Pakistan: Pastor wegen „Kidnapping“ angezeigt

Ihnen, liebe Leser dieses Blogs, muss ich wohl nicht mehr erklären, wie die Lage für die christliche Minderheit in Pakistan aussieht: im sich immer weiter radikalisierenden Land zeigen Muslime, wie sie sich das Zusammenleben mit religiösen Minderheiten vorstellen: jede Art von Willkür diesen gegenüber wird gerechtfertigt. 

Pakistan

In diesem Zusammenhang empfehle ich jedem, einmal die „Pakistan“ – Rubrik dieses Informations-Dienstes in Ruhe durchzulesen. Und, glauben Sie mir bitte, einige der übelsten Dinge habe ich noch nicht einmal berichtet, weil selbst  mir, der einiges erlebt und gelesen hat, oftmals der Atem stockt. Manche Dinge sind so widerlich, dass man mir „Islamophobie“ oder ähnliches verwerfen würde, wenn ich sie hier im Detail ausbreitete. Der wirkliche Skandal dahinter ist aber leider, dass die meisten dieser schrecklichen Übergriffe in unseren freien Medien unberichtet bleiben. Nur aus englisch-sprachigen Quellen, z. T. aus dem Land selbst, erfährt man überhaupt davon. Oder eben durch die nimmermüden, christlichen Hilfsorganisationen in Deutschland, deren „Reichweite“ aber leider selbst in den Kirchen begrenzt ist.

Heute nun ein alltäglicher, aber dennoch repräsentativer Fall aus dem Land, in dem so ziemlich jede Bösartigkeit gegen Christen erfunden wird. Der jüngste Fall stammt aus Islamabad, wo der Pastor der Fatimah-Gemeinde, Rehmat Hakim Michael, am Abend des 04. Juli 2012 darüber informiert wurde, dass gegen ihn auf der zuständigen Polizeiwache von Margallah eine Anzeige eingegangen sei. Ein, selbstverständlich anonymer Anrufer „informierte“ dabei die Beamten darüber, dass Vater Michael angeblich „afghanische Flüchtlinge gekidnappt“ hätte und sie dann, „nach deren Weigerung, Christen zu werden, getötet“ habe.

Hier sieht man ein klassisches Beispiel dafür, wie Muslime ihre eigenen Rituale und Praktiken auf andere Religionen übertragen, weil sie nicht die geringste Ahnung vom Christentum oder vom Hinduismus etc. haben. Ähnlich wie bei Fällen von „Lärmbelästigung“ aus Ägypten und Pakistan, wo muslimische Anwohner gegen Christen geklagt hatten, die angeblich ihre Lobpreis-Gesänge ins Freie übertrugen (was nachweislich nicht der Fall war, aber es entsprach einfach dem Muezzin-Ruf, den sie schon kannten), wird auch hier wieder von der eigenen Praxis der Entführung und Zwangskonversion zum Islam auf das Christentum rückgeschlossen, um in diesem Falle Vater Michael zu schaden.

Vater Michael hat daraufhin in jedem Falle Bekannte und örtliche Honoratioren telefonisch über den Sachverhalt informiert. Als er sich im Laufe des Abends dann zur Polizeiwache aufmachte, wurde ihm dort immerhin bereits der Name desjenigen genannt, der ihn angezeigt hatte, ein gewisser „Javed Iqbal“. Seine Frau, eine afghanische Migrantin, und zwei Angehörige von ihr seien bereits im Jahre 2001 von Vater Michael entführt und nach deren Weigerung, zum Christentum zu konvertieren, verschwunden. Vermutlich ermordet worden. Warum er erst jetzt, nach ca. 11 Jahren bei der Polizei vorstellig wurde, darüber muss man wohl spekulieren.

Denn Vater Rehmat Hakim Michael ist erst seit 2007 in der entsprechenden Gemeinde tätig und wurde von außerhalb Islamabads aus Gujrat dorthin versetzt. Wie er dann, sozusagen mit Hilfe einer Zeitmaschine, sechs Jahre zuvor in das Verschwinden von Javed Iqbals Frau Farishta verwickelt sein konnte, steht hier wohl tatsächlich zur Debatte, denn die Anzeige wurde tatsächlich entgegengenommen trotz der offensichtlichen Absurdität der Vorwürfe. Vater Rehmat Michael sagt ebenfalls, dass er niemals die in der Anzeige erwähnten Personen gekannt oder getroffen habe.

Es steht vielmehr zu vermuten, dass sich hinter den absurden Vorwürfen  etwas ganz anderes verbirgt. Denn Vater Michael hat die illegalen Besetzungen von zwei Kirchen-Immobilien durch afghanische Familien in seinem Stadtviertel namens „G-8“ öffentlich gemacht und angeprangert. Ebenfalls ist er in die Rückforderung und Räumungsklagen involviert. Dies hat ihm wohl jetzt diesen Racheakt eingebracht.

BITTE BETEN SIE DAFÜR, DASS SELBST IN PAKISTAN NOCH EIN REST VON ANSTAND UND RECHTSSTAATLICHKEIT DURCHGESETZT WERDEN KANN. SCHLIESSEN SIE VATER REHMAT HAKIM MICHAEL IN IHRE GEBETE MIT EIN.

(Quelle: „pakistan christian post“ vom 04. Juli 2012)

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