Nigeria: Evangelist erschossen !

Nigeria ist eines der am heissesten umkämpften Länder der Welt. Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist in religiöser Hinsicht zwiegespalten zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden.

Karte von Nigeria.

Nigeria

In geistlicher Hinsicht haben sich hier große Evangelisten wie der durch seine Vorträge und TV-Sendungen bekannte Reinhard Bonnke Meriten erworben, indem sie viele „unerreichte“ Menschen mit der befreienden Botschaft vom Evangelium bekannt gemacht haben. Wie immer man auch seinen Predigt- und Verkündigungsstil beurteilen mag: niemand, der sich auch nur rudimentär mit dem Thema auskennt, kann bezweifeln, dass sein Dienst zu einer Welle ernstzunehmender Bekehrungen geführt hat.

Aber, der, der „wie ein brüllender Löwe“ umhergeht und danach sucht, „wen er verschlingen kann“ gibt natürlich keine Ruhe und hat im wahrsten Sinne des Wortes mit „Feuer und Schwert“ die Christen Nigerias aufs Korn genommen. Islamische Terroristen der ”Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”)” nutzen ethnische und wirtschaftliche Spannungen im Lande dazu, um seit Jahren die widerlichsten Vertreibungen und Massaker an Christen durchzuführen (und andere Dinge, aber die haben mit dem Thema des Blogs nicht direkt zu tun).

Am Montag, den 06. August 2012, wurde im Stadtteil Mafoni der nordost-nigerianischen Stadt Maiduguri der Teilzeit – Evangelist Ali Samari, 57, von zwei Bewaffneten erschossen. Maiduguri, speziell der besagte Stadtteil, gilt als Hochburg der ”Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”)”. Wie ein Sprecher der Polizei des betroffenen Bundesstaats Borno bestätigte, sei selbst für die Sicherheitsorgane Mafoni eine Art „schwarzes Loch“, in das man sich aufgrund der dort de facto herrschenden Terrorgruppe nicht mehr hineinwage. Der Uhrenmechaniker und Evangelist Samari, hatte deshalb auch folgerichtig bereits eine Warnung der ”Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”)” erhalten, die ihn zum Verlassen Mafonis aufgefordert hatte.

Diese Drohung hatte er mit Bekannten diskutiert, aber dann beschlossen, alles in Gottes Hand zu legen. Mit der nun bekannt gewordenen Konsequenz, dass er am 06. August 2012 gegen 18.30 Uhr auf dem Weg von der Arbeit nach Hause durch die Hand zweier Attentäter starb. Ein Märtyrer für unseren Glauben, weil er dem Bösen nicht feige weichen wollte. An seinem Beispiel sehen wir ganz direkt, was Christen in vielen Ländern bevorsteht.

BITTE BETEN SIE FÜR FREUNDE, FAMILIE UND GEMEINDE VON ALI SAMARI. MÖGE DER HERR SIE TRÖSTEN UND SEINEM TOD EINEN SINN VERLEIHEN, DER EINE VERGEBUNG SOGAR FÜR DIE TÄTER MÖGLICH MACHT.

(Quelle: „the nation“ – Nigeria, vom 07. August 2012)

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