Iran: Wie geht es weiter mit Behnam Irani ?

Wir berichteten vor kurzem über die angespannte Gesundheitslage des inhaftierten Hauskirchen-Pastors Behnam Irani. Nun kommen weitere Details ans Licht:

Pastor Behnam Irani

Pastor Behnam Irani ist seit dem 31. Mai 2011 im Gefängnis “Ghezel Hesar” von Rasht im Iran. Er sitzt dort eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen “gegen die islamische Republik gerichteten Aktivitäten” ab. Immer wieder wurden in den letzten Monaten Berichte über seine besorgniserregende Gesundheitssituation bekannt. Auch die medizinische Versorgung im Gefängnis soll nicht zufriedenstellend sein, so hört man. Die Probleme mit der Sehkraft und mit dem Verdauungsapparat waren wohl schon länger bekannt. Unlängst war ihm auch ein kurzer Aufenthalt in einem nahegelegenen Krankenhaus zunächst verweigert, dann aber doch gestattet worden.

Nun heisst es aus den üblicherweise gut unterrichteten Quellen, dass Pastor Behnam Irani mittlerweile an einer Blutvergiftung leidet und dringend in ein Hospital verlegt werden müsse. Ein dem Gottesmann nahestehender Geistlicher berichtet gegenüber „BosNewsLife“ davon, dass Behnam Irani möglicherweise Teile des Darmes entfernt werden müssten, da von dort aus die Infektion ihren Weg genommen haben soll. Die Familie Behnam Iranis sei aber bislang noch nicht über die Situation ihres Angehörigen informiert worden.

Dieselbe Quelle, das Mitglied des Kirchenrates der „Church of Iran“, Firouz Khandjani, berichtet auch von neuerlichen Anklagen gegen den möglicherweise Todkranken. „Apostasie“-Vorwürfe stünden auch für Pastor Behnam im Raume, was ähnlich wie bei Pastor Youcef Nadarkhani zur Todesstrafe führen könnte. So hätten Justizangehörige Behnam bedeutet, dass er in keinem Falle das Gefängnis lebend verlassenwürde. So sehr dies möglicherweise in die Schublade der „bösartigen, aber leeren Drohungen“ gehört, so wenig weiss man über die irrationalen und diabolischen Motive der Täter in Uniform. Ebensowenig ist darüber bekannt, ob Pastor Behnam tatsächlich erneut die Einweisung in ein Krankenhaus zuteil wurde.

„Denn dass ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu.“ Philipper 1, 13-14

BITTEN WIR DEN HIMMLISCHEN VATER DARUM, DASS DIE CHRISTEN DES IRAN UND DIE CHRISTEN IN DEUTSCHLAND FÄLLE WIE DEN VON PASTOR BEHNAM IRANI NUTZEN, UM OHNE SCHEU DAS WORT VOM EVANGELIUM ZU VERKÜNDEN, WIE ES UNS DAS WORT GOTTES ZEIGT.

(Quelle: „bosnewslife“ vom 04. August 2012)

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