Pakistan/Spanien: das Schicksal von Imran Firasat

Das Schicksal von Imran Firasat ist ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man für die Wahrheit einsteht. Eine dramatische Lebensreise von Pakistan über  Spanien nach Indonesien und zurück und vom Islam zum Evangelium haben Konsequenzen für Bruder Imran gehabt.

Imran Firasat wurde in Pakistan als Muslim geboren. Er wurde Nachfolger Christi noch im Land seiner Geburt. Im Jahre 2004 beantragte er in Spanien Asyl wegen der anhaltenden Bedrohung an Leib und Leben, der er als „Apostat“ (jemand, der den Islam abgelegt hat) ausgesetzt war. Es wurde ihm auch gewährt. Soweit, so „alltäglich“. Viele Geschichten beginnen so und man kann froh sein, dass Imran Firasat überhaupt als Asylberechtigter anerkannt wurde. Das wäre bei deutschen Behörden, die notorisch berüchtigt dafür sind, religiöse Verfolgung durch islamische Staaten und NGOs als Motivation für die Migration zu ignorieren, nicht selbstverständlich.

Imran Firasat, der aber kein „graues Mäuschen“ ist, sondern ein ausgesprochen eloquenter, weil aus dem Herzen des Übels stammender, Islamkritiker ist, hatte auch im europäischen Exil keine Ruhe. Auch hier wurde er erneut von radikalen Muslimen an Leib und Leben bedroht, da er in Artikeln und Internet-Beiträgen über die expansiven und weltumspannenden Herrschaftsfantasien mit islamischer Begründung hinweist. Als diese Drohungen immer konkreter wurden, floh Imran im Jahre 2008 in die Heimat seiner Ehefrau, nach Indonesien.Das schien eine eher umstrittene Entscheidung zu sein, aber allein die Tatsache, dass er aus dem nur scheinbar so sicheren Europa nach Südostasien auswich, wirft ein ungewolltes Schlaglicht auf die Arbeit der Sicherheitsbehörden in Spanien. Außerdem zeigt es auf, wie weit das öffentliche Klima bereits gegen mißliebige Christen voreingenommen ist.

In jedem Falle war er vom Regen in die Traufe geraten, da er im Jahre 2010 in Jakarta wegen „Allahs-Lästerung“ angeklagt wurde. Nur massiver Schmiergeldeinsatz sorgte dafür, dass der Prozess eingefroren wurde. Noch während der juristischen Auseinandersetzung wurde Imran Firasat in Handschellen zum Flughafen gebracht und im Juli 2010 nach Spanien deportiert. Verrückterweise schickten ihm die indonesischen Behörden einen „internationalen Haftbefehl“ hinterher, nachdem er im Land einen Mord begangen haben soll. Die Spanier nahmen ihn fest, mussten ihn aber nach drei Monaten wieder freilassen, weil die offensichtlich fabrizierte Anklage durch keinerlei Beweise gestützt werden konnte. In Indonesien war derweil seine Frau Jenny für ein Jahr im Gefängnis, weil sie selbstverständlich eine „Mittwisserin“ des nichtexistenten Verbrechen gewesen sein soll.

Christian Solidarity International schreibt weiterhin:

Am 12. Mai 2012 erhielt Imran eine Mail vom «Ulema Council of Indonesia», dem Dachverband der indonesischen Muslime. Er sei ein Ungläubiger, ein Feind des Islams, und Feinde des Islams hätten kein Existenzrecht. Ihn könnten sie zwar nicht kriegen, wohl aber seine Familie: «Wir werden deine Familie finden und töten. Deine ungläubigen Kinder werden geköpft, damit du verstehst: Feindschaft gegen den Islam muss teuer bezahlt werden.»

Seiner Familie wird jedoch bis heute die Ausreise verweigert. Seine Frau Jenny und die Kinder Aman, Fiana und Silvia werden gegen ihren Willen von Bruder Imran ferngehalten. Silvia besitzt sogar die spanische Staatsbürgerschaft, aber alle vier werden von Indonesien als Staatsbürger angesehen, mit denen man nach Gusto verfahren und ihnen die Ausreisepapiere verweigern dürfe.

Imran Firasats mehrsprachiger Webauftritt „mundo sin islam“ ist noch immer sein Forum, um über seine Aktivitäten zu berichten. Erst im April 2012 war seine Petition zum Verbot des Koran als „gewaltverherrlichend“ und gefährlich in Spanien vom Parlament zur Begutachtung angenommen worden. In der „Constitutional-Kommission“ werde die Petition geprüft. Wenige Wochen Später erhielt er die o. g. Mail aus Indonesien. Zufall ?

Egal, was aus dieser Initiative auch herauskommen mag (und größere Mengen Petrodollars werden im chronisch an der Pleite entlangsegelnden Spanien sicher dafür sorgen, dass seine Petition im Treibsand der arabischen Wüste versinken wird), so hat er doch einiges an Aufsehen erregt und hat auch in Zukunft nicht vor, sich durch die diversen Drohungen, die er unlängst z. Bsp. aus Großbritannien erhielt, einschüchtern zu lassen. Was können wir tun, um ihm zu helfen ? Nun, Christian Solidarity International – Schweiz hat eine Unterschriftenliste online gestellt, in der die spanische Regierung dazu aufgefordert wird, der Familie Imran Firasats Reisepapiere auszustellen. Laden Sie sich diese herunter und holen sie Solidaritätsautogramme ein, wenn Sie mal etwas mehr tun als nur lesen und beten wollen !

BITTE BETEN SIE FÜR IMRAN FIRASAT. AUCH WENN SIE SEIN ENGAGEMENT ZUR ENTLARVUNG DER GEFÄHRLICHKEIT DES ISLAM NICHT TEILEN, SO NIMMT ER NUR SEIN RECHT AUF FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG IN ANSPRUCH. AUCH DIE TRENNUNG VON SEINER FAMILIE MUSS UNBEDINGT BEENDET WERDEN.

(Quelle: „christian solidarity international“ Schweiz)

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3 Gedanken zu “Pakistan/Spanien: das Schicksal von Imran Firasat

  1. Pingback: Una nueva pelicula anti-Islam se anuncia desde España , pero su autor ¨ IMRAN FIRASAT , puede perder su estado de refugiado… « NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia

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