Laos: Evangelist verhaftet, Vorwurf: „Zwangsbekehrungen“

Die Werkzeugkiste der Feinde des Evangeliums hat ein recht vielfältig einsetzbares Teil bereit, das von diversen Staaten und Regierungen sowie s0nstigen Christenverfolgern genutzt wird, um die Verbreitung der „Guten Nachricht“ zu verhindern. Es ist der Vorwurf der „Zwangsbekehrung“.

LAOS

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In Ländern wie Indien und Pakistan gelten Regelungen bzw. Gesetze gegen das Bekehren von Angehörigen der Mehrheitsreligionen zu Minderheits-Gemeinschaften unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bzw. durch unhaltbare Versprechungen und materielle Vorteile. Auch im südostasiatischen Laos liegt die Regierung immer „auf der Lauer“ nach Christen, die erfolgreich das Evangelium verkünden, so dass die Menschen die Gute Nachricht auch annehmen können.

In diesem Zusammenhang berichtet der katholische „fidesdienst“ davon, dass unlängst in der laotischen Provinz Borikhamaxai im Dorf Nongpong ein erfolgreicher Evangelist von den Behörden festgenommen worden sei. Was wird ihm vorgeworfen ? Er soll 300 Laoten zum christlichen Glauben bekehrt haben. Vor gut zwei Wochen soll die Polizei gegen den Prediger Bountheung vorgegangen sein, der bereits zuvor zweifach von der Polizei vorgeladen und verhört worden sein soll. Bountheung kam vor einem Jahrzehnt zum Glauben und ist berufen, diese Erkenntnis der Auferstehung unseres Herrn Jesus mit seinen Landsleuten zu teilen.

Der Haftbefehl gegen den Evangelisten soll von den örtlichen Verwaltungsbehörden ausgegangen sein, nachdem sie über die erfolgreiche Missionstätigkeit Bountheungs informiert worden waren. Nun soll er des Dorfes Nongpong verwiesen werden, während von den durch ihn Bekehrten erwartet wird, den christlichen Glauben wieder abzulegen, wenn sie im Dorfe verbleiben wollen.

Die Monitorgruppe  „Human Rights Watch for Lao Religious Freedom“ (HRWLRF), die sich mit den diversen Menschenrechtsverletzungen in Laos befasst, geht davon aus, dass diese Maßnahmen der Behörden sowohl gegen das Wohnrecht verstößt, da Bountheung vollkommen legal im Ort wohnte und arbeitete, als auch gegen die in der laotischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit.

BITTE BETEN SIE AUCH WEITERHIN FÜR EIN GEWALTIGES WACHSTUM DER GEMEINDEN IN LAOS, DAMIT DEN BEHÖRDEN NICHTS ANDERES MEHR ÜBRIGBLEIBT, ALS IHREN CHRISTLICHEN LANDSLEUTEN DEREN RECHTE ZUZUGESTEHEN.

(Quelle: „fidesdienst“ vom 28. August 2012)

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