Massimo Introvigne: antichristliche Gewalt auch in Europa denkbar

Wer unsere Rubrik „Wehret den Anfängen“ kennt (und vielleicht auch mal wieder mit einer eigenen Beobachtung anreichert ????), den werden die Überlegungen des italienischen Soziologie-Professors Massimo Introvigne nicht völlig überraschen.

Introvigne, der Vorsitzende der Beobachtungsstelle für Religionsfreiheit in Rom, war im letzten Jahr dadurch bekanntgeworden, dass er die inzwischen schon fast „legendäre“ Berechnung angestellt hatte, nach der ALLE FÜNF MINUTEN ein Christ auf diesem Planeten um seines Glaubens willen getötet wird. Während ich diesen Artikel verfasse, werden also zwei Geschwister, zumindest der Statistik nach, ermordet. Man kann gar nicht soviel für ihre Seelen beten, wie man angewidert protestieren möchte.

Nun hat kath.net folgendes über Introvignes „neuesten Streich“ zu berichten:

 In einem Klima der Diskriminierung wächst auch die Gefahr der Gewalt gegen Christen, warnt Massimo Introvigne, Vorsitzender der Beobachtungsstelle für Religionsfreiheit mit Sitz in Rom.
Er wolle keinesfalls den Eindruck erwecken, er würde die blutige Verfolgung der Christen, die es derzeit in einigen afrikanischen und asiatischen Längern gebe, mit der Situation in den USA oder Europa gleichsetzen, sagte Introvigne bei einer Veranstaltung der Beobachtungsstelle in Rom.

Das hatte auch niemand erwartet. Trotzdem danke für den klärenden Hinweis, Herr Professor.

Der 57-jährige Professor für Soziologie wies aber auf einen dreistufigen Prozess hin, der in den westlichen Ländern zu antichristlicher Gewalt führen könnte, wenn keine Maßnahmen zur Sicherung der Religionsfreiheit ergriffen würden. „Es beginnt mit Intoleranz als kulturellem Phänomen“, sagte er wörtlich. „Wenn die Intoleranz weit verbreitet und populär wird, werden Politiker das nützen und diskriminierende Gesetze durchsetzen.“ In diesem Klima könnte es sein, dass manche sich ermutigt fühlen, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen und mit Gewalt gegen das Christentum vorgehen würden, befürchtet der Soziologe.

Alle Christen, die sehenden Auges durch die Welt gehen und sich nicht von den Rauchschwaden der „Politischen Korrektheit“ die Sinne vernebeln lassen, wissen oder ahnen das, Herr Professor. Ich danke Ihnen in jedem Falle für diese klaren Worte, die man hierzulande aus den „berufenen“ (Hüstel) Mündern unserer Hirten eben nicht zu hören bekommt.

BITTEN WIR DEN VATER DARUM, DASS DIE FREIE WELT NOCH DIE KRAFT HAT (ODER SIE WIEDER BEKOMMEN MÖGE), IHRE WERTE ZU VERTEIDIGEN.

(Quelle: „kath.net“ vom 11. Juli 2012)

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