Schwester Hatune erhält Stephanus – Preis

Schwester Hatune Dogan, die durch ihre Stiftung, ihr unermüdliches Engagement für die Menschen in Not und ihre an Eindeutigkeit niemals mangelnden Worte bekannte syrisch-orthodoxe Nonne hat am Samstag, den 18. August 2012 den „Stephanus-Preis 2012“ der gleichnamigen Stiftung entgegegengenommen.

Die „Stephanus-Stiftung“, eine der Menschenrechtsorganisation „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGfM) angegliederte Organisation, hat am Samstag, den 18. August 2012, der bekannten Menschenrechtlerin Schwester Hatune Dogan den diesjährigen „Stephanus-Preis“ verliehen. Schwester Hatune ist vor allem für ihre „Schwester-Hatune-Stiftung“ bekannt, die der Nothilfe für Menschen in Indien und für verfolgte Christen in Nahost gewidmet ist. Schwester Hatunes unermüdliches Engagement für die Belange der Menschen, die in ihrer Verzweiflung nichts mehr haben, nicht einmal mehr ihre Menschenwürde, ist unter echten Christen bereits legendär.

Ebenso legendär sind ihre „live“-Auftritte auf diversen Konferenzen und Talkrunden, in denen sie immer eindeutig Stellung bezieht für die Menschen in Not und für die Christen, denen alles geraubt wurde: Hab und Gut, Rechte, Menschenwürde und oft genug auch das Leben. In einem Land, in dem „politisch korrektes“ Leisetreten zur Norm geworden ist, was bestimmte Themen angeht, steht Schwester Hatunes unbeugsame Ehrlichkeit und ihre oftmals auch gewollt polemische, weil aus brennendem Herzen kommende, Direktheit in krassem Gegensatz zum Allerwelts-Blabla diverser, deutschsprachiger Kirchenfürsten.

Schon allein deshalb haben wir bereits vor einiger Zeit ihr autobiografisches Buch „Es geht ums Überleben“ hier im Blog empfohlen. Außerdem hatten wir sie schon im Oktober 2011 im Porträt vorgestellt. Schwester Hatune ist außerdem Trägerin der Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes, die sie im Jahre 2010 für ihre Arbeit verliehen bekam. Seitdem ist sie weiterhin unterwegs, um vor Ort und konkret Menschen in Not und verfolgten Christen in Nahost Hilfe zu bringen.
In ihrem Heimatkloster „St. Jakob von Sarug“ in Warburg nahm sie am vergangenen Samstag diese neue Auszeichnung entgegen, die immerhin auch mit einem kleinen Preisgeld von 1.500 Euro verbunden ist.

In seiner Laudatio zu Ehren der Preisträgerin zitierte Wilfried Puhl-Schmidt von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) sie selbst mit den Worten:

Ich verstehe die Flüchtlinge, weil ich selbst ein Flüchtling war…

Schwester Hatune kam noch als Mädchen mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland, wo sie keine Diskriminierung und Verfolgung mehr zu erleiden hatte. Für ihren Einsatz für verfolgte Christen in nahezu 35 Ländern zeichne die IGfM-nahe Stephanus-Stiftung Schwester Hatune aus, so Puhl-Schmidt.

BITTE BETEN (UND WENN SIE KÖNNEN, SPENDEN) SIE FÜR SCHWESTER HATUNE UND IHRE „SCHWESTER HATUNE STIFTUNG“. DIESE FRAU IST DURCH IHRE GLAUBWÜRDIGKEIT UND BEI ALLER GESCHÄFTIGKEIT AUCH HERZLICHEN MENSCHLICHKEIT PRÄDESTINIERT, UM NOCH VIEL GUTES ZU BEWIRKEN. SIE BRAUCHT AUCH IMMER „HELFENDE HÄNDE FÜR DIE ARMEN“ (WINK MIT DEM ZAUNPFAHL).

(Quelle: „nw-news.de“ vom 20. August 2012)

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