Pakistan: nach drei Jahren keine Aufarbeitung christenfeindlicher Massaker

Im Jahre 2009 wurde der überwiegend von Christen bewohnte, pakistanische Ort Gojra City attackiert. Dabei wurden Häuser angezündet und Christen ermordet.

Pakistan

Dr. Nazir Bhatti, Präsident des „Pakistan Christian Council“ (PCC), erinnerte nun zum dritten Jahrestag dieser Massaker daran, dass bislang keinelei relevante Aufarbeitung der betreffenden Straftaten stattgefunden hat. Ganz im Gegenteil: alle Verdächtigen sind auf freiem Fuß. Was war passiert ?
Am 01. August 2009 griff ein aufgebrachter, Muslim-Mob den Ort Gojra – City an, verbrannte auf seinem Vernichtungszug mehr als sechzig Häuser und sieben Christen bei lebendigem Leibe. Eine Tradition, die wohl seit Kaiser Nero von Christenverfolgern auf der ganzen Welt „gepflegt“ wird. Auch im nahegelegenen Dorf Korian wurden mehrere Dutzend Häuser von Christen angezündet. Das alles auf die unbewiesenen Vorwürfe einer vermeintlichen „Koranverbrennung“ hin. Da musste nicht mal der „böse Pastor Terry Jones“ als Ausrede für die Gewaltorgie herhalten.

Es wurde im Gefolge dieses Pogroms gegen 200 Teilnehmer des wütenden Mobs ermittelt, 12 davon wurden sogar in Haft genommen. Ein Verfahren wurde jedoch bis heute gegen keinen einzigen von ihnen eröffnet. Nach einem Bericht der „Pakistan Christian Post“ wurden pro forma auch ein paar Ermittlungen gegen einige der Opfer eingeleitet, damit man die Ausschreitungen von offizieller Seite als „religiöse Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen“ hinstellen konnte. Ein gezieltes und gewolltes Verwischen der Täter-Opfer-Relation. Christen wurden im Gefolge der Taten ebenfalls unter Androhung weiterer Gewalt dazu gezwungen, ihre Anzeigen gegen die Täter zurückzuziehen, damit es der Polizei einfacher fällt, die Täter laufenzulassen.

Wir sehen also: Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, die für uns in Europa völlig selbstverständlich sind und deren Verletzungen wir zurecht mit Hilfe von Medien und Politik beklagen, werden in Ländern wie Pakistan nicht einmal rudimentärer Beachtung gewürdigt.

BITTE BETEN SIE FÜR EIN ENDE DER WILLKÜR IN ISLAMISCHEN LÄNDERN WIE PAKISTAN ODER ÄGYPTEN. EIN GEFÜHL FÜR RECHTSSTAATLICHKEIT KÖNNTE CHRISTEN VOR WEITERER WILLKÜR SCHÜTZEN.

(Quelle: „pakistan christian post“ vom 02. August 2012)

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