USA: Pastor geht für 60 Tage hinter Gitter … weil er Bibelstunden abhielt !

Die widerliche, geistliche Verrottung unserer Welt ist in vielen Ländern deutlich abzulesen. Dass nun auch die ersten Anzeichen der antichristlichen Welle, die auf uns zurollt, in den USA zu erkennen sind, sollte uns besorgt machen. 

Am 09. Juli 2012 um 10.00 Uhr trat der evangelische Pastor Michael Salman eine 60-tägige Haftstrafe im Maricopa-County-Gefängnis an. Was hatte der Gottesmann verbrochen ? Er hielt regelmässige, gutbesuchte Bibelstunden in seinem Haus ab. Ist das in den USA illegal ? Eigentlich nicht, nur in Phoenix, Arizona, wo der Pastor lebt. Durch Gebet und Gemeinschaft hat sich seine Familie (das Ehepaar plus sechs Sprösslinge) auf die zweimonatige Abwesenheit ihres Vaters und Ehemanns vorbereitet, aber „bereuen“ tun sie nichts. Seine Frau Susanne Salman sagt:

 Egal was passiert  und egal, was kommen wird, wir stehen zu SEINEM Wort.

Stark ! Bitte alle deutschsprachigen Christen die Hand heben, die bereit wären, für Jesus in den Knast zu gehen ! …. Hallo ? Wo sind die Hände ?

Salman selbst sieht sich als Opfer antichristlicher Diskriminierung. Treffen von Pokerspielern oder Sportfreunden würden nämlich seiner Ansicht nach von der Stadt Phoenix ganz sicher nicht untersucht. Bibelkurs-Treffen jedoch schon. Die Stadt selbst begründet die Untersuchung mit möglichen Verstößen gegen Brandschutz- oder Verkehrsvorschriften. Die vor dem Gebäude der Salmans parkenden Fahrzeuge würden die im Notfall gebotene, schnelle Zu- und Abfahrt von Feuerwehr- oder Ambulanzen behindern, so der zuständige Staatsanwalt.

Pastor Salman sieht das aber ganz anders. In einem Interview mit „Fox News Radio“ sagte er dies:

 Sie gehen vor gegen religiöse Aktivitäten und Praktiken. Sie greifen an, was ich als Christ in der Privatsphäre meines Hauses tue.

Michael Salman

Die ursprünglichen Vorwürfe der „Gefährdung des Durchgangsverkehrs“ wies das Ehepaar Salman in einem Video zurück, das sie auf youtube gestellt hatten. Sie bewiesen darin, dass jedes Barbecue in der Nachbarschaft dafür sorgt, dass mehr Fahrzeuge in der Straße parken, als bei Salmans Bibelstunde. Barbecues sind jedoch nicht vom Staatsanwalt verfolgt worden. Bereits im Sommer 2009 war die Situation zwischen Pastor Michael Salman und der Stadt Phoenix eskaliert, als Polizisten das Anwesen durchsuchten, um angebliche „Verletzungen der Stadtverordnungen“ zu beweisen.

Soll ich ganz ehrlich zu Ihnen sein, liebe Leser ? Ich mag diesen Kerl. Er bestand hartnäckig auf seinem Recht auf Privatsphäre in seinem Haus und auf seinem Menschenrecht auf freie Religionsausübung. Und, ähnlich wie in Pakistan oder Ägypten geht er dafür ins Gefängnis. Schlimm für seine Frau und die sechs Kinder, aber ein symbolisches Zeichen für einen Glauben mit Rückgrat. Respekt.

BITTE BETEN SIE FÜR SUSANNE SALMAN UND IHRE KINDER, DAMIT SIE DIE ZEIT OHNE MICHAEL DURCHGETRAGEN WERDEN UND KEINE NOT LEIDEN MÜSSEN. WEDER GEISTLICHE NOCH MATERIELLE.

(Quelle: „the christian post“ vom 09. Juli 2012)

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4 Gedanken zu “USA: Pastor geht für 60 Tage hinter Gitter … weil er Bibelstunden abhielt !

  1. Ich glaub, ich muss meinen Traum von den „christlichen“ Vereinigten Staaten von Amerika wohl oder übel begraben. Kaum zu glauben, dass Verfolgung des Christentums im Land eines Kenneth Hagins, Andrew Wommaks, Randy Clarks und anderer geisterfüllter Evangelisten und Prediger möglich ist. Jeder Bibelkundige weiß zwar, dass die Zeit der Verfolgung kommt, aber doch nicht in Amerika…Doch! Und es ist erst der Beginn! Christen werden wohl in der Zukunft weltweit verfolgt und getötet werden und deswegen brauchen die Christen auf dieser Welt ein neues Feuer das verzehrt, was gegen sie aufstehen und sie unterwerfen will. Unser Blick geht nach oben zum Herrn aller Herren und König aller Könige, der den ultimatven Sieg über die Verfolger und Mörder bereits errungen hat! Ein wiedergeborener Christ kann die Freiheit, Freunde, oder auch das Leben auf der Erde verlieren, aber niemals das ewige Leben bei Gott.

    • Ja, auch mir verschlägt es ab und zu die Sprache, wenn ich sehe, was in „Obamas“ Amerika so alles los ist. Die Christenverfolgung ist für das US-Außenministerium überhaupt nicht existent, in den Gerichten und Strafverfolgungsbehörden sitzen Leute, die Christen mit Terroristen gleichsetzen und der christliche Standpunkt als solcher gilt auch in den USA mittlerweile als (potentiell) „rechts“ und „fundamentalistisch“. Hierzulande hatte ich mich ja schon daran gewöhnt, als „Ewiggestriger“ abgestempelt zu werden, weil mir die Bibel Richtschnur ist und Christus für mein Leben maßgebend. Aber ausgerechnet „god´s own country“, die USA, sind systematisch seit dem frühen 20. Jahrhundert „weichgeklopft“ worden, so dass dort die öffentliche Meinung kaum noch anders aussieht, als hierzulande. Eine gute Freundin, die in Florida lebt, erzählt mir ab und zu davon, so dass Berichte, wie der Artikel, den wir kommentieren, durchaus repräsentativ sind.
      Ja, Christus hat schon gesiegt, aber das heisst für mich nicht, die Hände in den Schoss zu legen und hilf- sowie wehrlos mitanzusehen, wie die Christenheit vor die Hunde geht, bzw. den Hunden noch von vielen „Hirten“ zum Fraße vorgeworfen wird. Dieser Versuchung zur Passivität sollte man wohl widerstehen, denke ich.

      Ein wiedergeborener Christ kann die Freiheit, Freunde, oder auch das Leben auf der Erde verlieren, aber niemals das ewige Leben bei Gott.

      Amen ! Da kann man nur zustimmen, das ewige Leben bei Gott bleibt uns unbenommen. Die Wohnung ist schon vorbereitet und das können wir Gläubigen ja gar nicht mehr vergessen. Die Frage ist, was macht dieses Wissen mit uns, solange wir noch in „dieser Welt“ sind ?

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