Nigeria: Kirchgänger entgehen einem schweren Bombenanschlag.

Wer etwas „Realität“ vom Kirchenalltag in Nigeria erleben möchte, der betrete ein Gotteshaus, ohne, dass vorher dort ein Sicherheitscheck gemacht worden ist. Das ist pures Glücksspiel geworden, ob man dann in die Luft gesprengt wird, oder nicht. 

Karte von Nigeria.

Nigeria

Hören wir mal die neueste Geschichte dieser Art: Am 01. August 2012 versammelten sich in der Kirche des „Dunamis Gospel Center“ von Nyanya viele Hundert Gläubige, um an einem Abendgottesdienst teilzunehmen. Der Sicherheitsmann Moses Uzoka geht vor dem Beginn des Gottesdienstes noch einmal durch den Raum, um, wie seit Jahren leider zur traurigen Notwendigkeit geworden, das Gotteshaus nach Sprengkörpern oder ähnlichem abzusuchen. Im Kinderbereich (sic !) der Kirche schließlich findet er gegen 21.30 Uhr unter einem Sitz einen Gegenstand, den er nicht eindeutig identifizieren kann.

Moses Uzoka ist aber vorsichtig und gibt sofort eine Warnung an die Versammlung aus. Die Christen geraten in Unruhe und stürzen zu den Ausgängen. Uzoka ruft sofort einen benachbarten Sicherheitsexperten, der seine Ansicht bestätigt: das Fundstück stellt einen Sprengsatz dar. Nun beginnt ein Possenspiel, dass man eigentlich nur aus dem bürokratischen und verbeamteten Deutschland kennt. Die Kirchenältesten wollen zunächst einmal die Sicherheitsbeamten des nächstgelegenen Checkpoints der Joined Task Force gegen den Terrorismus alarmieren. Diese zeigen keinerlei Interesse an der Bombe, sagen nur, dass diese nicht in ihre Zuständigkeit fiele und verweisen die Christen an die angeblich zuständige Polizeistation von Abacha. Auch dort will man mit dem explosiven Thema nichts zu tun haben und verweist die Christen weiter zum Polizeiabschnitt von Mararaba. Erst dort finden sich ein paar „Fachleute“, die sich das suspekte Fundstück anschauen. Sie holen zunächst einen ihrer Spezialisten, der schließlich und endlich das Bombenkommando alarmiert. Es ist mittlerweile 01.00 morgens !

Aber erst weitere 10 Stunden später, gegen 11.00 Uhr am Donnerstag-Vormittag, trifft ein qualifizierter Bombenräumtrupp aus der Hauptstadt Abuja ein, der den Sprengsatz entfernt und entschärft !
Gott hat hier ganz eindeutig eingegriffen, indem er den Zünder des Sprengsatzes blockierte. Gut, dass nicht alle nigerianischen Terroristen gute Bombenbauer sind ! Denn nach Informationen des Nachrichtendienstes „all africa.com“ hätte die Menge und Beschaffenheit des verwendeten Sprengstoffes ausgereicht, um schwerste Schäden nicht nur am Kirchengebäude anzurichten, sondern auch, um anliegende Häuser schwer zu beschädigen. Über die Zahl der möglichen Opfer unter den Gläubigen der Gemeinde mag man sich erst gar keine Vorstellung machen.

BITTE DANKEN SIE GOTT IM GEBET FÜR DIE BEWAHRUNG DER GLÄUBIGEN DES DUNAMIS GOSPEL CENTERS VON NYANYA. OHNE SEIN EINGREIFEN HÄTTE ES UNTER DEN VIELEN GLÄUBIGEN EIN SCHRECKLICHES SCHLACHTFEST FÜR DIE TEUFELSJÜNGER GEGEBEN.

(Quelle: „all africa.com“ vom 03. August 2012)

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