, zumal sich einige der Aktivisten auch noch beim anschließenden Café in den gewinnbringenden Gedankenaustausch begaben.

Am

  • Dienstag, den 11. September 2012, 13.30 Uhr, Glinkastraße 5, 
    ist diese Mahnwache „drei Jahre alt“ und feiert sozusagen „Jubiläum“.

So traurig der Anlass ist, der diese Christen regelmäßig zusammenführt, so sehr gilt es, diese hochmotivierte und bestens informierte Gruppe zu unterstützen und zu zeigen, dass Gott die Seinen segnet und ihnen Beistand sendet, wo immer er zu finden ist. Deshalb wünsche ich mir, dass sich an diesem Tag viele, engagierte Mitchristen finden, die zum dritten Jahrestag der ersten Mahnwache deren Anliegen unterstützen. Wer mehr über die Gruppe erfahren mag, kann sie unter

Mahn-Wache@gmx.de

erreichen. Bitte zeigen Sie ihre Solidarität mit der Initiative und so mit dem Volk Nordkoreas. Damit der Herr seine Hand erheben und dem Elend ein Ende machen kann. Ich persönlich hoffe, dass es noch mehr solche Gruppen in meiner Stadt gibt, von denen ich nur noch nichts weiß. Wenn mir jemand davon berichten mag, damit wir alle guten Gebetsinitiativen Berlins miteinander vernetzen können, dann fühlen Sie sich frei, mich unter stefanus1@gmx.de zu erreichen.

BITTE KOMMEN SIE, SO ES IHNEN MÖGLICH IST, AM O. G. TAG ZUR MAHNWACHE FÜR NORDKOREA. ODER UNTERSTÜTZEN SIE DIE MAHNWACHE AN IRGENDEINEM WEITEREN DIENSTAG. WER NICHT MITMACHEN KANN, DER BETE BITTE FÜR DIESE WUNDERBARE INITIATIVE.

(Quelle: BGVK vom 04. September 2012)

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Ein Gedanke zu “Berlin: seit fast drei Jahren für Nordkorea aktiv !

  1. Inzwischen ist der wöchentliche Termin am Donnerstag 13.30 Uhr – 14.30 Uhr, natürlich immer noch vor der Botschaft Nordkoreas, Glinkastraße 5-7 in Berlin-Mitte. Zur Zeit ist da wg. einer Baustelle auch eine Haltestelle der Buslinie 147.

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