Marokko: ein Leben für Christus – bis ins Gefängnis

Eine interessante Lebensgeschichte wurde unlängst wieder von „open doors USA“ ins Gesdächtnis der Christen zurückgerufen. 

Der christliche Aktivist Jamaa Ait Bakrim, 48, aus Marokko sitzt seit nunmehr sieben Jahren im Gefängnis. Noch weitere acht Jahre stehen ihm bevor, weil er „Eigentum anderer zerstört“ und außerdem evangelisiert haben soll. De facto wurde er aber wohl wegen seines christlichen Glaubens im Jahre 2005 verurteilt. Ein Glaube, den er nicht geheim hielt und über den er offen sprach. In einem Land, wo sich der König bis heute als Nachfahre und Sachwalter seines „Propheten“ Mohammed sieht, wird allein das persönliche Bekenntnis eines Bürgers zu Jesus bereits als eine Art „Staatsverrat“ angesehen. Vor allem Muslime, die also „Apostaten“ (Abtrünnige im Glauben) werden, sobald sie Christus annehmen, leben deshalb gefährlich. Auf Apostasie kann nach der Scharia nämlich die Todesstrafe angewandt werden, wie z. Bsp. auch der Fall Youcef Nadarkhani im Iran beweist.

Aber zurück nach Marokko: Jamaa Ait Bakrims Lebensgeschichte weist einige sehr interessante Punkt auf, die es wert sind, an dieser Stelle betont zu werden. Er, der einen Hochschulabschluss in Politikwissenschaften besitzt, wurde während eines Europa-Aufenthaltes in den 90er Jahren Christ. Angesichts der Diskriminierungen und Verfolgungen, denen Christen in seinem Heimatland Marokko ausgesetzt sind, beantragte er im Jahre 1993 politisches Asyl in den Niederlanden. Aber sein Fall wurde abgelehnt. Das muss an dieser Stelle betont werden: Christen, die zu einer Gemeinschaft gehören, die nachweislich den größten Verfolgungen unserer Zeit ausgesetzt ist, wird im „Toleranz- und Multi-Kulti“-Europa Asyl aus Glaubensgründen verweigert.

Alle 5 Minuten wird ein Christ auf diesem Planeten um seines Glaubens willen ermordet (wie der italienische Sozialwissenschaftler Massimo Introvigne bereits vor längerer Zeit ausrechnete), ca. 75 – 90 % aller Verfolgung gegen religiöse Gruppen ist gegen Christen gerichtet. Zumeist, weil sie so gerne „die andere Wange“ hinhalten und sich als Sündenböcke für diverse soziale Probleme geradezu anbieten. Dies vor allem in Ländern, wo sie eine möglichst kleine Minderheit darstellen. Aber in den Köpfen der Einwanderungsbehörden Europas (und Amerikas leider auch) sind Christen offensichtlich als „Opfer“ von Gewalt, Vertreibung und Mord nicht präsent. Denn von einer geradezu voreingenommenen Behandlung christlicher Asylbewerber in Europa und Amerika hört man leider viel zu oft. Indonesische Christen in den USA stehen ebenso unter einem geradezu lebensgefährlichen „Rückführungsdruck“, wie es vorkommt, dass Iraner geradezu mit Argwohn von europäischen Behörden begegnet wird, wenn sie im Asylverfahren bekennen, dass sie Christen sind. usw.

Zurück zu Jamaa Ait Bakrim. Nach der Ablehnung seines Asylantrages in Holland (schämt euch, ihr Holzschuhträger !) wurde er nach Marokko abgeschoben. Dort erwartete seine Familie, dass er sich schnellstmöglich wieder dem Islam zuwende. Als echter, wirklich Bekehrter konnte er dies natürlich nicht und sprach in der Heimat offen über seinen Glauben. Über UNSEREN Glauben. Deshalb wurde er bereits im Jahre 1994 zum ersten Male wegen angeblichen „Evangelisierens“ seines Bekanntenkreises verurteilt. Damals verbrachte er bereits sieben Monate im Gefängnis wegen seines Bekenntnisses. Im Rahmen dieser Ausgrenzung Bakrims wurde er auch in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Dies beweist, dass in islamischen Ländern die These weitverbreitet ist, Christen und andere Nichtmuslime seien „krank“ und „verrückt“. Angesichts mancher Entwicklungen im „freien Westen“ sei dahingestellt, wie lange echte Gläubige auch hierzulande noch ohne Einweisung in entsprechende Kliniken ihren Glauben leben können. Die Anfeindungen der Atheisten und Christenhasser in Politik und Medien mehren sich ja auch in der „freien Welt“ spürbar.

Im Jahre 1996 soll Bakrim ein weiteres Mal ins Gefängnis gegangen sein, weil er im Hofe seines Hauses ein Kreuz aufgestellt hatte. Seine Familie hatte ihn mittlerweile „natürlich“ bereits, wie in islamischen Ländern üblich, verstoßen und so zog er von seinem Heimatort Massa nach Agadir. Auch dort wurde er wieder unter Druck gesetzt, zum Islam zurückzukehren, dem er aber mit Gottes Hilfe widerstand. Im Jahre 2005 wurde er wegen angeblichen „Evangelisierens“ und „Zerstörung fremden Eigentums“ nun zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt, die er momentan im „Prison Centrale“ in der Stadt Kenitra absitzt. Ihm wurde vorgeworfen, zwei hölzerne Klopfstangen vor seinem Laden in Agadir illegal abmontiert zu haben. Im Dezember beginnt sein 8. Jahr im Gefängnis.

Die wahren Hintergründe seiner letzten Verurteilung deutet aber ein Bekannter Bakrims, der aus Gründen der Sicherheit nur als „Rashid“ genannt werden will, sagte folgendes:

Sie versuchen, ihn so lange wie möglich hinter Gittern zu halten, weil er permanent über seinen Glauben sprach. Er wurde Christ und behielt dies nicht für sich selbst. Er teilte seinen Glauben mit allen Leuten um ihn herum.

Wir wissen, dass Glaube vom Hören des Evangeliums herrührt, also ist das „mundtot“-Machen von Verkündigern immer der erste Schritt gottloser und antichristlicher Gesellschaften, um die Verbreitung der „Guten Nachricht“ zu unterbinden. Jamaa Ait Bakrim ist ein Opfer dieser Politik.

BITTE BETEN SIE FÜR JAMAA AIT BAKRIM. DERZEIT IST WENIG ÜBER SEINE HAFTBEDINGUNGEN BEKANNT, ABER WIR KÖNNEN DARUM BITTEN, DASS ER VIEL GELEGENHEIT  HABEN WIRD, AUCH AN DIESEM FINSTEREN ORT MENSCHEN DIE GUTE NACHRICHT WEITERZUSAGEN. BITTEN WIR AUCH FÜR SEINE GESUNDHEIT.

(Quelle: „bosnewslife“ vom 09. August 2012)

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