Kenia: Sonntags-Attacken auf zwei Kirchen

Es ist eine Krux: da hat Kenia vor einiger Zeit beschlossen, der schwachen Zentralregierung Somalias beizustehen und gegen die islamischen Terroristen der „Al-Shabaab“ in grenznahen Gebieten vorzugehen, schon haben die Bombenleger und Menschenverächter ein neues Ziel gefunden: Kenia !

Es ist ein offenes Geheimnis: Somalia ist ein armes, von diversen Konflikten geplagtes Land, in dessen Süden vor allem die religiösen, muslimischen Fanatiker diverser Terrogruppen den Rhythmus von Gewalt und Gegengewalt bestimmen. Auf dem weltweit bekannten „Weltverfolgungsindex“ der Hilfsorganisation „open doors“ steht Somalia nicht grundlos auf Platz 4. Christen können dort ihren Glauben weder offen bekennen, noch steht so etwas wie „Religionsfreiheit“ auch nur auf dem Papier irgendeiner Art von Verfassung.

Nachdem die  „Al-Shabaab“-Miliz in der Vergangenheit mehrfach Entführungen und Raubüberfälle auch im südlichen Nachbarland Kenia vorgenommen hatte, begann die kenianische Armee vor einigen Monaten damit, die Milizen auch auf ihrem Heimat-Territorium im Süden Somalias anzugreifen.  Seitdem nehmen Terror-Angriffe und Attentate in Städten und Gemeinden Kenias deutlich zu. Gezielte Erschiessungen, Attentate mit Feuerwaffen im öffentlichen Raum etc. können zumeist eindeutig der Al-Shabaab zugerechnet werden.

Nun wird aber aus der Stadt Garissa im Osten des Landes bekannt, dass dort am Sonntag, den 01. Juli 2012, zwei Kirchen mit Handgranaten und Feuerwaffen angegriffen wurden, während noch Gottesdienste darin abgehalten wurden. (Der Stil erinnert auffällig an die „Boko Haram“ von Nigeria, weshalb mir bitte niemand mehr mit dem „man muss die regionalen und ethnischen Ursachen der Christenverfolgung gesondert erforschen“-These kommen soll ! Seht die roten Fäden und benennt sie beim Namen !)  Dabei sollen 17 Menschen ums Leben gekommen und weitere 40 verletzt worden sein.

Unter den Toten sind auch zwei Polizisten, die nach vorangegangenen Attentaten vor den Gotteshäusern postiert wurden, um diese zu beschützen. Bei den betroffenen Kirchen handelt es sich um ein katholisches und ein protestantisches Gotteshaus. Die Angreifer haben ein einem „koordinierten Angriff“ die Gottesdienste gestürmt und in den betreffenden Kirchen Handgranaten geworfen sowie mit Feuerwaffen auf die anwesenden, christlichen Kirchgänger geschossen. Im einsetzenden Chaos konnten sie unerkannte flüchten.

Garissa liegt nahe des riesigen Lagers für somalische Hungerflüchtlinge namens „Dadaab“, aus dem erst am vorhergehenden Freitag vier internationale Helfer aus Norwegen, Kanada, Pakistan und von den Philippinen  durch  „Unbekannte“ entführt worden waren. Auch hier werden islamische Terroristen als Täter vermutet.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE STANDHAFTIGKEIT UND UNVERSEHRTHEIT DER GLÄUBIGEN KENIAS. SIE STEHEN DEM GLEICHEN ABGRUNDTIEFEN HASS GEGENÜBER WIE IHRE GESCHWISTER IN NIGERIA ODER MALI.

(Quelle: „spiegel-online“ vom 01. Juli 2012)

Nach einem Bericht von KBC-News-Kenia hat die Al-Shabaab inzwischen ganz offiziell die Verantwortung für diese Anschläge übernommen.
(Quelle: „kbc-news“ vom 04. Juli 2012)

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