Wehret den Anfängen/USA: Kirche klagt gegen „Ansiedlungsverbot“

Die US-Südstaaten gelten den nur durch oberflächlich berichtende Massenmedien informierten Mitbürgern ja noch immer als „erzkonservatives Evangelikalen-Territorium“.

Dies darf man aber angesichts des folgenden Berichtes bereits anzweifeln, da es sich um Vorgänge aus dem Staat Mississippi handelt. Dort, im kleinen Städtchen „Holly Springs“ wurde der ebenso kleinen Baptistengemeinde „Opulent Life Church“ im September 2011 das Ansiedeln am örtlichen Hauptplatz untersagt. Da aber Religionsfreiheit in den USA noch einen gewissen Stellenwert hat, kämpft diese kleine Gemeinde nun in einem Verfahren vor dem Bundesgericht darum, diese städtische Vorschrift für ungültig und nicht verfassungsgemäß erklären zu lassen.

Was war der Skandal ? In Holly Springs gibt es städtische Vorschriften, die eine Ansiedlung von Kirchen innerhalb der Stadtgrenzen von der Zustimmung von „mindestens 60 % der Anwohner, die innerhalb einer Viertelmeile Entfernung wohnen“ abhängig machen oder gar in bestimmten Stadtteilen komplett zu Gunsten von Business-Ansiedlung untersagen. Dies erinnert fatal an die Bau- und Siedlungsgesetze von mehrheitlich islamischen Ländern wie Indonesien oder Malaysia, die dort de facto dazu genutzt werden, um Christen entweder gar keine Möglichkeit zum Kirchenbau zu lassen oder sie an den Stadtrand zu verbannen.

Die „Opulent Life Church“ von Holly Springs, Mississippi, hat bereits im Januar 2011 einen ersten Prozess verloren, weil die Richter die Verwaltungs-Souveränität der Gemeinden stärken wollten. Die Gemeinde ging aber erwartungsgemäß in Revision, die jetzt seit vergangenem Mittwoch, den 08. August 2012, vor einem weiteren Gerichtshof verhandelt wird. Unterstützung erhielt das Anliegen der „Opulent Life“ – Kirche inzwischen sogar vom  US-Justizministerium, das ein offizielles Schreiben veröffentlichte, in dem es wörtlich heisst:

Die Vorschrift, die bestimmte Bedingungen an die Kirchenansiedlung knüpft, ist ungewöhnlich und entspricht nicht den Bedingungen, die an andere Nutzungen gestellt werden. Keine andere Nutzung bedingt die Zustimmung von Anwohnern, dem Bürgermeister oder den Stadtältesten.

Hier scheint es sich auf den ersten Blick nur um einen banalen Fall von merkwürdigen Verwaltungsvorschriften zu handeln, in Wirklichkeit wird hier aber schrittweise die Religionsfreiheit ausgehebelt, wenn dieser völlig unverständliche Schritt der Gemeinde „Holly Springs“ nicht durch das Revisionsgericht für null und nichtig erklärt wird. Nur Kirchen müssen bestimmte Auflagen erfüllen ? Das ist bereits in Indonesien eine höchst fragwürdige Praktik, aber in „god´s own country“, den USA, noch dazu in den Südstaaten, ist das ein Skandal ! Wenn es dort durchgeht, dann können wir uns auch in Europa darauf einrichten, dass in nicht allzu ferner Zukunft Kirchengemeinden, die in mehrheitlich von Atheisten oder Muslimen bewohnten Stadtvierteln neue Gebäude beziehen wollen, bald „Sondergenehmigungen“ von der Stadtverwaltung oder einem örtlichen Imam einholen müssen. Dies kann und darf nicht Realität werden.

BITTE BETEN SIE FÜR EIN SOLIDES, DEM CHRISTLICHEN FUNDAMENT DER USA GERECHT WERDENDEN URTEIL DES REVISIONSGERICHTS. BETEN SIE DOCH VIELLEICHT AUCH FÜR EIN GESUNDES WACHSTUM DER KLEINEN OPULENT LIFE CHURCH.

(Quelle: „christian post“ vom 12. August 2012)

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